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Mein Mann und ich nehmen möglichst jede Woche eine Trainerstunde wobei wir eine Zeitstunde (60 Min.) buchen. Ich halte das für sehr sinnvoll, denn gerade in der Anfangszeit schleichen sich gerne grundlegende Fehler ein.
Ich kann mich immer nur über Spieler wundern die gerade ihre PE gemacht haben und dann im Selbstversuch über den Platz fegen ohne weitere Stunden zu nehmen. Ich habe für mich die Erfahrung gemacht, daß man ohne Trainerstunden überhaupt nicht weiterkommt. PE ist gut und schön, aber das ist nichts anderes als ein Basiskurs für absolute Grundkenntnisse. Etikette und Regeln werden vermittelt, aber eben auch nur Grundkenntnisse. Wir haben mit mehreren anderen Neulingen gleichzeitig vor einem knappen Jahr im Club angefangen Golf zu spielen. Schlauerweise haben wir im Spätherbst angefangen - kurz vor der Winterpause. Dabei haben wir nach der PE fein artig unsere Stunden genommen und sind mittlerweile mit unserem Spiel recht zufrieden (Hcp 54). Mehr geht immer, aber wir sind ja schließlich auch noch Anfänger. Wenn ich nun unser Spiel mit dem der anderen Golfer aus dem damaligen Anfänger-Trupp vergleiche, dann brauchen wir uns wahrlich nicht zu verstecken. *Ironiemodus on: Scheinbar sind die sogar wesentlich weiter, denn das erste was nach Abschluß der PE von einigen gekauft wurde (sorry - aber das waren vorzugsweise Männer) na, was war das wohl? Natürlich: dicke fette Driver. Hätten die sich mehr mit der Technik beschäftigt, dann hätten sie festgestellt daß man deren Weiten mit dem Driver auch locker mit einem stinknormalen Holz erreichen kann. Aber wozu teure Trainerstunden buchen wenn es auch so geht, gell? *Ironiemodus off Übrigens: unsere Zeitstunde kostet bei uns 50 Euro. Geändert von Bunkermagnet (29.09.08 um 13:39 Uhr) |
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Zitat:
Leider bin ich mit letzterem nicht gesegnet (allerdings besitze ich auch noch keinen driver), so dass ich mir nur ganz gezielt Stunden nehme, wenn ich merke, dass ich allein nicht weiter komme. IMO Leute mit ausgeprägtem Körpergefühl und einer objektiven Innen/Aussenansicht benötigen weniger inputs und sind darum durchaus in der Lage, auch selbst an Fehlern zu arbeiten. Das schöne beim Golf, z.B. im Gegensatz zum Skifahren: Man merkt recht ausgeprägt und unmittelbar, das etwas nicht funktioniert und es gibt meist keinen Kompensationsmechanismus (z.B. Kraft) Wenn man nicht intensiv bereit ist, sich mit der Fehlersuche auseinanderzusetzen, stagniert die Entwicklung oder retardiert sogar. Ich denke, dies ist auch der Grund, warum Golfer sehr oft und regelmäßig Prostunden nehmen, was ich gut und wichtig finde! Geändert von definurse (29.09.08 um 16:50 Uhr) |
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Ich bin auch einer von "dehnen".
Hab meine PE gemacht, und "fege über den platz" ;-) Es ist doch auch immer die frage was man will, will man sein HCP runter bekommen, will man um jeden preis par spielen, oder will man einfach auf den platz gehen und spaß haben ?! Ich für mein teil (hab übrigens driver, und hölzer aus meinem bag raus genommen ) will in erster Linie Spaß haben, klar auch mein spiel verbessern, aber deswegen jede Woche 2-3 Trainerstunden nehmen, ist mir zu kostenintensiv. Ich denke golfen ist aus viel Übungssache, der trainer hilft da zwar schon viel, aber "auf eigene faust" bekommt man auch einiges hin, denk ich. |
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