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  #1 (permalink)  
Alt 23.11.11, 19:47
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Standard Wedge-Kauf

Hallo Forumsmitglieder,

derzeit überlege ich zur Ergänzung meines MX-100 Sets mir ein zusätzliches Wedge zu kaufen.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich das schon vorhandene Sandwedge aussortiere oder die Lücke zwischen Sand- und Pitchingwedge schließen sollte.

Sicherlich ist wichtig zu erwähnen, dass ich derzeit und auch noch im nächsten Jahr hauptsächlich auf einem Kurzplatz spiele. Das Sandwedge ist neben dem Putter der am meist genutzte Schläger bei mir.

Da es ab 2011 neue Regularien zu den Wedges gibt, bitte ich um Eure Erfahrungen.

Also, z. B. Titleist Vokey 2009, Titleist Vokey 2011 oder Titleist Vokey SM4.

Es muss nicht unbedingt Titleist sein ;-)

Vllt. könnt ihr mir noch weitere Tipps geben auf was man achten sollte.

Vielen Dank!
__________________
Erfolg besteht darin, dass man genau die Fähigkeiten hat, die im Moment gefragt sind.
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  #2 (permalink)  
Alt 23.11.11, 20:07
Benutzerbild von HansDampf
Golfianer
 
Registriert seit: Dec 2009
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Zitat:
Zitat von Regenlauscher Beitrag anzeigen
Da es ab 2011 neue Regularien zu den Wedges gibt, bitte ich um Eure Erfahrungen.
Welche neuen Regularien hat es dieses Jahr gegeben, die Deine Wedgeauswahl in welcher Weise beeinträchtigen?
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  #3 (permalink)  
Alt 23.11.11, 20:14
jhonnyreal
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Ich würde bevorzugen, dass die Wedges aus der gleichen Serie, oder wenigstens den gleichen Schaft-Griff wie die Eisen haben. Mein A Bag Miura Tournament Blade + Miura Wedges (gleicher Schaft) B Bag Titleist MB + Vokeys (gleicher Schaft)

So solltest du es auch halten. Die meisten Spieler, ich auch, haben 3 oder 4 Wedges dabei und geben dafür ihr Holz 5 oder ihr Eisen 4 auf (Eisen 3 bleibt).

Entweder du gibst das Mizuno SW evtl auch PW auf und kaufst dafür einheitliche Wedges (egal Welche) So hast du wenigstens in den kurzen immer das gleiche Schlaggefühl ect ect...

Oder du versuchst für deinen Satz das passende GW zu bekommen, evtl auch ein LW.

Als Beispiel in deinen Bags halte ich es unterschiedlich: A Miura Blade 3(4)-PW + 52,56,60 B Titleist MB 3-9 + Vokey 47,52,56,60


Worauf überhaupt bei Wedges zu achten ist, weist du? (Schaft, Loft, Bounce, Grind ect ect)????

p.s. Er meint sicher die Grooves aus dem letzten Jahr, oder?

Grüße

Geändert von jhonnyreal (23.11.11 um 20:18 Uhr)
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  #4 (permalink)  
Alt 23.11.11, 20:16
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Entschuldigung.

Natürlich sind die Regularien von 2010 gemeint.
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  #5 (permalink)  
Alt 23.11.11, 21:00
Benutzerbild von HansDampf
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Selbst die Groove-Regelung aus 2010 betrifft uns Amateure bis 2024 nicht. Es sei denn, Regenlauscher spielt im Nationalkader oder nimmt an hochklassigen Qualifikationsturnieren teil (hochklassig im sportlichen Sinn und nicht der Hauptpreis).

Wedges sind so ein Thema für sich. Jhonnyreals Tipps & Hinweise sind schon sehr gut. Zum Schaft möchte ich noch folgendes ergänzen: Es gibt auch Spieler die in ihren Wedges einen schweren und / oder steiferen Schaft als in ihren Eisen bevorzugen; z.B. weil sie damit selten volle Schwünge machen und ihnen das Mehr an Gewicht und Steifigkeit ein besseres Kontrollgefühl gibt.

Für die Wedgeauswahl muss man sich als erstes über den Haupteinsatzzweck Gedanken machen. Nachdem die Lofts der Eisen immer steiler werden, wird man ein GW wahrscheinlich hauptsächlich mit vollem Schwung vom Fairway spielen; dieser Schläger sollte sich also an den Eisen orientieren. Welchen Bounce das SW haben sollte, hängt von der Bunkersandbeschaffenheit und dem Eintreffwinkel beim Bunkerschlag ab - und ob ich das SW evtl. auch für andere Schläge rund ums Grün nutze. Zum Thema Bounce bei Wedges habe ich im Frühjahr mal einen extra Faden eröffnet; sollte leicht über die Suchfunktion zu finden sein.
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  #6 (permalink)  
Alt 23.11.11, 22:47
jhonnyreal
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Gute Ergänzung Hans. Das die Schäfte evtl härter sein müssen hab ich total vergessen zu schreiben. Der Einsatzzweck bestimmt das weitere - so hab ich einen Wedle Set mit viel und eins mit wenig Bounce. Einmal für die Knüppeltrocken harten Plätze im Sommer, VORSICHT der Bounce beim Sandwedge kann sich anders verhalten - Der Sand ist im Sommer (trocken) fluffiger, so musst du auch mehr Bounce verwenden!- sowie ein Set für Matschige Nasse Plätze -> mehr Bounce. (Auch der Sand kann durch z.B. Regen nass und schwer geworden sein, so kannst du auch weniger Bounce nehmen.

Wenn die Möglichkeit besteht, stellst du dir so - oder so ähnlich - deine Schläger für die Bedingungen bzw den Platz zusammen.


Den einzigen Faktor, bei dem ich mir für mich noch nicht sicher bin, ist der Grind. Konnte bis jetzt, wenige Grinds gegeneinander testen, sowie hab ich bis vorkurzem nicht Präzise genug getroffen, alsdann ich den Bounce richtig hätte Nutzen können.... Vllt hat Hans ein paar Tipps zur Grind Auswahl ?!


p.s. Der ganze Groovs Mist war doch nur ein Marketing Gag!!! Die Reglung hat für den normal Spieler doch garnicht gegriffen! Die Massenfertigung war für die Masse! Der Profi spielt sowieso ein komplettes Custom Wedge, so war es doch egal was gefertigt wird, da die Regelung nicht greift. So und nun? Alle haben letztes Jahr neue Wedges gekauft ( ja so wie auf der Tour sein wollen *kotz*) und zack gibt es dieses Jahr wieder neue Grooves. Zack gehen wieder die neuen Wedges über den Tisch. In den letzten Jahren sollen jedes Jahr die Grooves tiefer und Schärfer geworden sein, ich frag mich warum man nicht durch den Schläger durchschauen kann bzw sich an den "Grooves" rasieren kann?!?

Geändert von jhonnyreal (23.11.11 um 22:50 Uhr)
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  #7 (permalink)  
Alt 23.11.11, 23:24
Benutzerbild von HansDampf
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Ein Muss beim Grind ist aus meiner Sicht der "Heel Relief" oder "Heel Grind". Dadurch kann man das Schlägerblatt aufdrehen ohne dabei die Leading Edge anzuheben und vermeidet dadurch die fiesen Cuts, wenn man nur suboptimal an den Ball kommt.
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  #8 (permalink)  
Alt 24.11.11, 01:14
jhonnyreal
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Scratch Wedge Grinds - Complete List!

Hier mal eine Übersicht was so alles möglich ist... würd ich gern mal alle durch testen...auch unter verschiedenen Bedingungen... und dann noch jemand finden der mir dann meine Vokey auch so fertigt. Wird wohl ein Traum bleiben
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  #9 (permalink)  
Alt 24.11.11, 11:43
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Ich hab' auch mal paar Fragen, da ich plane mir Anfang nächstes Jahr neue Wedges zu kaufen.

Ich spiele einen Burner 2.0 Satz 5-SW (ohne GW) in regular steel.
Will mir dann auf jeden Fall noch das GW von meinem Eisensatz dazukaufen, um die 10°-Lücke zwischen PW und SW zu schliessen.

Da ich bisher kein LW hatte, möchte ich mir zusätzlich noch das neue Titleist SM4 holen.
Was empfehlt ihr mir da für einen Loft und Bounce, wenn die Abstufungen von E8-SW immer 5° betragen und mein SW einen Loft von 55° hat (max. Carrydistanz: 80m).
Ich möchte das LW hauptsächlich für Annäherungen vom Fairway aus bis zu 65-70m nutzen. Und für Schläge wo ich den hohen Loft brauche (z.B. um kurze Flopshots um's Grün auf kurz gestecke Fahnen über Bunker hinweg zu machen).

Wenn die Loft- und Bouncefrage geklärt ist, kommt es zum Fitting.
Mein Eisensatz ist mit +0.25 inch und +3° upright gefittet.
Die Standardlänge des LW beim TM Burner 2.0 Satz beträgt 35". Die neuen Titleist Vokeys kommen in derselben Standardlänge.
Ist es sinnvoll das LW von Titleist dann auch mit +0,25 inch zu verlängern?

Bei den Vokeys unterscheidet sich der Standardlie um -0.5° zu dem TM LW. Soll ich da dann auch um 3° bzw 3,5° upright fitten lassen? Ist dies überhaupt möglich bei den Wedges von Titleist?

Als Schaft möchte ich mir den S300 einbauen lassen, um mehr Kontrolle zu haben.

Fragen über Fragen
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  #10 (permalink)  
Alt 24.11.11, 12:40
jhonnyreal
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Also wie schon angedeutet, finde ich es nicht so Sinnvoll ein einzelnes Vokey im Bag zu haben. Eher würde es sich anbieten, alle Wedges oder wenigstens GW SW LW als Vokey zu nehmen.

Dann mit einem LW 60-70m Schläge halte ich für ein bisschen viel. Das LW sollte eher für 30-40m sein. Ich z.B. würde nie einen vollen Schwung mit dem LW machen, die Gefahr das der Misshit ein cut oder Top wird ist zu groß. Danach huscht der Ball wie ein betrunkenes Kaninchen übers Fairway ins nächste Rough - und das will keiner Wenn es ein voller Schwung werden soll, greif ich auf das GW zurück, wenn du das Aufdrehst kommst du eigtl über alles drüber. (Ich komm aus dem Bergischen, bei uns gibt's viele Hügel und fies hohe Bäume zum überspielen)


Der Bounce hängt in erster Linie vom Boden ab 2. welche Schläge du machen möchtest und 3. wie gut du den Ball triffst. Früher wollte ich immer möglichst wenig Bounce, damit mir dieser nicht im Weg ist, mittlerweile Treff ich auch ein fettes Sandwedge von der Matte und hab gelernt wie man den Bounce ungefähr einsetzt (das ist aber noch ausbaufähig)

Ob du das LW dann verlängern sollst - ich würde sagen nein. Das LW ist für den Schlag aufs Grün, Lobs Pitch hohe Chips Flops, hierbei greifst du meist sowieso wesentlich tiefer - eine Verlängerung macht daher wenig Sinn.

Ich hoff das hat dir Geholfen.

Geändert von jhonnyreal (24.11.11 um 12:49 Uhr)
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