Deutschland will Ryder Cup – Bewerbung 2018

Die deutsche Bewerbung für die Austragung des Ryder Cups befindet sich auf der Zielgeraden. „Die RC Deutschland GmbH als Bewerbungsgesellschaft arbeitet mit Hochdruck an der Realisierung einer großen Chance für den Golfsport in Deutschland: Für einen Imagegewinn, für eine Popularisierung unseres Sports, für eine erhöhte Aufmerksamkeit in den Medien und für mehr Sichtbarkeit des Golfsports in der Öffentlichkeit“, sagt Hans Joachim Nothelfer, Präsident des Deutschen Golf Verbandes (DGV).

Dramatik bis zu letzten Sekunde! Das Europäische Team hat in der vergangenen Woche in Wales den Ryder Cup von den Amerikanern in einem an Spannung kaum zu überbietenden Wettkampf zurückgeholt. Jubelnde Zuschauer, die dem Ryder Cup eigene einmalige Stimmung, Golf auf höchstem Niveau, Mann gegen Mann – all das soll im Jahr 2018 auch in Deutschland möglich sein.

Bereits jetzt wird die Bewerbung von breiter Unterstützung der Golfgemeinde getragen. Der virtuelle Golfclub RC 2018 mit Präsident Bernhard Langer vereint 25.000 Freunde der Bewerbung, die bundesweite Wettspielserie RC 2018 Tour konnte mit 214 teilnehmenden Golfanlagen glänzen und 535 Golfclubs mit über 400.000 Golfspielern bekennen sich aktuell ausdrücklich zum Ryder Cup in Deutschland. Die Bewerbungsgesellschaft mit ihren Gesellschaftern DGV, PGA of Germany, Langer Sport Marketing und Bayerischer Golf Verband setzt aber auch auf eine weitere Unterstützung der deutschen Golfgemeinschaft. Wenn Mitte Dezember verbindliche Zusagen an die Ryder Cup Europe LLP erfolgen und im April 2011 das Gastgeberland für den Ryder Cup 2018 bekannt gegeben wird, wird für den Erfolg einer Bewerbung der Nachweis einer gesicherten Finanzierung maßgebend sein. Deshalb werden intensive Gespräche mit der Politik und mit möglichen Sponsoren geführt. Ein darüber hinaus gehendes freiwilliges finanzielles Engagement auch deutscher Golffans würde nicht zuletzt dem erkennbaren Wunsch der Ryder Cup Europe LLP gerecht, ein klares Bekenntnis zum Ryder Cup in Deutschland zu geben. „Gedacht ist daran, dass jeder Golfspieler und jede Golfspielerin in den Jahren 2012 und 2013 mit der freiwilligen Zahlung eines individuell gewählten Betrages zu einer erfolgreichen Austragung des Ryder Cup in Deutschland beitragen kann“, erläutert Norbert Löhlein, Aufsichtsratsvorsitzender der RC Deutschland GmbH. Der Freistaat Bayern hat bereits einen Betrag von 9 Millionen Euro zugesagt. Insgesamt geht es um eine Summe von 18 Millionen Euro als Lizenzgebühr, die bis 2020 fällig würde. Hiermit finanziert die Ryder Cup Europe LLP unter anderem die weltweite Werbung für das Austragungsland.

Hans Joachim Nothelfer wendet sich daher an alle Golfbegeisterten in Deutschland: „Unser Land könnte sich als große Golfnation etablieren. Lassen Sie uns gemeinsam diese einmalige Chance ergreifen.“

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