[Anfänger Guide] 1.3 Eigenstudium, Bekannte, oder Pro?
Ist der Entschluss einmal gefallen, muss man wohl oder übel durch eine harte Schule gehen, um das Runde mit dem Länglichen zu treffen. Mein Trainer sagt immer "Natürlich ist das schwer, immerhin versuche man mit einer riesigen Bewegung einen kleinen Ball, der tief unter einem liegt zu treffen - das kann ja nur schief gehen". Wie Recht er damit hat.
Um mich hier kurz zu fassen: beim Weg zum brauchbaren Schwung geht am Pro absolut kein Weg vorbei. Diese 500€ muss man einfach investieren. Es ist viel leichter, die Dinge von Anfang an richtig zu lernen, als sich Fehler später wieder abzugewöhnen. Eigenstudium kann höchsten einmal dazu gut sein, nicht ganz verstandene Passagen ein wenig näher zu beleuchten. Aber auch wenn man noch so gut bescheid weiß, wird man keinen Ball ordentlich treffen.
Viele Spieler machen ein paar Stunden (bis zur Platzreife, aber dazu kommen wir noch) und sind dann damit zufrieden, dass sie den Ball halbwegs treffen - dick, dünn oder getoppt. Mir als kleiner Perfektionist ist das zu wenig. Auch nach der PE sollte man gelegentlich beim pro vorbei schauen.
Sinnvoll kann es sein, direkt mit dem Trainer zu verhandeln, um die Kosten zu verringern. Ein kleiner Rabatt ist immer drin. Auch sollte man nicht zu duckmäuserisch sein und einfach immer weiter zu den Stunden gehen. Ich möchte keinem Pro etwas unterstellen, aber ich persönlich hätte auch nichts dagegen, wenn ich einem Schüler 30 Stunden geben kann, obwohl der nach 15 eigentlich schon platztauglich wäre. Ruhig zwischendrin immer mal fragen, wanns denn soweit sein könnte...
Bekannte als Golflehrer sollten völlig ausscheiden. Lediglich um bestimmte Bewegungen zu kontrollieren ("Schau mal, ob ich immer noch mit dem linken Knie einknicke") sind sie zu gebrauchen...und bloß nicht während der Ausbildung auf Ratschläge erfahrener Golfer hören - NIEMAND!!!! hat den perfekten Schwung. Jeder hat seine Eigenarten, die bei guten Golfern für sie funktionieren, für andere aber eben nicht.
Golflehrer bringen einem deswegen zunächst einen neutralen Schwung bei, der einem die Grundlage für etwas eigenes bietet...
Um mich hier kurz zu fassen: beim Weg zum brauchbaren Schwung geht am Pro absolut kein Weg vorbei. Diese 500€ muss man einfach investieren. Es ist viel leichter, die Dinge von Anfang an richtig zu lernen, als sich Fehler später wieder abzugewöhnen. Eigenstudium kann höchsten einmal dazu gut sein, nicht ganz verstandene Passagen ein wenig näher zu beleuchten. Aber auch wenn man noch so gut bescheid weiß, wird man keinen Ball ordentlich treffen.
Viele Spieler machen ein paar Stunden (bis zur Platzreife, aber dazu kommen wir noch) und sind dann damit zufrieden, dass sie den Ball halbwegs treffen - dick, dünn oder getoppt. Mir als kleiner Perfektionist ist das zu wenig. Auch nach der PE sollte man gelegentlich beim pro vorbei schauen.
Sinnvoll kann es sein, direkt mit dem Trainer zu verhandeln, um die Kosten zu verringern. Ein kleiner Rabatt ist immer drin. Auch sollte man nicht zu duckmäuserisch sein und einfach immer weiter zu den Stunden gehen. Ich möchte keinem Pro etwas unterstellen, aber ich persönlich hätte auch nichts dagegen, wenn ich einem Schüler 30 Stunden geben kann, obwohl der nach 15 eigentlich schon platztauglich wäre. Ruhig zwischendrin immer mal fragen, wanns denn soweit sein könnte...
Bekannte als Golflehrer sollten völlig ausscheiden. Lediglich um bestimmte Bewegungen zu kontrollieren ("Schau mal, ob ich immer noch mit dem linken Knie einknicke") sind sie zu gebrauchen...und bloß nicht während der Ausbildung auf Ratschläge erfahrener Golfer hören - NIEMAND!!!! hat den perfekten Schwung. Jeder hat seine Eigenarten, die bei guten Golfern für sie funktionieren, für andere aber eben nicht.
Golflehrer bringen einem deswegen zunächst einen neutralen Schwung bei, der einem die Grundlage für etwas eigenes bietet...
Kommentare 5
Kommentare
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Aha, ein Hardcore Golfer also.
Nun soll es ja aber auch Menschen geben, die Golf ganz einfach nur zum Spass spielen, wenig Ehrgeiz an den Tag legen, und einfach nur eine Möglichkeit suchen, auf dem Platz geduldet zu werden, was in Deutschland ja schon schwer genug ist.
Ich denke, für diese Sorte Spieler ist ein PE-Kurs eine gute Sache. Wer dann Lust auf mehr hat, kann sich immer noch beim Pro einschreiben.Veröffentlicht: 02.06.09 um 12:38 von Alekks
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Naja, was heißt Hardcore...ich neige halt dazu, Dinge, die ich mache und die mir gefallen, relativ....intensiv....so tun. ;-)
Sicherlich hast du auch Recht. Aber ich Frage mich halt, warum ich - wenn ich denn völlig ohne Ehrgeiz spiele - überhaupt auf den Platz muss? Verstehe ich genauso wenig wie Leute, die überhaupt kein Tennis spielen können, aber immer spielen wollen. Vielleicht ist das eine Sichtweise, die mir auf Ewig verschlossen sein wird. :-)Veröffentlicht: 03.06.09 um 09:00 von Nils
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Sehe ich eigentlich genauso, wobei es mich nun auch nicht sonderlich stört, dass man auf dem Golfplatz ein wenig von Baggy-Pants tragenden 16jährigen mit Stereoanlagen-Handy verschont bleibt :-)
meine Lieblinge habe ich übrigens gestern wieder gesehen...Vater und Sohn auf der Driving-Range. Beide mit den teuersten und besten Klamotten und dann vor die Matten gestellt und mit dem Driver auf der Range 150-200m geschlagen. Dabei immer schön nach links und rechts gucken, damit das auch alle anderen mitkriegen.
Anschließend sind die dann auf die Matten mit ihren Eisen und haben nur noch getoppt und den Ball so 20m weit gebracht
Veröffentlicht: 15.06.09 um 09:42 von Nils
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Hallo hier auch mein Senf dazu:
Ich spiele Golf aus reinem Spass an der Freude aber so diese 500 Euro für den Pro würde ich auch empfehlen, weil wenn man es richtig gezeigt bekommt und ein wenig davon umsetzen kann der Spass am Spiel gleich nochmal so hoch ist.
HKVeröffentlicht: 02.07.09 um 12:33 von LaneHK





