Golf als Beruf

Da Golf immer beliebter wird und dementsprechend auch immer mehr zum Teil äußerst wohlhabende Superstars und Vorbilder in der Szene (z.B. Tiger Woods) nicht ausbleiben, entsteht vor allem bei jungen Golfspielern nicht selten der Wunsch Golfprofi zu werden oder vom neuen Hobby zu leben. Nicht wenige verwirklichen auch ihren Traum, wobei hier im Prinzip folgende Möglichkeiten bestehen.

Eine Möglichkeit besteht in der hauptberuflichen Teilnahme an hochrangigen Turnieren mit lohnenswerten Siegprämien – dann wären Sie ein Turnierspieler (Tour Professional). Doch bis zur Qualifizierung für ein großes Turnier ist es wein weiter Weg – ohne eine gewisse Begabung und sehr viel Training mit dem Pro ist hier wenig zu machen. Anschließend fangen die Schwierigkeiten erst an – jetzt muss hart an der Form und an der Fitness gearbeitet werden. Die Technik muss permanent verbessert werden. Nur wem bewusst ist, dass der Profisport ein Existenzkampf in einem Haifischbecken ist, kann bestehen. Stagnation bedeutet auch hier Rückschritt.

Eine weitere Möglichkeit ist die Ausbildung zum Golflehrer (Pro). Diese machen gut 95 % des Berufsstandes aus. Jeder Golfclub beschäftigt für seine Mitglieder zumindest einen Golflehrer. Größere Clubs verfügen über mehrere, wobei es dann einen als Head Pro bezeichneten Golflehrer und eine Anzahl von Assistenten, die Assistant Pros gibt. Die Ausbildung zum Diplom-Golfprofessional (Golflehrer) ist eine dreijährige Berufs-
ausbildung, in deren Verlauf die Auszubildenden mit allen Facetten des Golfsports vertraut gemacht werden. Die Ausbildungwird von der Professional Golfers Association (PGA) of Germany, dem Dachverband
aller Teaching und Playing Professionals in Deutschland, angeboten und gilt unter den internationalen PGAs als eine der besten und umfangreichsten Golflehrer-Ausbildungen in Europa. Jährlich werden rund 70 neue Auszubildende aufgenommen.

Mitunter werden auch im Golfbereich tätige Golfplatzmanager, Betreiber von Golfshops, Golfplatzarchitekten, Clubmaker, Golfjournalisten, Schiedsrichter oder Veranstalter von Golfturnieren zu den Berufsgolfern gezählt.

Eines haben alle Möglichkeiten gemeinsam. Nirgendwo sonst ist kann der Golf-Fan seinem Hobby so nahe sein, wie wenn er dieses Hobby zu seinem Beruf macht. Ein weiterer Vorteil: Die ganze Welt steht offen – egal ob man als Golflehrer oder Turnierspieler „arbeitet“ – qualifizierte Golfer werden auf der ganzen Welt gesucht.

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