Scherer ist Jugendmeisterin

Mit einer beeindruckenden Finalrunde hat Antonia Scherer (Foto DGV) die Deutsche Meisterschaft in der Altersklasse bis 16 Jahre gewonnen. 216 Schläge benötigte sie für ihren Sieg. Damit erzielte die Spielerin des GC Augsburg zudem das beste Gesamtergebnis aller Teilnehmerinnen und sicherte sich somit auch den Titel der Deutschen Jugendmeisterin.

Deutsche Meisterin in der AK 18 wurde bei den vom 20. bis 22. August im Golf Club am Reichswald ausgetragenen Deutschen
Meisterschaften der Mädchen Jennifer Weise vom GC Hubbelrath. Olivia
Cowan vom GC Barbarossa sicherte sich den Titel in der AK 14.

Antonia Scherer war schlaggleich mit Larissa Stergiou vom Burgdorfer GC in die entscheidende dritte Runde gestartet. Nach neun gespielten
Löchern lag Scherer mit vier Schlägen in Führung, die sie durch eine
hochkonzentrierte Leistung (70 Schläge) bis zum Ende auf zehn Schläge
ausbaute. Larissa Stergiou konnte trotz einer schwachen Runde von 80
Schlägen gerade noch Platz zwei und damit die Silbermedaille ins Ziel
retten. Die Bronzemedaille sicherte sich Karolin Lampert vom GC St.
Leon, die ebenso wie Stergiou 226 Schläge benötigte, aber im
Kartenstechen unterlag.

In der AK 18 war es Jennifer Weise vom GC Hubbelrath, die mit einer
starken 70er Runde im Finale den Meistertitel perfekt machte. Von Tag zu Tag kam Weise besser mit dem anspruchsvollen Platz zurecht und siegte am Ende deutlich mit sieben Schlägen Vorsprung (gesamt 220 Schläge) vor Silbermedaillengewinnerin Katharina Söhnlein vom Frankfurter GC (227). Die Bronzemedaille erspielte sich Roberta Röller vom GC Hummelbachaue, die nach der ersten Runde in Führung gelegen hatte.

Spannendes Finale in der AK 14
Das spannendste Finale erlebten die Zuschauer bei den Deutschen
Meisterschaften der Mädchen in der AK 14. Olivia Cowan und Laura Kowohl lieferten sich bis auf Bahn 18 ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, das Olivia Cowan mit nur einem Schlag Vorsprung für sich entschied (234 zu 235 Schläge). Die Siegerin hatte erst kurz vor der Meisterschaft die deutsche Staatsangehörigkeit angenommen und war damit bei den nationalen Titelkämpfen startberechtigt. Die Bronzemedaille ging an Carina Junker vom GC St. Leon-Rot (240 Schläge).

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Finale auf Kreuzfahrtschiff

Top Event: die Matchplay-Serie “For Best Age” in Kiel

Bernhard Langer hätte mitspielen dürfen, Martin Kaymer hingegen nicht: Nur wer 1960 oder früher geboren war, durfte an der inzwischen schon zum siebten Mal ausgespielten Matchplay-Serie „For Best Age“ teilnehmen. Rund 8000 Spieler hatten sich in 200 Golfclubs für die vier Regionalfinalturniere im GC Buchholz, auf Gut Neuenhof, in Mannheim-Viernheim und in München-Straßlach beworben. Die jeweils sieben Besten durften sich dann über eine besondere Einladung der Sponsoren – Hapag-Lloyd Kreuzfahrten, Delbrück Bethmann Maffei Bank und apano Investments – freuen: Am vergangenen Wochenende wurde das Best Age Finale 2010 im Kieler Golfclub Havighorst ausgetragen. Anschließend wurden die Gäste auf der EUROPA, dem Flaggschiff von Hapag-Lloyd Kreuzfahrten am Kieler Ostseeterminal zum Galabuffet eingeladen.

Der Sieger des diesjährigen Finales hieß nach 18 spannenden Löchern Thomas Leimbach (GC Schloß Meisdorf), der auf dem landschaftlich wunderschönen und anspruchsvollen Golfplatz von Havighorst sein Handicap von 9,7 mit 31 Brutto -und 42 Nettopunkten deutlich unterspielte und die Bruttowertung vor Adam Zajdel (Homburger GC 1899/Hcp 6,7, 31 Bruttopunkte) und Walter Jauss (GC Kyllburg Waldeifel/4,6/29) für sich entschied.

Manuel Merks (Hamburger GC) gelang in der parallel zum Finale ausgespielten Gästewertung noch ein besonderes Highlight. Mit 70 Schlägen ließ sich der Falkensteiner von den Schwierigkeiten der schleswig-holsteinischen Hügellandschaft nicht schrecken, und stellte den Platzrekord ein.

Nach der Siegerehrung wurden die rund 120 Gäste bei Traumwetter unter freiem Himmel kulinarisch verwöhnt und konnten einige Stunden lang das besondere Flair des einzigen 5-Sterne-plus-Schiffes der Welt genießen. Als die EUROPA am späten Abend nach Warnemünde auslief, wären nicht wenige Gäste gerne als „blinder Passagier“ an Bord geblieben…
(Dagmar Garbe)

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Kolloß ist Deutscher Meister

Carl Anton Kolloß (Foto DGV) ist Deutscher Jugendmeister 2010. Mit einem Gesamtergebnis von 208 Schlägen sicherte sich der Spieler des Hamburger G&LC Hittfeld nicht nur die Deutsche Meisterschaft in der Altersklasse (AK) bis 18 Jahre, sondern auch die Deutsche Jugendmeisterschaft als bester Spieler aller Altersklassen.

Deutscher Meister der AK 16 wurde bei den vom 20. bis 22. August im
Golfclub Hamburg-Walddörfer ausgetragenen Deutschen Meisterschaften der Jungen Maximilian Mehles vom GC Hubbelrath. Philipp Matlari vom GC St. Leon-Rot sicherte sich den Titel in der AK 14.

Kolloß, der 2009 die Deutsche Meisterschaft in der AK 16 gewonnen
hatte, war mit einem Vorsprung von einem Schlag auf Christopher Wüst (GC Hummelbachaue) in die finale Runde gestartet. Auf den zweiten neun Löchern setzte sich Wüst an die Spitze des Feldes, doch Kolloß holte sich die Führung mit einem Birdie auf Bahn 17 zurück und brachte diese souverän ins Clubhaus. Silber ging somit an Wüst, der für die drei Runden 210 Schläge benötigte. Ein Schlag mehr wurde für Julian Kunzenbacher (GC Teutoburger Wald) gezählt, der sich über die
Bronzemedaille freuen durfte.

Maximilian Mehles siegt mit Platzrekord
Bei den bis 16-Jährigen holte sich Maximilian Mehles vom GC Hubbelrath mit einer hervorragenden Leistung am Finaltag den Titel. Mit sieben Schlägen Rückstand auf den nach zwei Runden führenden Jeremy Paul (GC Mannheim-Viernheim) gestartet, gelang Mehles eine Runde mit sieben Birdies und einem Eagle. 64 Schläge bedeuteten Platzrekord und die Meisterschaft in der AK 16 (gesamt 211 Schläge). Favorit Alexander Matlari (GC St. Leon-Rot) sicherte sich mit 214 Schlägen die Silbermedaille, Bronze ging an Maximilian Oelfke vom Burgdorfer GC (215 Schläge).

Spannendes Finale in der AK 14
Ein spannendes Finale erlebten die Zuschauer in der AK 14. Philipp
Matlari (GC St. Leon-Rot) und Ben Bradley (Frankfurter GC) waren als
Führende in die letzte Runde gestartet. Während Bradley keinen guten
Tag erwischte, lieferte sich Matlari ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Lukas Euler (Zimmerner GC), der zwischenzeitlich 5 unter Par lag und damit vorübergehend die Führung übernommen hatte. Doch ein Doppelbogey und ein Bogey auf den Bahnen 17 und 18 ließen Eulers Traum vom Titel platzen. Gold ging an Matlari (222 Schläge), Silber an Euler (223). Die Bronzemedaille sicherte sich Nicolai Geburek (GC auf der Wendlohe) mit 225 Schlägen.

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Kaymer gewinnt PGA Championship

Erster deutscher Major-Sieg seit 1993

Martin Kaymer schreibt Geschichte und versetzt Golf-Deutschland in einen Rausch. In einem Play-Off gegen Bubba Watson holt sich der Deutsche in Kohler (Wisconsin) die PGA Championship. Es ist der erste deutsche Major-Sieg seit Bernhard Langers Masters-Triumph 1993. Golfianer.de  und ganz Deutschland gratuliert Martin Kaymer !

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Buhl ist Golfpro-Meister und Nicole Gögele bei den Damen

Nicole Gögele und Sebastian Buhl sind die Deutschen Meister der Professionals . Der Wettbewerb der Damen wurde ab der dritten Runde zum Alleingang für Nicole Gögele, bei den Herren blieb es spannend bis zum letzten Loch – und doch gab es mit Sebastian Buhl einen klaren Sieger

Die HDI-Gerling German PGA Championship 2010 feierte eine phantastische Premiere in Laatzen bei Hannover. Zum ersten Mal wurde die Deutsche Meisterschaft der PGA Golfprofessional auf der Anlage von Golf Gleidingen ausgetragen, und über 2000 Zuschauer bekamen eine Woche lang Golf auf höchstem Niveau geboten.

Laatzen (Hannover) – Eine Siegerin, die nach Runden von 73, 69, 65 und 73 Schlägen mit 18 Schlägen Vorsprung gewinnt. Vor Jacqueline Dittrich (+10) und Daniela Graumann (+11). Ein Champion, der am erst am letzten Loch, da aber mit einem grandiosen Birdie, alles klar macht. Der mit 16 unter Par (66, 69, 68, 69) vier Tage lang exzellenten Sport bietet und die Konkurrenten Richard Porter, Dennis Küpper und Maximilian Glauert – alle 12 unter Par – letztlich klar auf Platz 2 verweist. Das sind die sportlichen Zahlen der 15. HDI-Gerling German PGA Championship, die am Donnerstag in Laatzen bei Hannover zu Ende ging. Was diese Zahlen nicht ausdrücken ist, dass mit dieser Deutschen Meisterschaft vor den Toren von Hannover, Hauptsitz des Titelsponsors HDI-Gerling, eine neue Ära für das bedeutendste Turnier der PGA of Germany begonnen hat. Jeden Tag begleiteten viele hundert Zuschauer die Spielerinnen und Spieler bei ihren Runden auf dem Championship-Parcours von Golf Gleidingen. Über 2000 Golf-Fans kamen während der Woche auf die Anlage. „Dieser Standort-Wechsel hat dem Turnier auch in dieser Hinsicht sehr gut getan“, so PGA-Präsident Stefan Quirmbach, der vor allem auch von der Qualität des Sports begeistert war: „Gerade die jungen Spieler haben voll überzeugt und exzellentes Golf gezeigt.“

Was freilich uneingeschränkt auch für Nicole Gögele gilt, die 35-jährige ehemalige Ladies-European-Tour-Spielerin und vielfache PGA-Championesse aus Bernried am Starnberger See, die inzwischen als Golflehrerin unterrichtet. Nach zwei Runden noch schlaggleich mit Daniela Graumann aus Neukirchen-Vluyn, legte sie in Runde 3 einen Abstand von 18 Schlägen zwischen sich und ihre Konkurrentinnen. Nicole Gögele begann den Tag mit drei Birdies in Serie und legte ein weiteres Birdie an Bahn 5 nach, einem 312 Meter langen Par 4. Danach war jede Gegenwehr der Mitspielerinnen gebrochen, und die spätere Gewinnerin ließ drei weitere Birdies auf den von ihr ebenfalls fehlerfrei gespielten Back Nine folgen. „Ich bin begeistert, wie gut mein Spiel lief. Vor allem meine Eisen waren sehr präzise“, so die Siegerin, die in diesem Jahr noch viel vor hat: Mit Ehemann Thomas Gögele wird sie Ende August bei der VGD Golf-Team Championship Germans in Düsseldorf-Grafenberg antreten, und im Oktober bei der golf.extra PGA Teachers Championship an den Abschlag gehen, wo sie als Titelverteidigerin startet. „Mir macht es nach wie vor sehr viel Spaß, Turniere zu spielen.“

Wieder Spaß hat das Turnierspiel in Gleidingen Sebastian Buhl gemacht, dem neuen PGA Champion der Herren: „Dieser Titel bedeutet mir sehr viel“, sagte er bei der Siegerehrung. „Es ist eine Deutsche Meisterschaft, und die hat einen ganz hohen Stellenwert.“ Für den 26-Jährigen aus dem niederbayerischen Bogen ist es der zweite Turniererfolg seiner Profilaufbahn; 2009 gewann er in Valley das Turnier der EPD Tour – Grundlage für seinen Aufstieg auf die Challenge Tour 2010. Dort lief es bislang „ziemlich bescheiden“, wie Buhl erzählt. Gerade mal vier Cuts und knapp 2300 Euro Preisgeld stehen für die Saison zu Buche. Das Lange Spiel ist exzellent, nur die Putts wollen in diesem Jahr einfach nicht fallen. Anders in Gleidingen: Dort traf er in jeder Runde 16 Grüns wie geplant und verwandelte in vier Tagen 21 Birdie-Chancen – bei nur fünf Bogeys. „Es gab dieses Jahr sehr viel Frust, aber dieser Erfolg wiegt einiges auf.“ Und wenn auch die 10.000 Euro Sieger-Preisgeld quasi bereits vorab in der strapazierten Reisekasse des Lebens als Challenge-Tour-Spieler verdampft sind: Der Titel „Deutscher Meister der PGA Golfprofessionals“ ist Balsam für Seele und Selbstvertrauen.

Davon dürften auch die Zweitplatzierten Richard Porter, Maximilian Glauert und Dennis Küpper eine Menge getankt haben. Küpper, der in den Farben von Düsseldorf-Grafenberg spielt, präsentiert sich seit Wochen stark auf der EPD Tour, wird dort an Nummer 5 geführt. Mit einer starken 66er Auftakt-Runde sowie 17 Birdies und zwei Egales im Turnierverlauf zeichnete er sich in Gleidingen aus. Glauert, Nummer 16 der EPD Tour, führte das Feld nach den Runden 2 und 3 an, sorgte am zweiten Tag mit einer fehlerfreien 64 für das beste Resultat des Turniers. Neuer Platzrekord waren die 8 unter Par des Düsseldorfers dennoch nicht – den hatte Küpper bereits im ProAm auf 62 Schläge gedrückt.

Während beide ihre Titelambitionen damit früh klar gemacht hatten, schlich sich Richard Porter zunächst fast unbemerkt und vor allem überraschend in die Spitzenregionen des Leaderboards. Mit zwei starken 67er Runden legte er die Basis, ließ am dritten Tag eine 71 folgen und hatte in der Schlussrunde nach Loch 13 plötzlich gleichgezogen mit dem Führenden Sebastian Buhl. Beide sind nicht nur Kollegen und haben 2009 gemeinsam die VGD Golf-Team Championship Germany gewonnen. Sie sind eng befreundet, teilten in Gleidingen das Hotelzimmer.

„Es war eine sportlich sehr faire Runde, und doch war es ein seltsames Gefühl, im besten Freund auf einmal den größten Konkurrenten zu haben“, so Buhl. „Ich hätte ihm so sehr ein Par am letzten Loch gegönnt“, so der Champion – dann wäre Porters Preisgeld-Anteil für einen alleinigen 2. Platz höher ausgefallen. Der aber beendete das Turnier unglücklich mit einem Doppelbogey. Gleichwohl erkannte Porter Buhls Überlegenheit neidlos an: „Ich habe heute sehr kämpfen müssen, Sebastian hat stark und konstant gespielt. Er hat das Turnier völlig verdient gewonnen.“ Ein Turnier, das vor allem auch selbst Gewinner ist – durch den Umzug nach Gleidingen, wo die Deutsche Meisterschaft auch 2011 stattfinden wird, und durch vier Tage Spitzensport zum Anfassen.

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Appleby spielt 59 zum Sieg bei Greenbrier Classic

Stuart Appleby hat sich mit einer Runde in die Geschichtsbücher gespielt. Dem Australier gelang als fünftem Spieler überhaupt auf der US PGA-Tour eine 59. “Stew” spielte die Rekordrunde zum Finale der Greenbrier Classic in West Virginia auf dem Old White Course (Par 70) und holte sich damit noch den Titel. Bei seinem neunten Sieg auf der Tour spielte Appleby zum Abschluß 9 Birdies und ein Eagle (-11), um acht Schläge auf den Führenden Jeff Overton gut zu machen.

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