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  #21 (permalink)  
Alt 27.06.11, 16:14
Silber Mitglied
 
Registriert seit: May 2010
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Hi Rajko

Das Thema Epikondulitis ist bei mir noch aktuell. In meinem Fall war's "Schneeräum-Arm", in Dezember 2010 eingehandelt. Mit einem Epik...-Band (vom Arzt verschrieben) konnte ich nach fünf langen Monaten am Range und KP wieder Golf spielen. Ich habe nur noch selten Beschwerden, trage das Band aber zur Sicherheit immer noch. Bei meiner Nachbarin hat's 11 Monate gedauert, bis sie es ablegen konnte.

Jedoch, "every cloud has a silver lining" und bei mir führte die Verletzung dazu, dass ich, als Rechtshänder, den linken Arm mehr ins Spiel bringen musste. Ich überlass' den Rückschwung inzwischen total sich selbst und konzentrier' mich darauf, mit dem linken Arm und viel Hüftarbeit den Schläger im schönen Bogen um mich zu führen, mit ausgeprägtem Follow-through. Damit sind alle meine Schläge im Grunde schnelle Pitches. Das Ergebnis: viel öfter das optimale Treffergeräusch, bei überhaupt konstanterer Distanz und Richtung. Manchmal schleicht sich ein leichter Push ein, aber ich schlage kaum noch Slices. Ich trau' mir nichts größeres als den Holz 5 zu, auch nicht vom Tee; aber das macht nichts, ich habe endlich diesen süchtig und verrückt machenden Ball unter Kontrolle.

Frag deinem Arzt, ob er ein Band für sinnvoll hält, und mäßige auch deine Zeit am Keyboard. Das stresst den Unterarm noch mehr als Sport.
Gute Besserung.
Tony

Geändert von Expat_tony (27.06.11 um 16:18 Uhr)
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  #22 (permalink)  
Alt 28.06.11, 14:51
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Jup, bei mir ist es eine Epikondulitis-Spange, die auf einem schwarzen K-Tape (von Mitbewohnerin, die Physiotherapeutin ist, geklebt) liegt. Fesch sieht's aus. Fehlen nur noch Pfeile, die ich aus dem Ding schießen kann...
Aber zum Thema: Da ich mich neben dem Studium als freier Journalist verdinge, sehe ich da heilungstechnisch ein gewisses Problem aufkommen, da ich nicht nur sehr regelmäßig zwecks Geldverdienst tippen muss, sondern auch noch eine Abschlussarbeit ansteht. Könnte deshalb noch länger dauern, da der Arm zwangsläufig belastet wird.
Deshalb aber die andere Frage: In manchem Ratgeber heißt es, man solle alle bisherigen Aktivitäten wie gehabt betreiben, bis der Schmerz "sich ausbrennt", was auch immer das heißen soll. Hört sich für mich erstmal nach ziemlichem Humbug an, oder kann zu dieser Nicht-Therapie jemand Positives berichten? Denn bevor ich jetzt ein halbes Jahr nichts tue, quäle ich mich lieber im Wissen um baldige Besserung durch die kommenden Wochen / Monate...

PS: Mein Arzt (selber Golfer) hat übrigens einen Blick auf meinen Schwung geworfen und meinen Fehler nach dem Impact ausgemacht. Ich schwinge nicht rund, sondern winkle den rechten Arm (Linkshänder) zu schnell an, sodass alle Kraft direkt in den Ellbogen drückt. Könnte ich mit dem Wissen darum nicht bereits jetzt auf die Range und mich auf einen runden Schwung auch nach dem Impact konzentrieren? Oder ist es wirklich der saure Apfel namens Golfpause, in den ich zu beißen habe?
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  #23 (permalink)  
Alt 28.06.11, 15:13
Gold Mitglied
 
Registriert seit: May 2011
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Hello,
ich kann dir nur von meinen Problemen berichten, die ich immer wieder durchs Schlagzeug hatte. Ich habe 1 Woche pause gemacht mit dem Schlagzeug, den Rest habe ich ganz normal weiter gemacht... zu der Zeit noch extrem viel MMO's gespielt am PC ... also im Rahmen von so 7-10 Stunden am Tag ununterbrochen mit Maus und Tastatur beschäftigt. Natürlich mehrmals am Tag Salbe drauf geschmiert und eine Bandage getragen. So ist es nach ein paar Wochen, dann weg gewesen.
Hatte aber ehrlich gesagt auch nie einen richtigen Befund von einem Arzt... da ich eher Arztfaul bin und erst wenn es nicht mehr anders geht zum arzt laufe.
Bei meinem Knie war es ähnlich... nach ein paar Wochen habe ich mit Bandage und trotz schmerzen wieder Volleyball gespielt und jedes mal nach der Belastung gekühlt und Salbe geschmiert ^^ Das hat allerdings 1 Jahr gedauert bis es komplett weg war...
gruß Niko
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  #24 (permalink)  
Alt 08.08.11, 00:53
Benutzerbild von WaterHazard
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Hallo zusammen,

kurze Info.

Die sogenannte Epicondylitis lateralis/ medialis humeri ( Tennis-/ Golferellenbogen) stellt eine Überbelastung/ Entzündung spezifischer Muskelsehnen dar. Es handelt sich hierbei um eine Insertionstendinose bzw. Tendopathie des M. extensor carpi radialis humeri, oder flexor carpi ulnaris humeri.

Diagnose: Durch Arzt zB. Anamnese, Palpation, Inspektion, Ultraschall,
Blutbild etc.

Therapie:

Physiotherapie ->
zB. Ruhigstellung, Kryotherapie( Eis), manuelle Therapie, Querfriktionen nach Cyriax, Elektro-, Ultraschalltherapie, Iontophorese, Dehnungen in quer-, längsrichtung, Muskelkräftigung, Kinesiotaping, Neurodynamics, Massagen etc.

Arzt ->
zB. Diclofenac/ Ibuprofen Gabe ( Salbe/ Tabletten), Infiltrationen ( Kortison), Stoßwellen- Therapie ( ESWT od. Laser), oder OP ( DiscisionsTenotomie, Dekompression, Transposition etc.).

Lasst euch einfach von einem Spezialisten bzw. Arzt/ Orthopäden oder Physiotherapeuten eures Vertrauens mal beraten/ behandeln

Als dann, see you on the green...

Ciao
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  #25 (permalink)  
Alt 26.09.11, 12:20
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Registriert seit: Sep 2011
Beiträge: 5
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Würde den Ellbogen bei sowas einfach mal ne Zeit lang schonen und kein Golf spielen!
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  #26 (permalink)  
Alt 28.09.11, 21:35
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Registriert seit: Sep 2011
Beiträge: 5
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Zitat:
Zitat von roberteek Beitrag anzeigen
Würde den Ellbogen bei sowas einfach mal ne Zeit lang schonen und kein Golf spielen!
Des ist aber eine Milchmädchenrechnung denn dann wird der Schmerz evtl besser, aber kommt dann auch genauso schnell wieder.
Viel wichtiger ist doch zu schauen warum wieso und weshalb. Das einfachste wär natürlich nun die Griffstärke- viele spielen mit einem zu dicken oder zu dünnen Griff- und zack nach wochenlangem Streß der Muskeln gibt es Schmerzen.
Aber für Ferndiagnoses ist es immer nen bisserl heikel...
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  #27 (permalink)  
Alt 30.09.11, 19:50
Benutzerbild von exbritania
Golfianer
 
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Ort: Niederbayern
Beiträge: 1.879
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Zitat:
Zitat von WaterHazard Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,

kurze Info.

Die sogenannte Epicondylitis lateralis/ medialis humeri ( Tennis-/ Golferellenbogen) stellt eine Überbelastung/ Entzündung spezifischer Muskelsehnen dar. Es handelt sich hierbei um eine Insertionstendinose bzw. Tendopathie des M. extensor carpi radialis humeri, oder flexor carpi ulnaris humeri.

Diagnose: Durch Arzt zB. Anamnese, Palpation, Inspektion, Ultraschall,
Blutbild etc.

Therapie:

Physiotherapie ->
zB. Ruhigstellung, Kryotherapie( Eis), manuelle Therapie, Querfriktionen nach Cyriax, Elektro-, Ultraschalltherapie, Iontophorese, Dehnungen in quer-, längsrichtung, Muskelkräftigung, Kinesiotaping, Neurodynamics, Massagen etc.

Arzt ->
zB. Diclofenac/ Ibuprofen Gabe ( Salbe/ Tabletten), Infiltrationen ( Kortison), Stoßwellen- Therapie ( ESWT od. Laser), oder OP ( DiscisionsTenotomie, Dekompression, Transposition etc.).

Lasst euch einfach von einem Spezialisten bzw. Arzt/ Orthopäden oder Physiotherapeuten eures Vertrauens mal beraten/ behandeln

Als dann, see you on the green...

Ciao
Nachdem ich fast allen Ärzten mißtraue, setze ich auf Tom`s Methode, Eisbeutel und den Schmerz ertragen. Geht auch

Grüße,

Wolfgang, dessen Krankenkasse eigentlich 20 Jahresbeiträge zurückerstatten könnte und trotzdem noch Geld verdient hätte
__________________
Lieber ein schöner Tag am Golfplatz - als ein schlechter Tag in der Arbeit
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  #28 (permalink)  
Alt 09.10.11, 13:57
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Registriert seit: Oct 2011
Beiträge: 1
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Hallo Rajko,
ich spiele ebenfalls Handball und dachte, dass ich einigermaßen in Form bin, bis mein Ellenbogen ähnliche Mucken machte. Völlig ungewohnt für mich bisher - bis ich auf einen alten "Handballtrick" zurückgriff und mir meine alten Bandagen zum Golfen herauskramte.... für mich hat das tatsächlich geholfen. bzw. für mich reichte sogar die einfachste version dieser teile ist ja evtl. ein versuch wert. lg
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