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Zum Thema Sport: Solange Schach offiziell als Sport gilt, gibt es für mich bzgl Golf da keine Diskussion. Anders als beim Schach hab ich da schon den ein oder anderen Muskelkater gehabt. ![]() Grüße Grossi |
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Also da muss ich noch mal nachhaken, wieso ist Deutschland mit Golfplätzen überversorgt? Allein wenn man Großbritannien und Deutschland vergleicht stehen da ganz andere Zahlen. Allein was Mitglieder betrifft als auch Plätze.
Das nächste wäre die PE/PR, so was gibt es in anderen Ländern gar nicht und trotz dem funktioniert das dort. Was die Etikette betrifft, so kann man die auch von Mitgliedern beigebracht bekommen wenn man zusammen in einem Flight ist - das wird aber nicht gewollt - aber darüber motzen. Liegt sicherlich mehr in der deutschen Mentalität als helfen. Golf ist Sport, nur nicht in Deutschland. Was den VcG angeht, so gibt es auch in anderen Ländern solche "Clubs" die sich um die nicht "Clubmitglieder" kümmern. Was soll daran falsch sein? Leider darf man ja in den allermeisten Fällen nicht Golfen wenn man nicht Mitglied bei irgendwem oder irgendwas ist. Da liegt der Hase im Pfeffer, wären diese Zugangsbeschränkungen nicht da, gäbe es sicher auch keinen VcG. Dann kommt jetzt wieder das Hologramm des DGV ins Spiel was allen die "Futterneidisch" sind zeigt wie welcher Club mit seinen Spielrechten umgeht. Das ist auch mal wieder typisch Deutsch, Überregulation der Regulation, für Sachen die im Grunde genommen scheißegal sind und nur wieder künstlich Gräben aufreist wo keine sein müssten. |
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Wie ich darauf komme, dass D mit Golfplätzen überversorgt ist, kann ich ganz einfach erklären. Wäre es anders, würden die Clubs / Betreiber nicht wie irre hinter potenziellen Mitgliedern herlaufen und ihnen die PE wie Sauerbier anbieten. Das hehre Prinzip nur Mitglieder anderer Clubs als Gäste zuzulassen (und darüber hinaus bestimmte Clubs und / oder Spieler mit eingeschränktem Spielrecht auszuschließen) steht in sehr vielen Fällen nur auf dem Papier. Die meisten Clubsekretäre reißen dem Spielwilligen gierig den Fuffi aus der Hand und scheren sich um keine Mitgliedschaft. Das sind klassische Anzeichen für einen von Nachfragern dominierten Markt, also ein bestehendes Überangebot. Zitat:
Zitat:
Wenn z.B. Schachspielen und Motorradfahren auch "Sportarten" sind, will ich mich über Golf diesbezüglich nicht streiten. Edit: Ha! Gerade sehe ich, dass Grossi auch schon drauf gekommen ist, s.o. Dann sind wir schon zwei :-) Zitat:
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three-putt _________________ (BTW: Wenn ich mit Fremden spielen muss, bevorzuge ich VCGler; die kennen Regeln und Etiquette meist sehr gut). Geändert von three-putt (21.12.08 um 14:31 Uhr) Grund: Copy-and-paste-error |
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Hallo three-putt,
schau mal bitte auf diese PDF, das sollte sie sein. Ist zwar schon aus dem Jahr 2002 aber da dürfte sich nur nach oben was geändert haben. http://www.promotion-golfevents.de/u...tudie_2002.pdf |
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Danke für den Link, rebel. Die vielen schönen Grafiken überzeugen mich allerdings nicht, denn ich traue Statistiken nur, wenn ich sie selbst gefälscht habe. Die gezeigten tollen Zuwachsraten sind natürlich perfekt "pro domo" promotion-golfevents. Übrigens trat nach meinen Beobachtungen die Sättigung des Golfmarkts verstärkt in den Jahren nach der Veröffentlichung der Expertise ein, also etwa ab 2002.
Besonders aufschlussreich ist es übrigens mit dem heutigen Wissen auch einmal andere Marktanalysen der Vergangenheit zu lesen. Da kriegt man sofort Appetit auf die todsicheren Anleihen der Lehman Bros., nachdem gerade vorher erst die Dotcomblase geplatzt war (was wiederum nach den Expertisen von 1999 wohl niemand erwartet hätte). ![]() four-putt |
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Hallo three_putt,
das ist nur die eine PDF die ich dazu gelesen habe, dann gab es auf golf.de noch ein paar - aber da weis ich nicht ob die noch zur Verfügung stehen. Das mit der Statistik glaub ich dir gern, doch die Zahl der Golfplätze und der Golfer (hier kann es Schwankungen geben) sind via Suchdienst im Internet immer Abgleichbar und stimmen so ungefähr überein. Zitat:
das kann auch auf ein falsches/fehlerhaftes Geschäftsmodell hindeuten. Einerseits wird über die Fernmitglieder (VcG eingeschlossen, nur das die extra zur Kasse gebeten ?werden?) gemeckert und andererseits nimmt man das Greenfee solcher Spieler sehr gern. Da stinkt der Fisch doch gewaltig. |
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Ob ich im Jahr 195 Euro Beitrag (ohne jegliche Aufnahmegebühr) oder 1500 Euro Beitrag (zuzüglich Aufnahmegebühr in mindestens gleicher Höhe) zahle ist wohl ein kleiner Unterschied. Man mag es mir als Arroganz auslegen, aber ich empfinde es den Clubmitgliedern gegenüber nur als fair, daß die VcG'ler mehr Greenfee zu zahlen haben. Abgesehen davon: wenn alle Golfer VcG'ler wären, wer bezahlt denn dann die Unterhaltungkosten für Golfclubs? Das ist einfach eine wirtschaftliche Frage und mit 195 Euro Jahresbeitrag ist soetwas nicht zu stemmen. Der Golfverband hat mit dem VcG unbestritten eine Kuriosität ins Leben gerufen, aber die Kennzeichnung auf den Mitgliedskarten halte ich für einen nachvollziehbaren Schritt und als ein unweigerliches Resultat daraus, daß man durch die Gründung der VcG selbst die Unterschiede herbeigeführt hat. Das hat zugegebenermaßen schon was von: Die Geister die ich rief, die werde ich nicht mehr los. Dennoch möchte ich auf weitere Varianten bei der Gestaltung der Mitgliedschaften hinweisen. Bei Nachbarclubs hier in der Gegend gibt es Mitgliedschaften, die sich nach Wochentagen richten. Golfer, die von Montag bis Donnerstag spielen dürfen (Bronze-Variante). Golfer, die von Freitag bis Sonntag spielen dürfen (Silber-Variante) und Golfer, die den Platz unabhängig von den Wochentagen spielen dürfen (Gold-Variante). Wenn man als Bronze-Mitglied nun am Wochenende spielen will, muß dieses Mitglied Greenfee im eigenen Club bezahlen. Auch das ist doch nur fair, denn schließlich sind die finanziellen Unterschiede beträchtlich zwischen Voll- und Teilnutzungsrecht. Daß die unterschiedlichen Formen der Mitgliedschaft nun auf der Mitgliedskarte für andere Clubs sichtbar hinterlegt werden ist sicherlich nachvollziehbar. Letztlich ist die Form der "gestaffelten" Mitgliedschaft nichts anderes als das was mit den VcG'lern in abgewandelter Form praktiziert wird. Aber im Bezug auf VcG'ler wird um das Thema herum ein riesiges Faß aufgemacht. Zitat:
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So, nun bin ich aus dem Neujahrsurlaub zurück und kann mich meiner alten Leidenschaft widmen.
@Bunkermagnet Zitat:
Ein Beispiel (nur mal so lang hingesponnen): Ein Golfclub erhebt für den Platz und die Leistungen eine Summe von 1.000 € pro Jahr von seinen Mitgliedern. Die hat er rechnerisch ermittelt aus allen Kosten + einem gewissen Anteil die für neue Investitionen benötigt und Angespart werden sollen - benötigt werden. Alle im Club sind zufrieden und glücklich. Der Club macht jedes Jahr ein gutes Geschäft und wird stetig "reicher". Der Platz ist mäßig ausgelastet und Wochentags sogar gar nicht. Jetzt kommt der Buchhalter zu der Idee, das man ja Fremde auch spielen lassen kann. Er rechnet und kommt zu dem Schluss, das Fremde für 20 € eine Runde 18 loch spielen können. Das bedeutet das jeder Fremde Spieler das Kapital des Clubs um 20 € mehrt, auf das der Club zur Unterhaltung seines Platzes gar nicht angewiesen sein darf (Besucher lassen sich ja so schwer kalkulieren). Warum sollten den VcG'ler (auch Fernmitglieder) jetzt 40 € zahlen? Sie sind auch nur Gäste? Die Aussage: "Sie bringen ja nichts für die Unterhaltung des Platzes mit ein und haben keine Heimatclub", oder ähnliche Aussagen sind doch Schwachsinn, da das Geschäftsmodel des Clubs ja gar nicht danach funktioniert! Andererseits müsste jeder Besucher willkommen sein und nicht noch durch erhöhtes Greefee abgeschreckt werden. ------------------------------------------------------------------- Zitat:
Mit der Bronze oder Silber Variante unterstütze ich "meinen Club und kann dann bestraft werden wenn ich in einem Fremden Club spielen möchte. So viel zu dem von Clubmitgliedern beschworenen "Solidaritätsprinzip". Das Clubmitglied ist weniger wert, da er ja nur eine Bronze Mitgliedschaft hat.
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Zu dem Inhalt Deiner Aussage sei angemerkt, daß mir als Vollzahler das Geschäftsmodel des VcG's herzlich egal sein kann, denn ich zahle voll und habe somit volles Spielrecht. Wenn ein anderer Golfer nun ein "Spar-Modell" vorzieht muß er damit rechnen Nachteile zu haben. Wenn ich beim Fleischer Schnitzel bezahle kann ich auch nicht erwarten stattdessen feinstes Rindersteak in die Tüte gelegt zu bekommen. @burkim: Letztlich bleibt zu konstatieren, daß der DGV das Problem der Golfer-Hackordnung mit den VcG'lern selbst geschaffen hat. Da wäre es eigentlich unfair den Vereinen einen derartigen organisatorischen bzw. bürokratischen Mehraufwand aufzuerlegen, um die Gleichstellung umzusetzen. Wie man das "Problem" letztlich konstruktiv löst ist schwer zu sagen. Einen umsetzbaren Lösungsvorschlag kann ich leider auch nicht beisteuern. Hier sind die Erschaffer (sprich: DGV/VcG) gefragt und die sehen halt die Lösung in der Einführung der neuen DGV-Ausweise. Daß dies bei allen Golfern nicht auf Gegenliebe stoßen wird, war dem DGV sicherlich schon im Vorfeld klar. Letztlich schafft es eine noch größere Kluft zwischen Vollzahlern und Fernmitgliedschaftlern bzw. VcG'lern. Geändert von Bunkermagnet (05.01.09 um 16:39 Uhr) |
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