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Vor gut 1,5 Jahren habe ich mal einen Broomstick für einen Teaching-Pro gebaut. Im Zuge des Fittings habe ich natürlich auch mit dem Ding herumprobiert und kann folgendes bestätigen: Bei kurzen und mittellangen Putts war der Broomstick sehr zuverlässig. Bei langen Putts litt die Längenkontrolle sichtbar. Von daher kann ich die Empfehlung mit zwei Puttern auf die Runde zu gehen schon nachvollziehen. Die langen Putter sind also kein Allheilmittel ohne Nebenwirkungen.
Ganz wichtig ist bei beiden Puttern die persönliche Anpassung, insbesondere der Länge, sonst nutzt man das volle Potenzial nicht aus. Mit einer Längenanpassung geht auch meist eine Liewinkelkorrektur einher, was ziemlich aufwendig ist, da der man kein Hosel zum biegen hat, sondern den Schaft selbst biegen muss. Grundsätzlich bin ich gegen Broomstick- und Bellyputter. Alle anderen Schläger haben lediglich die Hände als Verbindung zum Körper, diese beiden Spezialputter bekommen aber einen zusätzlichen Fixpunkt an Brust oder Bauch. Ein schlechter Putter bekommt so einen Vorteil, den ein guter Putter nicht braucht bzw. der sich bei ihm nicht so dramatisch verbessernt auswirkt, wohingegen ein schlechter Holz- oder Eisenspieler seinen Schwung verbessern muss, um seinen Nachteil in diesem Bereich auszugleichen. Natürlich steht es laut den Regeln jedem frei, so einen Putter zu spielen. |
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Zitat:
![]() Mein Tipp wäre, vor dieser zum Einsatz kommt, den derzeitigen Putter "fitten" zu lassen. Begründung: Letztes Jahr hatten wir ja einen Faden zu diesem Thema, mein Fazit: Nach dem Umbau, maximal 34 Putts pro Runde, selbstverständlich mit Ausreissern nach unten, bzw. oben ![]() Grüße, Wolfgang, der granitg ist da, seit 3.1. nicht mehr auf dem Platz
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Lieber ein schöner Tag am Golfplatz - als ein schlechter Tag in der Arbeit
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Wenn Du so dagegen bist, hast Du ja offensichtlich einen "positiven Erwartungswert" ?
Ich liege derzeit bei 36 Putts und besser und möchte die 2 bis 3 ausgelassenen 1 - Putts minimieren. Mein Erwartungswert liegt deshalb bei 1 bis 2 Schlägen weniger pro Runde. Grüße |
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Ist mir schon klar didola.
Aber, wenn er so dagegen ist ?Habe heute 'mal in der Bucht nach einem billigen Testexemplar geschaut. Gibt' s doch tatsächlich aktuell nicht in D zu kaufen. Nur bei ebay UK waren einige unansehnliche Exemplare ab 40 GBP zu bekommen. |
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Wie weit liegen denn die nicht gelochten 1-Putts weg vom Loch? Nicht, dass Du eine falsche Erwartungshaltung aufbaust.
Meine Erfahrungswerte beziehen sich nur auf Putts auf dem Übungsgrün; auf der Runde habe ich einen langen Putter noch nie dabei gehabt. Wie beschrieben, nährt sich meine Abneigung aus dem weiteren Berührpunkt des Putters mit dem Körper, welcher in meinen Augen schlechte Putter über Gebühr gegenüber guten Puttern weiter bringt. So einen massiven Einfluss hat das Material sonst nicht. Im Gegenteil. Ein Spieler, der seinen Slice durch eine geschlossene Schlagfläche auszugleichen versucht, wird nie auf die Schlagweite kommen wie mit einem besseren Schwung (natürlich bei gleich bleibender SKG); er wird zwar häufiger als früher das Fairway treffen, aber auch immer kürzer sein. Ein guter Putter versenkt mit einem Broom nicht automatisch jeden kurzen Putt; ein schlechter Putter kann mit einem solchen Putter jedoch signifikant bessere Ergebnisse erzielen - ohne dafür die Putttechnik verbessert zu haben. |
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Zitat:
7 % links vorbei, 4 % zu kurz, rechts nix vorbei. An dem Richtungsproblem habe ich mit positivem Erfolg gearbeitet. Mir geht es um die Putts aus 2,0 bis 2,5 m. Gefühlt würde ich sagen, so 1 bis 2 Ballbreiten daneben. Grüße |
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D.h., dass Du 89% der kurzen Putts einlochst. Wenn man bedenkt, dass kein Ball auf dem Grün exakt den selben Weg nimmt, finde ich diesen Wert für einen Amateur sehr gut.
1 - 2 Ballbreiten daneben ist natürlich äußerst ärgerlich, die könnten auch genau so gut mal fallen, andererseits meine ich mich zu erinnern, dass selbst Tour Pros aus 2,5m nur ungefähr jeden zweiten Ball lochen. Da muss ich mal nach einer passenden Statistik suchen; zum Glück sind die Amis ja ganz versessen auf solche Statistiken, da wird sich was finden lassen. Edit: Da habe ich mich aber ziemlich geirrt. Laut PGA Statistik hat Boo Weekly 2011 als schlechtester Putter dieser Statistik immerhin noch 84% seiner Putts innerhalb 10 Fuß (3,04m) gelocht. Geändert von HansDampf (07.01.12 um 17:48 Uhr) |
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Edit 2: Man muss nur lange genug nach der geeigneten Statistik suchen, dann stimmt auch meine Erinnerung wieder einigermaßen: Putts zw. 5 und 10 Fuß (1,5m - 3m). Der Beste, Luke Donald 65,81%, der Schlechteste, Dustin Johnson 47,11%.
Die erste Statistik hat tatsächlich alle Putts innerhalb 3m berücksichtigt, also auch die 5cm tap ins. |
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