Was ist ein Handicap?

In unserer Kategorie „Allgemein“ beantworten wir auch Fragen, die Neulingen auf den Nägeln brennen (oder auch Profis gerne noch durcheinander bringen). Heute kümmern wir uns um das Handicap.

Das Handicap (auch Stammvorgabe) zeigt die ungefähre momentane Spielstärke eines Golfers an und ermöglicht es, unterschiedliche Spielstärken in der Leistung vergleichen zu können.

Die Stammvorgabe ist bei fast allen Spielern eine negative Zahl. Einfachheitshalber wird das negative Vorzeichen im Sprachgebrauch deshalb oft unterschlagen. Die Bandbreite liegt in Deutschland zwischen etwa +4 (beste Amateurspieler) und −54 (Anfängereinstufung). Daraus ergibt sich, je besser (gemäß oben erwähntem Sprachgebrauch: je niedriger) ein Handicap ist, desto höher die Spielstärke, die es ausweist.

Das Handicap gibt dabei an, um wieviel Schläge ein Spieler bei einer Bahn auf dem Golfplatz über Par liegen darf. Bei einem Par 68-Kurs darf z.B. ein Spieler mit Handicap -10 insgesamt 78 Schläge benötigen (10 + 68), um seine Vorgabe zu bestätigen. Schlechtere Spieler, z.B. Handicap -22, dürften bei einem Par 68-Kurs 90 Schläge benötigen. Beachten Sie bitte, dass ein Handicap von z.B. -22 im Sprachgebrauch als „22“ bezeichnet wird (wie oben genannt).

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