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Hallo allerseits,
zurzeit bin ich einem hiesigen Golf Club in einer 3 Monatigen Clubmitgliedschaft. Diese beinhaltet 5 x 1/2 Trainerstunden, 10 Token, Teilnahme an 6 Beginnertunieren, Teilnahme an den Regelabenden und PE Prüfung. Die Golfschule bietet einen Platzreifekurs mit Unterrichtsstunden und Therorie an und am ende erhält man nach bestandener Prüfung die DGV Platzreife. Soweit ich das verstanden habe läuft mein Schnupperkurs über den GC in zusammenarbeit mit der Golfschule. Ich besuche die Regelabende und kann dann meine Theoretische Prüfung ablegen, wenn ich diese bestanden habe und mich meinerseits Fit für die Prüfung fühle vereinbare ich einen Termin und Spiele eine 3 Loch Proberunde mit dem verantwortlichem vom GC dieser achtet dann auf mein Spielverhalten und nach den Drei Löchern habe ich entweder bestanden und bekomme meinen Clubausweis mit eingetragener PE oder eben nicht und kann dann die Proberunde später nochmal wiederholen. Nun zu meiner Frage: Welche PE erwerbe ich denn nun durch den Schnupperkurs? Ist das die DGV Platzreife oder welche ist das? Wird diese von anderen Clubs anerkannt? Desweiteren wollte ich mal fragen ob für den Anfang Schlägersets in der Preisklasse 100 bis 200 € ausreichen also Schlägersets von Rival oder Voit? Danke schonmal im vorraus. MFG pooLoo |
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Also zu deiner Prüfug kann ich nur soviel sagen das du normalerweise 9 Löcher spielen musst wovon du 3 Streichen kannst und bei den anderen 6 mindestens 12 Stabelfort Punkte erreichen musst.
Zu deiner Schlägerfrage: Spiele als Anfänger seit ca. 7 Monaten nen Voit Satz und bin damit sehr zufrieden. Vielleicht probierst du erstmal so nen "günstigen" Satz irgendwo aus?
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Eine PE über 3 Löcher, die dann auch für 18-Loch gelten soll?
Kann ich mir nur schwer vorstellen... aber warum nicht? Gibt ja auch 'ne Kurzplatz-PE und 'ne PE, wo der Schüler nicht Löcher "abgeht" (also Stableford-Puntke erreichen muss) sondern bestimmte Weiten / max. Putts... (z.B. muss mit 'nem 5er oder 7er Eisen eine Mindestflugweite [da gibt's 'nen bestimmten Golfbegriff, der mir grad nicht einfällt] von 100mtr oder mehr haben; oder beim Pitching aus X Metern müssen Y Bälle in 'nem Umkreis von Z Metern der Fahne landen). Aber nach 3 Löchern das "schnelle Spiel" zu "beweisen" - das bezweifel ich... und meines Wissens wird mehr Wert auf dieses "schnelle Spiel" gelegt als auf ein Top Spielergebnis... Meine PE auf Monrepos bestand aus "erspiele 12 Stableford-Punkten" auf 9-Loch.
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Meine Golfkarriere... alle Höhen und Tiefen... Das HANDICAP zeigt nicht die Spielstärke eines Golfers - sondern die Wochenarbeitszeit, welche er im Büro verbringt...
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Hallo OhnePunktundKomma,
die PE, die Prüfung zur PE und alles drumherum unterliegt keinem einheitlich verbindlichem Standard bzw. Regelwerk. Wenn dieser Club eine Proberunde über 3 Löcher für die Vergabe der PE als ausreichend erachtet, ist das nun mal so... Die sog. DGV Platzreifeprüfung, von der ich behaupte, dass der DGV Vorstand die vermutlich selbst nicht bestehen würde, setzt sich nicht durch. Ist aber auch egal. Sobald Du einen DGV Ausweis mit eingetragener Club-Vorgabe -54 in den Händen hälst, bis Du offiziell als Golfspieler anerkannt.
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Alekks (Möge der Schwung mit Euch sein !) |
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Danke schonmal für die vielen Antworten.
Ich hatte heute meine erste Unterrichtsstunde und hab den Pro einfach mal gefragt. Soweit ich das jetzt verstanden habe, hat jeder GC Hausrecht auf seiner Anlage und kann seinen Mitgliedern eigene PE´s aushändigen die dann zum Spielen auf der Anlage berechtigen. OB diese PE dann von anderen Clubs auf deren Anlagen anerkannt wird ist Clubsache. Daher der Vorteil der DGV Platzreife, da diese PE von den meisten Clubs akzeptiert werden muss. Den Vorteil den ich durch diese "Vorläufige" PE habe ist der das ich in den Drei Monaten komplett jederzeit auf den Platz spielen und trainieren kann. So muss ich nach ablauf des Schnupperkurses nicht mehr den Platzreifekurs absolvieren der 300 und mehr Euro kostet sondern kann direkt für ca 75€ nur die DGV-Platzreifeprüfung absolvieren und wenn ich die dann bestehe müssen mich die meisten clubs auf ihren Anlagen für das jeweilige Greenfee spielen lassen. pooLoo Geändert von pooLoo (04.06.10 um 23:32 Uhr) |
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Versteh ich das richtig - diese 3-Loch-PE gilt nur bei dem Club wo du die machst?
Ergo musst du dort Mitglied werden, um sicherzustellen, dass du woanders in Deutschland spielen darfst? (Ja - im Ausland gibt's keine PE)
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Meine Golfkarriere... alle Höhen und Tiefen... Das HANDICAP zeigt nicht die Spielstärke eines Golfers - sondern die Wochenarbeitszeit, welche er im Büro verbringt...
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Ich an seiner Stelle würde mich da nicht drauf verlassen - wenn's am Geld liegt, dann vielleicht doch "nur" eine 9-Loch PE (wie z.B. Kressbach [http://www.gc-schloss-kressbach.de/akademie/kurse.html] das anbietet).
Aber irgendwann muss dann ja "die grosse PE" für 18-Loch kommen. Es sei denn, der Club bei dem er Mitglied wird, führt gleich ein reguläres 54er HCP...
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Hallo pooloo - hier eine Information zu dem Thema vom "berühmten" und "geliebten" haselgruber. Es ist ganz einfach zu erklären wie der Platzerlaubnishase in Deutschland läuft:
Jeder Golfpaltzbesitzer kann selbstständig entscheiden unter welchen Voraussetzungen und Grundkenntnissssen Golfeinsteiger die Erlaubnis erhalten auf seinem Platz zu spielen. Genau das sagt das Wort Platzerlaubnis ! Es gibt keine einheitlichen und verbindlichen Regeln vom wem auch immer, wie,wann und warum man eine PE erteilt. Golfplatzbetreiber überlassen das entweder dem PRO, oder es gibt Prüfungen, oder man hält sich an die DGV Platzreiferegeln, oder man besorgt sich die "berühmte Online PE für € 25,--. Streng genommen könnte der Golfplatzbesitzer sich auch auf das Aufsagen des Vater Unser beschränken. Aus diesem Grund gilt eine PE immer nur für den Platz wo diese erteilt wurde und auf öffentlichen Anlage (derzeit ca. 5 % der Golfanlagen in D). Es gibt keinen Rechtsanspruch, dass eine PE von einem anderen Golfplatzbetreiber anerkannt werden muß ! Er kann - aber er muß nicht. Das gilt selbst im Falle eine Beitrittes mit einer vorhandenen PE in einen Golfclub. Entweder man macht die "Prüfung" dort nocheinmal oder diese wird gefälligerweise anerkannt. Dann entsteht in D das HCP -54, in A das HCP von -45 und in der Schweiz steht PR auf der Karte, weil man hier mit der HCP Zählung bei -36 aufhört. Fazit: Der Erwerb einer Golfclubmitgliedschaft und einer damit verbundenen Mitgliedskarte mit einem HCP ist Voraussetzung um überhaupt in D auf 95 % der Golfanlagen als Spieler zugelassen zu werden.Auf welchen Golfanlagen - ausser seinem Heimatclub - man dann spielen kann wird durch die Mindest HCP Regularien für Gastspieler von den einzelnen Golfclubs unterschiedlich geregt. Faustregel: Mit HCPs zwischen -54 und -45 kann man auf ca. 75 % der Golfanlagen in D gegen Bezahlung von Greenfee antreten. PS. Wenn ein Golfeinsteiger gelernt hat die anderen Golfspieler auf dem Platz in keiner Spielsituation zu behindern und er auch eine vernünftige Platzpflege sicherstellen kann - dann soll er spielen. Ob und wie weit sein Ball fliegt ist letzten Endes ausschließlich sein persönliches Frust- oder Glücksgefühl ! Und merke: Golf lernt man am besten durch möglichst häufiges Spiel auf einem Platz und nicht auf der Driving Range ! |
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