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Ich habe mir vor kurzem ein Holz 3 zugelegt.
Nun war ich mal wieder auf ebay unterwegs und habe ein recht günstiges Holz 5 entdeckt. Jetzt stelle ich mir die Frage, ob ich ein solches überhaupt benötige. Laut dieser Seite: Checkliste Golfausrüstung bei golf for business ist es zwar gelb hinterlegt, jedoch scheint demnach ein 3er Holz wichtiger zu sein. Ausserdem komme ich mit meinem 3er bisher noch nicht wirklich zurecht und habe glaube ich noch nie einen Ball ordentlich erwischt. ![]() Wie sieht das bei einem Anfänger aus, reicht ein Holz aus oder sollte man eher 2 haben? Einen Driver habe ich bisher noch nicht. |
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3er Holz finde ich grad auch für Anfänger schwieriger zu spielen wie das 5er.
Wichtiger wie das Holz ist aber, wie sicher bist du mit deinen Eisen?
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Grüsse Tom Golf ist ein schöner Sport, bis man den ersten Abschlag gemacht hat
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Erstmal vielen Dank für die Antworten!
Das ist bei mir extrem unterschiedlich, manchmal haue ich 10 hammergeile Dinger nacheinander raus und dann is ein kompletter Eimer mit 45 Bällen nur Müll. Also beim langen Spiel habe ich noch extreme Probleme. Mit meinem 3er schlage ich eh nur relativ selten die Bälle ab, da es viel leichter ist als meine Eisen und ich danach mit diesen noch weniger treffe.
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Wenn ich solche pauschalen Aussagen wie auf der verlinkten Seite sehe, verdaue ich mein Essen rückwärts...
Mir will sich nicht erschließen, wie man undifferenziert am Handicap festmachen kann, welchen Schläger man nutzen sollte und welchen nicht. Vom ersten Tag an hatte ich ein Holz 5 im Platzreife-Leihbag. Beim eigenen Satz habe ich ein Holz 3 mitgekauft und kurze Zeit später einen Driver ins Bag genommen. Mit allem habe ich reichlich auf der Range geübt, bevor es damit auf den Platz ging. Driver, Holz 3 und Holz 5 kann ich inzwischen verlässlich vom Tee einsetzen und variiere je nach taktischer Ausrichtung des Loches die "Abschlagswaffe". Nebeneffekt: inzwischen kann ich sogar das Holz 3 geradeaus auf dem Fairway einsetzen. Darf ich das erst seit Donnerstag können, weil ich seitdem Hcp. 35 habe? Denn ein Holz 3 dürfte ich ja nach der Logik der Seite erst seit gestern haben... Dann bin ich sogar noch ketzerischer: Mittwoch (ohhh, und das mit einer Clubvorgabe...) habe ich mir ein Lob-Wedge gekauft. Das dürfte ich ja gar nicht haben und schlagen können dürfte ich es erst recht nicht. Geht aber komischerweise ganz gut... Dann hat mir mein Pro gezeigt (der den Kauf des Wedges, nicht in seinem Shop, als sinnvolle Investition bezeichnet hatte), wie man damit aus dem Bunker Spin auf den Ball bekommt, damit der schneller liegen bleibt. Muss ich noch üben, kriege es aber ab und an hin, so auch heute auf der Runde bei einem Schlag. Das dürfte gar nicht sein, denn ich dürfte das Wedge nicht haben, den Schlag dürfte ich nicht können und die 3-Piece-Bälle mit viel Spin-Aufnahme erst ab Hcp. 27 haben. Wenn ich mich morgen aber auf 27 runterspiele... Jetzt gehe ich erstmal mein Essen ausreihern, muss nur eben nochmal die Seite ansehen. (Sehr) langer Rede, kurzer Sinn: kaufe das, was Dir im Spiel (auch kopfmäßig) hilft. Richte dich nach den Gegebenheiten deines Platzes. Wenn die Hölzer Sinn machen: nehmen! Wenn der Putter keinen Sinn macht: weglassen! Geändert von Levkowitz (17.09.11 um 21:27 Uhr) |
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Guter Kommentar Lev!
Habe auch die Erfahrung machen dürfen, dass geraden bei den "normalen Fittern" in den Clubs oder an Demo-Tagen keine richtige Zeit genommen wird und das vermeintliche HCP als Orientierung dient! Auf der anderen Seite rätst du dem Anfragenden, dass er das nehmen soll, was ihm hilft - woher soll er das aber wissen? Ich empfehle auf jeden Fall das Holz 5 ganz klar VOR dem Holz 3. Es ist deutlich einfach zu spielen - vor allem vom Fairway. Je nach Spielleistung (Weiten) deiner langen Eisen könnte auch ein Holz 7 eine gute Alternative für Längen zwischen 150 und 180 Metern sein. |
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Ja diese komischen Pauschalaussagen von Webseiten, Tabellen, Pros etc. kann ich auch nicht so ganz nachvollziehen.
Klar ists am Anfang grad mit den Hölzern schwierig, aber wenn man konsequent damit übt dann kann man auch damit sehr gute Schläge machen, Anfangs von Tee, später dann auch vom Fairway. Das mit dem Lob Wedge kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, das Teil hab ich mir gleich zum Anfang mit ins Bag gekauft und noch nie bereut.
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Grüsse Tom Golf ist ein schöner Sport, bis man den ersten Abschlag gemacht hat
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Zitat:
In erster Linie ging es mir aber darum, diese Pauschale "Was du hast Hcp. 10,1 und spielst Pro V1-Bälle? Die sind doch erst ab Hcp. 9,9!"-Verallgemeinerung mal etwas durch den Kakao zu ziehen. Ich halte das bestenfalls für einen von vielen Faktoren. Bei uns ist es z.B. so, dass der Platz Driver-Fehlschläge gut verzeiht, da keine (!) Bäume. Auf einen Parkland-Course mag das anders sein. Nachdem man also auf der Range mit dem Driver klarkommt, kann man sich auch auf dem Platz Selbstvertrauen damit holen, wo man sich woanders evtl. das Gegenteil einhandeln würde. |
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So sehe ich das auch. Alles zu seiner Zeit. Man fängt ja auch nicht mit dem Eisen 4 das Üben an, sondern mit einem Eisen 7. Wie schnell man dann die nächste Stufe erklimmt, hängt natürlich von anderen Dingen ab als vom Handicap, welches man - aus welchen Gründen auch immer - derzeit hat.
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Alles klar, dann einen riesen Dank für eure Antworten!
Bei der verlinkten Seite war ich eigentlich auch etwas skeptisch, da ich ebenfalls ein 64° Lob-Wedge besitze und damit schon super flops schlagen kann. Also dann werde ich jetzt mal um das 5er Holz bei ebay mitsteigern.
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