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Stelle immer wieder fest, dass der Service auf deutschen Golfplätzen, im Vergleich was ich bis dato im Ausland erleben durfte, doch sehr unterschiedlich ist.
Wer kennt auf unseren heimischen Golfplätzen nicht die Warteschlange die sich ergibt, sobald 2 Flights aufeinander auflaufen - da steht man am Abschlag und kann wunderbar beobachten, wie der vorhergehende Flight darauf wartet, auf das Grün spielen zu können, weil dessen vorheriger Flight gerade erst dort angekommen ist. Spätestens jetzt, wenn Flight 3 und 4 darauf warten, dass Flight 2 endlich einlocht während Flight 1 zum nächsten Loch geht... spätestens jetzt sollte ein Golfwagen vorbeikommen. Und in diesem sollte bitteschön nicht unbedingt ein Rentner sitzen, der sich als Herr über den Platz aufspielt (aka "Marshall") und mit breiter Brust sagt, man solle schneller spielen weil es hinter einem schon Stau bis Loch 1 gibt (Hallo? Schon mal nach vorne gesehen? Klar, natürlich kann ich der in 120mtr Entfernung stehenden Dame meinen Ball an die Knöchel spielen - aber... wird diese begeistert sein, mich auf diese Art und Weise kennenzulernen...?) - sondern ein Mitarbeiter des Restaurants / des Clubs, der einem Getränke und Snacks anbietet, bevor es weiter zum nächsten Flight geht (dem man ja nebenbei auch sagen kann, man möge sich ein bisschen beeilen). Gerade an kühleren Tagen, morgens um 10 Uhr bei 3° Aussentemperatur, wäre ein schöner Becher Kaffee und eine Brezel an Loch 7 doch eine angenehme Überbrückung der Wartezeit. Beispiel Indah Puri Golf Resort in Batam (Indonesien): Während der Runde sieht man an 2, 3 Löchern nicht nur "Ballhändler" - auch kommt mind. 2x in diesen 5 Stunden, die man spielt, jemand vom Clubhaus / -restaurant vorbei und bietet einem gekühlte Getränke und Snacks an. In BaWü kenne ich nur einen einzigen Club, der dem Spieler auch etwas Service ausserhalb des Restaurants / des Clubhauses bietet: der Golfclub Neckartal in Kornwestheim (nähe Stuttgart), seines Zeichens ein Platz der amerikanischen Streitkräfte, auf dem auch deutsche Zivilisten spielen dürfen. Dort steht z.B. an Loch 7 ein kostenloser (!) Wasserspender, wie man ihn primär aus US-Serien, und auch immer mehr in deutschen Einkaufstempeln, kennt. Immerhin ein Anfang, wenn auch nicht vergleichbar mit "dem Ausland". Warum lassen sich die Clubs diese (je nach Wetter / Wartezeit auf den ersten Blick durchaus nicht unlukrativen) Nebeneinnahmen durch Snacks, Getränke, Bälle etc entgehen? Ist es zuviel Aufwand (bzw sind die Personal- / Materialkosten in Deutschland derart hoch) einen Mitarbeiter mit einem Kasten Cola / Wasser / Thermoskanne Kaffee und ein paar Müsliriegeln im Golfcart über den Platz fahren zu lassen - insbesondere wenn "der Marshall" ja sowieso unterwegs ist, um nach dem Rechten zu sehen?! Oder ist es einfach unüblich, dem Spieler (und damit zahlenden Gast / Clubmitglied) etwas zusätzlichen Service / Mehrwert zu bieten, nach dem Motto: jetzt ist der schon mal da, der soll froh sein, dass er spielen darf. Während meiner Runden, in denen es immer wieder zu solchen "Wir warten mal bis der Schwung weg ist"-Phasen kam und in denen ich diesen "Jetzt wäre ein Kaffee nicht schlecht"-Spruch fallenlies, war der Grundtenor: "Ja, warum kommt eigentlich keiner und bietet uns was an? 'Die' wissen doch, dass die letzte Stunde mindestens 4 4er-Flights losgezogen sind." Kennt jemand Clubs, die diese Art Service anbieten? Wer meint den Grund zu kennen, warum es diesen Service kaum bis gar nicht gibt? Und... warum vermarkte ich diese Konzept eigentlich nicht selbst?!? Wenn es jemand von euch macht: denkt an mich - ich akzeptiere auch PayPal...
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Meine Golfkarriere... alle Höhen und Tiefen... Das HANDICAP zeigt nicht die Spielstärke eines Golfers - sondern die Wochenarbeitszeit, welche er im Büro verbringt...
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Ich fände auch Ballautomaten sinnvoll...manchmal ;-) <- So gesehen auf einer Swin-Golf-Anlage!
Auch einem Turnier im Hochsommer kam während der Runde mehrfach eine Angstellte der Gastronomie mit einem Cart angefahren und verkaufte kühle Getränke und Müsliriegel - fand ich super und wurde auch gut angenommen! Aber während eines Turniers bedeutet dieser Service natürlich auch westentlich weniger Aufwand - man weiß (bei einem Kanonenstart) genau, wann alle Leute etwa die Hälfte der Löcher gespielt haben und muss dann nur einmal eine Runde mit dem Cart fahren. Bei "normalem" Betrieb sieht das Ganze schon wieder anders aus... |
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Zitat:
Gerade die After-Works hier in / um Stuttgart waren meiner Erfahrung nach reichlich voll - Nippenburg z.B. hatte selbst am Donnerstagabend ab 16 Uhr noch 4er-Flights bis Dunkelheit "aktiv".
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Meine Golfkarriere... alle Höhen und Tiefen... Das HANDICAP zeigt nicht die Spielstärke eines Golfers - sondern die Wochenarbeitszeit, welche er im Büro verbringt...
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Personalkosten darf man in Deutschland nicht unterschätzen. Mir ist es allerdings noch nie passiert, dass ich unterwegs zusätzlichen Nachschub jeglicher Art, egal ob Bälle, Getränke oder Essen, aus einem Cart gebraucht hätte. Notfalls gab es bisher immer einen Getränkeautomaten auf der Runde. Die netten Verpflegungsdamen in ihren Carts in der USA haben an mir noch nicht einen Cent verdient.
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Also in Idstein hat der Marshall auch Getränke dabei.
Gut der Service in USA ist da natürlich was ganz anderes, alleine die Möglichkeit eine 6-Pack Kühlbox am Golfcart befestigen zu können finde ich schon toll ![]() Der Deutsche der den Service auf eigenen Plätzen kennt, wird im Ausland wahrscheinlich genau deswegen auffallen, weil er immer ne Stulle und ne Pulle selbst mitbringt, anstatt die einheimische Wirtschaft zu unterstützen. Vielleicht ist es an der Zeit einen Golf-Trolley mit Minibar auf den Markt zu bringen
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Wer öfter schlägt, hat mehr vom Spiel! "Golf ist ein Spiel, das man nicht gewinnen kann, man kann es nur spielen!" |
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Zitat:
.Beer Cart Girl - YouTube Mit unzähligen weiteren Beispielen. Einfach "beer cart girl oder golf beverage cart o. ä." in der Tube eingeben. Was Bier auf dem Golfplatz allerdings ausrichten kann, seht Ihr hier: The Great Beer Race - YouTube Grüße |
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In St. Leon-Rot gibt es das. Die haben einen richtigen kleinen Imbisswagen der da rumkurvt und einem alles anbietet, was das Herz begehrt. Leider ist der Platz auch nicht billig aber die beiden Kurse gehören zu den schönsten Deutschlands.
Mir würde es tatsächlich schon reichen, wenn die Marshals genauer hinsehen würden und die Bremser entsprechend abwartschen, so dass man nicht zu lange warten muss oder das notorische Ballsucher einen einfach durchwinken bevor sie stundenlang ihre Bälle suchen. Gruß |
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In den USA gibt es das überall und dort nehme ich den Service auch oft in Anspruch.
Allerdings hat man dort auch keine Wahl, an jedem Golfplatz, wo es diesen Service gibt, stehen Schilder 'No personal Coolers beyond this point'. Da hast Du also keine Wahl, Du bist gezwungen, den Service in Anspruch zu nehmen, wenn Du keine lauwarmen 'Kaltgetränke' willst. Oder aufgeweichte Butterbrote. Da gibst Du dann auf der Runde für zwei Wasser und zwei Sandwiches locker 30 Dollar aus. Da würden in Deutschland wieder alle rumheulen. Denn hier ist 'Geiz ist Geil'-Land. Den Service wollen alle. Aber dafür mehr als im Supermarkt zahlen, will dann wiederum keiner. Dann ist es wiederum kein Geschäft für die Clubs, denn der, der da rumfährt, will ja auch was verdienen. |
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