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  #1 (permalink)  
Alt 26.04.11, 11:24
Benutzerbild von flea2010
Silber Mitglied
 
Registriert seit: Nov 2010
Beiträge: 118
Standard Packt den Driver aus!

Hallo,

ich habe schon oft gehört, dass Anfänger die Finger von Hölzern, insbesondere der 1, lassen sollen, habe sogar schon Komplettsets gesehen, die als längesten Schläger nur ein Holz 3 haben, daher habe ich nach drei,vier Spass-Kloppern den Driver in den Keller gestellt und immer mit Hybrid/Eisen oder gelegentlich mal mit Holz 5 abgeschlagen.

Gestern habe ich mal wieder zum Spass den Driver mit auf die Range mitgenommen und musste feststellen:

Meine Drives slicen zwar alle ordentlich, aber selbst die schlecht getroffenen fliegen noch über 100 Meter, Luftbälle, getoppte, etc. hatte ich gar nicht. Spitze war 180m Carry.

Für mich als Shorthitter der oft Mühe hat Eisen über 100m zu schlagen eine echte Bereicherung den 1. Ball sicher auf 130m, wenns gut geht, auch mal 180m zu hauen.

Habs dann auch gleich nochmal auf ner 9er Runde ausprobiert und außer einem Schlag der rechts in Wasser ging, waren alle Drives äußerst erfolgreich und die Runde war die zweitbeste je gespielte von mir.

Fazit: durchaus mal ausprobieren ob was anderes als die Empfehlung der Fachleute vielleicht doch besser funktioniert
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  #2 (permalink)  
Alt 26.04.11, 13:00
Bronze Mitglied
 
Registriert seit: Nov 2010
Beiträge: 70
Standard

Ich war gerade am Fleesensee und hab nen Aufbaukurs für Leute mit Platzreife gemacht. Der Pro fragte mich als erstes, wo denn mein Driver sei? Ich sagte, dass ich noch keinen hätte, als Anfänger soll man damit doch nicht spielen. Er lachte nur und sagte, was denn dagegen einzuwenden wäre, den Schläger mit der größten Schlagfläche auch als Anfänger zu benutzen?

Klang plausibel und ich werde mir jetzt auch einen kaufen.

Grüße, Chris
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  #3 (permalink)  
Alt 26.04.11, 14:05
Benutzerbild von der96er
Golfianer
 
Registriert seit: May 2010
Ort: Hamburg
Beiträge: 1.205
Standard

Hallo zusammen,

vielleicht kennt ihr ja diesen Test aus den USA, bei dem man einen Wochenendgolfer und einen Tour Pro zusammenspielen läßt. Dabei puttet der Pro einmal alle 18 Löcher für den Hobbyisten, einmal spielt er nur die Annäherungen und einmal alle Drives.
Im Ergebnis wurde der Score nach meiner Erinnerung zu 60 % durch das Driven, zu 30 % durch die Annäherung und nur zu 10 % durch das Putten des Pros verbessert.
Die Begründung ist einfach. Wer weiter vorne liegt ist näher am Loch und kann präziser annähern. Nur so kommen die 28 putts/per round auf der Tour zustande.
Ich habe Euch 'mal meine PDA Rundenanalyse bei mygolf eingefügt. Es sind leider erst vier Runden erfasst, aber auch hier spricht das Ergebnis für den Ausbau des langen Spiels.




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(Bitte keine Kommentare zu meinem Putten, es waren 2 Runden mit aerifizierten Grüns dabei

Danach spielt IMO auch die Wahl des Drivers eine große Rolle. Hoher Loft, eventuell den Schaft kürzen lassen und ein angemessener Flex sind hier ausschlaggebend, dann ist es so, wie Dr Shoe es eben geschrieben hat. Dazu ein Vergleich meines Drivers mit meinem Holz 3.



Uploaded with ImageShack.us

Wenn ich den Ball mit diesem Driver anspreche, beruhigt es mich mehr als mein Holz 3, weil mein Unterbewusstsein mir sagt "Irgendwas trifft immer".

Und abschließend. Auf die Range gehört der Driver ohnehin, da er Schwungfehler am besten aufdeckt.

Auf der Runde wird dann vielfach der Fehler gemacht, dass man anfängt zu "reissen", nur weil man den Driver in der Hand hat. Das sollte man unterdrücken.

Deshalb ein klares Ja zum Driver.

Grüße

der96er
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  #4 (permalink)  
Alt 26.04.11, 14:24
Bronze Mitglied
 
Registriert seit: Nov 2010
Beiträge: 70
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Guckt ihr hier:

TV-Clips — Golfforum

Ganz unten links unter "Trainingsgestaltung"

Also, raus mit der Keule...
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  #5 (permalink)  
Alt 26.04.11, 16:55
Silber Mitglied
 
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beim driver ist es aber auch wichtig immer wieder trainerstunden zu nehmen denn es schleichen sich immer wieder neue fehler ein, die man alleine nicht beheben kann (meistens wird es nur noch schlimmer)
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  #6 (permalink)  
Alt 26.04.11, 18:17
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Beiträge: 41
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Ich hab da eine ganz andere Meinung....

Ich finde das " driven " ist total überbewertet.... Es entscheidet sich alles rund um das Grün.. Die Annäherung ist mit das Wichtigste...

Auf der tour hauen die aus 100m -150m oder 190m Entfernung 1 bis 2 Meter an den Stock... Also ist es doch ab einer gewissen Spielstärke total egal ob man 210m, 230m oder 270m weit den driver prügeln kann...

Als "low" handycapper sollte man sich sowieso eher auf das Putten / chippen / pitchen konzentrieren.. bei der hohen Vorgabe muss man doch nur überall +2 spielen und wenn man dann noch paar bogeys oder auch mal ein Par spielt purzelt doch schon das hcp ohne Ende.


Grüße
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  #7 (permalink)  
Alt 26.04.11, 18:30
Benutzerbild von exbritania
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Zitat:
Zitat von KingMS Beitrag anzeigen
Ich hab da eine ganz andere Meinung....

Ich finde das " driven " ist total überbewertet.... Es entscheidet sich alles rund um das Grün.. Die Annäherung ist mit das Wichtigste...

Auf der tour hauen die aus 100m -150m oder 190m Entfernung 1 bis 2 Meter an den Stock... Also ist es doch ab einer gewissen Spielstärke total egal ob man 210m, 230m oder 270m weit den driver prügeln kann...

Als "low" handycapper sollte man sich sowieso eher auf das Putten / chippen / pitchen konzentrieren.. bei der hohen Vorgabe muss man doch nur überall +2 spielen und wenn man dann noch paar bogeys oder auch mal ein Par spielt purzelt doch schon das hcp ohne Ende.


Grüße
Da pflichte ich Dir bei,

ich habe lieber den Ball mit dem 5er Eisen bei 150m auf dem Fairway liegen als mit dem Holz oder Driver "Fairwayschonend" den Ball im Rough.
Ketzerisch möchte ich noch anfügen, das viele Golfer (da hatte ich doch jetzt schon einige im Flight) mit dem Driver auch nur 150m kommen und das nicht mal geadeaus. Wie schon in einem anderen Faden geschrieben, gibt es da einige Kandidaten die am Par 3 schon den Driver auspacken.

Unabhängig davon @ Golfpro 1 - ich glaube NICHT an Trainerstunden, sondern an üben, üben üben.


Grüße

Wolfgang, der heute auch seine beste Runde gespielt hat - nur mit Eisen
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Lieber ein schöner Tag am Golfplatz - als ein schlechter Tag in der Arbeit
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  #8 (permalink)  
Alt 26.04.11, 18:55
Silber Mitglied
 
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Also ich kann Dir in keinem Punkt zustimmen.

Wer mit X Schlägen mal in Reichweite Green gekommen ist, braucht sich über sein Kurzspiel keine Gedanken mehr zu machen. Par schafft man halt langfristig besser wenn man ein Green in Regulation trifft. Und auf "richtigen" Golfplätzen kommt man da um einen Driver nicht herum.
Klar kann mann auch vom Faiway mit einem Eisen 4 oder Holz auf das Grün schlagen. Nur die Wahrscheinlichkeit, dass der Ball a) das Grün trifft und b) auch drauf liegen bleibt ist gering.

Wenn Du Dir die Profis anschaust: Die knallen den Driver 300 Meter raus. Egal ob Faiway oder Rough und dann noch das kürzest mögliche Eisen um den Ball stoppen zu können.

Wenn Du auf einer der vielen Golfrange-Anlagen oder vergleichbaren Plätzen spielst, mag das anders aussehen. Da sind dann die Paar 4 gerade mal 240 Meter. Da braucht wirklich keiner einen Driver.

Das grundsätzliche Ding ist: Der Driver ist ein Schläger wie jeder andere auch. Er wird auch nicht wesentlich anders geschlagen. Probleme mit dem Driver sind ein klare Signal für Probleme im Schwung. Die treten bei den kurzen Schlägern aufgrund des Lofts nicht so in den Vordergrund, aber der Fehler bleibt.

Also: Lernt Driver zu schlagen, dann lernt ihr auch richtig Golf zu spielen.

Und natürlich mit einem Guten Pro. Die schwierigste Golfart ohne Trainer lernen zu wollen ist schlichtweg Unfug. Kein besserer Spieler (gute Amateure, Pros) hat nicht mindestens einen Trainer. Aber wir Hacker können darauf verzichten?
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  #9 (permalink)  
Alt 26.04.11, 19:49
Benutzerbild von exbritania
Golfianer
 
Registriert seit: Dec 2010
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@ pereod,

das ein Driver wichtig ist - unstrittig, nur das ein Anfänger "300m rausknallen" kann, bezweifle ich ernsthaft. Ich werde meinen Driver erst auf dem Platz einsetzen wenn er auch auf der Range funzt.
Solange schlage ich lieber mit dem Eisen aufs Fairway.
Ich spiele übrigens auf einem richtigen Platz und keiner Range
Man kann HC 36 auch mit Eisen erspielen, das ist ja für dieses Jahr "Zielsetzung".
Zum Thema "Unfug", ich habe im September letztes Jahr gestartet, bin derzeit bei circa 38 (Privatrunden) und werde mit Sicherheit meine Zielsetzung auch ohne Pro dieses Jahr erreichen.
Ich spiele Golf zum Spass, nicht weil ich irgendwann damit Geld verdienen will.
Ergo ich will "Spass an der Freud" und nicht ein "guter Amateur oder Pro werden".

Grüße

Wolfgang, der heuer garantiert keinen Pro beschäftigen wird, und auch nicht böse ist wenn nicht jeder seine Meinung teilt
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  #10 (permalink)  
Alt 26.04.11, 19:50
Benutzerbild von flea2010
Silber Mitglied
 
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Zitat:
Zitat von exbritania Beitrag anzeigen
ich habe lieber den Ball mit dem 5er Eisen bei 150m auf dem Fairway liegen als mit dem Holz oder Driver "Fairwayschonend" den Ball im Rough.
Tja, wenn ich so weit und sicher mit den Eisen wäre wie (offensichtlich) Du, würde ich Dir zustimmen.
Aber leider treffe ich mit den Eisen gerne mal fett oder toppe, und dann habe ich den Ball in 50m neben dem Damenabschlag. Dann doch lieber in 180m im Rough.
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