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Hallo zusammen,
ich habe zurzeit folgendes Problem: Als ich vor gut drei Monaten mit dem Golfspielen beginnen wollte, sah ich mich als rel. großer Linkshänder vor das Problem geringer Schlägerauswahl zu günstigen Preisen und annähernd passender Länge gestellt. Ich informierte mich über das Fitting und bestellte mir einen Leichtstahl-Eisensatz über eine Homepage, die mit dem biometrischen Fitting arbeitet. Dort schickte ich meine Messdaten hin und am Ende bekam ich einen Satz mit Ultralight-Stahl, mit dem ich bis jetzt spielte. Vergangenen Sonntag dann nutzte ich die Schwunganalyse im hiesigen Golfclub, bei der ich recht gespannt auf die Beurteilung meiner Schläger war. Kurzum: Zerriss seitens des Pros ist noch milde gesagt: Zu lang (+1,75), zu hart, für ein No-Name-Eisenprodukt viel zu teuer (500€), zu schwer und der Griff zu schmal, war das vernichtende Urteil. Ich spiele nach Herstellerangaben ultraleichten Stahl, der bei meiner Körpergröße sinnvoll scheint (1.91m und 76 Kg). Allerdings gab der Pro mir eines seiner äquivalenten Eisen mit ultraleichtem Stahl, das bedeutend leichter war. Letztlich analysierte er, nahm maß, analysierte nochmals und gab mir dann einen Graphitschläger in die Hand, der mich in die enttäuschende Situation versetzte, ihm zustimmen zu müssen. Der Schläger fühlte sich einfach gut und richtig an. Nun stehe ich da und habe das Gefühl, falsche Schläger gekauft zu haben, die trotz Fitting (und richtiger Maße, falls die Frage kommen sollte) einfach lange nicht so gut gehen wie jene des Pros. Was würdet ihr jetzt machen? Besten Dank schon mal für die Antworten. |
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Die Moral von der Geschichte ist, dass man im Internet keine Schläger bestellt.
Bisschen arg pauschal aber genau das passiert. Hab selbst auch schon Schläger bestellt ohne sie zu testen und hab das ganze teuer bezahlt. War zwar nur ein Driver, kostete mich aber fast das gleiche. Seitdem geh ich wieder in ortsansässige Unternehmen und teste bevor ich kaufe. Nur dann weiß ich ob das was ich will mir auch liegt. Wenn ich selbst noch unerfahren bin, bin ich zwar immer noch von dem Berater abhängig aber es gibt durchaus sehr gute. Manchmal lohnen sich ein paar Euro mehr für ein Beratungsgespräch.
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If a lot of people gripped a knife and fork the way they do a golf club, they'd starve to death. ~Sam Snead |
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Ich versuche jetzt gerade noch, zu verstehen, wieso die Schläger gefittet sein sollen.
Ein paar Körperdaten abzumessen, ein Onlineformular auszufüllen und dann dazu 'passende' Schläger zu bekommen, läuft für mich nicht unter 'Fitting'. Was ist mit dem Lie? Was ist mit der Schwunganalyse? Schlägerkopfgeschwindigkeit? Ein solches 'Fitting' kann nicht seriös sein. Aber, sei mir bitte nicht böse, da bist Du selber schuld. In jedem Golfforum findest Du Beiträge zuhauf, die Dich vor sowas warnen. Und dann 500 Euro für einen gefittteten Satz, das kann nicht sein. Für etwas Seriöses viel zu billig. Zu dem Preis bekommst Du 'gefittet' nur Schrott. Wenn Du ein echtes Fitting machst (mit Schwunganalyse, usw.), landest Du meiner Erfahrung nach bei mindestens 125 Euro pro Eisen, sonst lohnen sich die zwei bis drei Stunden für den Händler gar nicht. |
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Kürzen ist nicht riskant. Riskant ist es den Lie zu ändern. Soviel wird der Stahlschaft nicht härter durch das Kürzen.
Aber bei einem 500€ Satz sind es bestimmt gegossene Köpfe und dann wird die Liekorrektur riskant. Falls sie notwendig ist
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If a lot of people gripped a knife and fork the way they do a golf club, they'd starve to death. ~Sam Snead |
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Ich hatte mich zuvor mit dem Anbieter ausgetauscht, der (noch immer) einen netten Eindruck macht und zuletzt sagte, dass die Schläger gekürzt werden können und ich schon mein passendes Set kriegen würde.
Zu Beginn sagte er, dass Daten wie Handgelenk-Boden-Abstand, Körpergröße, Handlänge, sowie die Rumpflänge zunächst fürs Fitting aus der Ferne reichten, da ich als Anfänger eben noch keinen allzu elaborierten Schwung habe. Habe mir die AGBs nochmal genauer angeschaut, die dem Kunden durchaus großzügige Rechte in Sachen Rückgabe / Reklamation zusprechen. Nur: Ginge eurer Einschätzung nach das Weiterpfeilen an Stahl-Schlägern nicht sowieso am Problem vorbei, weil ich das Schwunggefühl mit Graphitschlägern als bedeutend besser empfinde und mein Rücken es mir ebenso dankt? Danke schonmal für die vielen Antworten, auch wenns mir nur nochmal die eigene Doofheit bescheinigt: Als Student mit eher dünnerem Geldbeutel (um die Frage nach der finanz. Situation zu beantworten) wollte ich nicht zusätzlich in Schwunganalysen investieren und dachte eben, wenn ich selber genau Maß nehme, passt das schon. Nix war's... |
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@Raiko,
wenn zurückgeben nicht möglich ist - Schäfte kürzen, und die Eisen bis es einen neuen Satz "leit", weiterspielen. Dem "Schwung" an sich ist es wurscht, ob es ein Eisen- oder Graphitschaft ist. Grüße, Wolfgang der hofft, der Wetterbericht für Freitag stimmt
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Lieber ein schöner Tag am Golfplatz - als ein schlechter Tag in der Arbeit
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