Angebot und Nachfrage regelt den Preis. Warum sollte ein günstiges Set nicht Qualitativ gut sein. Denke das Prinzip kennt jeder aus anderen Bereichen. Nutella und Nutoka sind beinahe das gleiche Produkt, aber mit einer anderen Verpackung/Markennamen ist Nutella scheinbar gleich doppelt so viel Wert. Die Frage ist eher ob wir alle evtl. für die "hochwertigen" Schläger nicht einfach zu viel bezahlen. Golfer sind in der Regel ein recht zahlungskräftiges Klientel und bereit viel für ihre Ausrüstung zu bezahlen. Dementsprechend hoch sind auch die Preise. Anfänger scheuen sich häufig davor gleich viel Geld auszugeben und auch diese Nachfrage wird nach dem "Nutoka"-Prinzip bedient.
Ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen, das mein ehemaliges günstiges Set für jeden Anfänger (der einen durchschnittlichen Körperbau hat) vollkommen ausreicht. Für 200-250 € komme ich auch bei golfbidder & co nicht wirklich weit. Ich habe nach kurzer Zeit mit meinem Billigset teilweise langjährige Golfer mit eine Ausrüstung die ca. 6-10 mal so teuer war wie meine eigene, von der Anzahl der benötigten Schläge her, stehen lassen.
Wenn der Schwung dann erstmal erlernt ist, sind sicherlich andere Schläger eine lohnende Investition, aber man kommt auch mit dem Billigset relativ weit.
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