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Stableford interessiert mich nicht, weil ich einfach nicht verstehe, warum ich Schläge nicht zählen muss bzw. den Ball aufheben kann, wenn das blöde Ding noch nicht im Loch ist.
Also ist Stableford für mich sowieso sanktioniertes Schummeln. Ich denke auch, dass mein Score nach normalen Zählspiel fast gleich wäre, da ich sehr selten Löcher streichen müsste. |
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Das Handicap gibt nicht die Durchschnittsleistung an, sondern das Potential des Spielers. Korrekt ist das Handicap wenn durchschnittlich 29 Stableford-Punkte erreicht werden und etwa jede 10. Runde 36 oder mehr Punkte. Nachlesen kann man das in den Handicap-Richtlinien des DGV. Zitat:
Deshalb wundern sich ja so viele Spitzenamateure, dass sie bei Profiturnieren, die als Zählspiele ausgetragen werden, kein Bein auf den Boden bringen. |
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Über das HCP-System kann man wohl ewig diskutieren. Für die Meisten gibt es wohl nur HCP-Schoner oder HCP-Schöner (=Schummler). Henry, wenn Du keine Turniere spielst, dann hast Du ja auch kein aktuelles HCP. Wenn Du ca. 100 Schläge für eine Runde brauchst, dann spielst Du je nach Platzrating ein HCP von ca. -24 bis -28.
Man kann die Leute doch nicht direkt als Schummler degradieren, wenn die gerade nicht ihr HCP spielen. Vieles ist von der Tagesform abhängig. Ich habe auch schon mal ein Lochspiel (ohne Vorgabe!) gegen einen Golfer mit HCP 12,5 gewonnen, als er mal einen schlechten Tag gehabt hat. Viele erleben enorme Schwankungen, was die Spielleistung betrifft. Da können locker 20 Punkte Unterschied von Runde zu Runde sein. Und was Rough-Bälle und Schummler anbetrifft, muss man eben darauf bestehen, dass der Spieler genau die Ballmarke/Markierung vor dem Schlag laut nennt, auch wenn das keine Pflicht ist. Schönes Spiel! |
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Hinzu kommt einfach die Tatsache, dass Golf ein harter Kopfsport ist. Wenn du in einem Turnier nocht zu 100% bei der Sache bist, bleibst du lieber zu Hause! Und viele (ich gehöre da auch dazu) kommen nach 1-2 schlechten Schlägen in eine Teufelsspirale, aus welcher ich i.d.R. 2-3 Löcher wieder raus bruache. Bis dahin ist das Turnier für mich aber auch wieder gelaufen!
Kleine Geschichte dazu: Die beste Spielerin der Damenmannschaft bei uns im Club wollte weiter Schlagen, hat sich ihren Schwung umstellen lassen. Die nächsten 6 Monate hat sie in keinem Turnier mehr als 20 Punkte gespielt... |
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Du hast recht, das System ist nicht zu begreifen, ich habe nur die Zählweise verstanden.
Zitat:
Mit einer aktuellen Durschnittsleistung, gute und schlechte Ergebnisse gleichgwichtet nur nach Zählspiel gewertet, wäre der Vergleich untereinander aber wesentlich nachvollziehbarer. Was nützt einem ein Potential, welches man nicht mehr abrufen kann. Aber es ist eben vom DGV ja so gewollt. Es wird von eigentlicher Spielstärke gesprochen, die einen berechtigt schlechte Ergebnisse zu streichen. |
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Genau dieses Problem hatte ich heute wieder.
Nächste Woche läuft es wieder besser - oder auch nicht. Man muß einfach verstehen, dass ein Handicap keine Spielstärkenangabe ist, sondern ein (eigentlich ungerechtfertiger) Vorteil gegenüber besseren Spielern. In Sportarten bei denen jedes schlechte Ergebnis die Ranglistenpostition sofort verschlechtert verlierst trotz deiner schlechten Ranglistenposition gegen den guten Spieler. Beim Golf ist das anders. Da gewinnt der HCP54-Spieler mit 125 Schlägen gegen den HCP0-Spieler mit 72 Schlägen. |
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Zitat:
zum glück, stefan
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"Golf ist der größte Spaß, den man mit angezogenen Hosen haben kann!"Lee Trevino |
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