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  #1 (permalink)  
Alt 31.05.10, 21:50
Gold Mitglied
 
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Beiträge: 422
Angry GC Schönbuch (BaWü) und der VcG

Moin!

Sorry... aber SOWAS finde ich... [zensiert]...

Auf der Homepage des GC Schönbuch steht wortwörtlich:
"Spielberechtigt sind alle Mitglieder der vom DGV anerkannten Golfclubs, aber nicht VCG-Spieler."
Ist der VcG demnach KEIN vom DGC anerkannter Golfclub ?!?


Etwas weiter oben steht beim Greenfee:
"mit eingeschränktem Spielrecht/Fernmitglied
Wochentags 75,00 EUR
Wochenende/Feiertag 100,00 EUR"
Quelle:
Informationen - Golfclub Schönbuch


Okay, erhöhtes Greenfee, wie z.B. bei GC Nippenburg, kann ich noch etwas nachvollziehen (will's aber dennoch nicht akzeptieren / verstehen) - aber SOWAS von "elitär" finde ich zum.... *argl*


Gruss
Micha
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  #2 (permalink)  
Alt 31.05.10, 23:10
Gold Mitglied
 
Registriert seit: Jun 2009
Beiträge: 328
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Ich halte das nicht für elitär.
Fernmitglieder sparen am Beitrag, und spielen gegen Greenfee.
Meine Erfahrung ist (und dafür könnt Ihr mich jetzt gern steinigen), dass die auch erheblich weniger Spielpraxis haben und entsprechend langsam sind.
Wenn wir in unseren üblichen Flights unterwegs sind (acht Personen, zwei Flights hintereinander, Hcp zwischen 16 und 54), schaffen wir den Platz locker in max. 4 1/2 Stunden, oft auch schneller, wenn wir nicht ausgebremst werden.
Als Vollmitglieder spielen wir zwischen zwei und vier Runden pro Woche, haben entsprechende Praxis und sind zügig unterwegs. Die 54er nehmen ganz selbstverständlich den Ball auf, wenn sie keine Punkte mehr machen können, und sind so kaum langsamer als die anderen.
Dies gilt auch für fremde Plätze. Mit Birdiebook ist das kein Problem.
Ich glaube kaum, dass Fernmitglieder, die gegen Greenfee spielen, auf mehr als vier bis fünf Runden pro Monat kommen (sonst könnten sie ja auch gleich Vollmitglied in einem Club werden, das wäre günstiger).
Entsprechend langsam sind die dann auf der Runde unterwegs. Und weil sie Greenfee zahlen, spielen sie jedes Loch bis zum Ende, suchen lange ihre Bälle und spielen oft auch weiter, wenn sie eigentlich aufnehmen müssten. Klar, sie haben für die Runde bezahlt und wollen natürlich einen Gegenwert dafür haben, das ist nur legitim.
Andere werden dadurch jedoch ausgebremst, das Spiel wird langsamer und entsprechend können weniger Flights auf die Runde gehen.
Da finde ich es nur fair, dass diese Spieler mehr zahlen müssen als solche, die Vollmitglied in einem Club sind und in der Regel ein Vielfaches an Spielpraxis haben, dadurch schneller sind und es den Clubs so ermöglichen, mehr Flights auf den Platz zu lassen und so auch mehr Greenfees einzunehmen.
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  #3 (permalink)  
Alt 31.05.10, 23:28
Gold Mitglied
 
Registriert seit: May 2010
Beiträge: 422
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Hallo Markus!

Okay, so weit so gut, deine Argumentation kann ich nachvollziehen.

Wobei es meiner Meinung vollkommen egal ist, ob der HCP 54-er nun ein 100% Vollmitglied mit eigenem Parkplatz und Clubssel in dem Club ist oder Fernmitglied in 'nem Club in Kolumbien.
Die Mitgliedschaft sagt doch gar nix über die Spielstärke / -geschwindigkeit aus, richtig?

Ich persönlich versuche jeden Platz, egal ob nun 9 oder 18 Loch, zumindest vorab via Google Earth etc zu "erkunden" um 'ne gewisse "Grundidee" über Bunker etc zu bekommen (danke hier auch an die Programmierer von GolfCard und oobgolf ).

Was mich auf die Palme bringt -gerade bei meinem genannten Beispiel GC Schönbuch- ist die Tatsache, dass Mitglieder des VcG's gar keine Spielberechtigung haben - nicht nur am WE (wenn "die Clubber" losziehen) sondern niemals nie (sorry - da bitte ich dich, nochmals den oberen Teil meines Threads zu lesen).
Man kommt sich vor wie ein Aussätziger - nach dem Motto: der kann sich das eh nicht FINANZIELL leisten, unseren Sport auszuüben.

Beim GC Nippenburg muss man als VcG'ler zwar ein höheres Greenfee bezahlen (ausser beim After Work) -genau wie Fernmitglieder- darf aber wenigstens auf den Platz.

Was hat denn der finanzielle Hintergrund mit dem sportlichen Können zu tun?!?
'ne "richtige" Golfmitgliedschaft (als in einem Club) lohnt sich für mich persönlich derzeit sowohl zeitlich als auch finanziell nicht - da ich als Anfänger erstmal soviele Plätze wie möglich kennenlernen / sehen will und das mit dem derzeitigen HCP von 54 sowieso zu 99% am WE möglich ist.

Dann doch lieber VcG (wo ich -zumindest laut Website- den DGV , Jugendprojekte etc unterstütze) statt 'ne billige Fernmitgliedschaft für EUR 50 pro Jahr aus Kathmandu.

Oder seh ich das falsch ?!
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  #4 (permalink)  
Alt 01.06.10, 08:56
Benutzerbild von derbasti007
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Registriert seit: May 2008
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Beiträge: 599
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Also ich würd mich da gar nicht aufregen.....ist doch in jedem anderen sport genauso sogar schlimmer..... Geh doch mal zu irgend nem tennisclub und versuch da als nichtmitglied ohne eine vollmitglied aufn platz zu kommen.... Auch zu 99% ausgeschlossen! Oder in irgendein fitnessstudio ohne mitgliedschasft...
Die anlage ist privatwirtschaftlich und gehört dem club, da kann der machen was er will - evtl hat der club auch bereits zu viele mitglieder und es war schlicht zu voll auch untere der woche, ist doch gut so, nix ist schlimmer wie übervolle plätze...
Nicht falsch verstehen bin auch anfänger und fernmitglied
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  #5 (permalink)  
Alt 02.06.10, 14:36
Gold Mitglied
 
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Dass VcG-Mitglieder ausgeschlossen sind, finde ich allerdings auch falsch.
Sowas darf nicht sein.
VcGler sind meist in Regelkunde und Etikette erheblich besser bewandert als altgediente Clubmitglieder.
Vielleicht ist das der Grund. Es ist manchen Clubgolfern einfach peinlich, sich zu blamieren, weil sie sich seit der Platzreife nicht mehr mit dem Regelbuch befasst haben. Da wollen sie sich nicht blamieren.
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  #6 (permalink)  
Alt 02.06.10, 15:07
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Zitat:
Zitat von MarkusK Beitrag anzeigen
Ich glaube kaum, dass Fernmitglieder, die gegen Greenfee spielen, auf mehr als vier bis fünf Runden pro Monat kommen (sonst könnten sie ja auch gleich Vollmitglied in einem Club werden, das wäre günstiger).
Falsch! Ein erheblicher Vorteil der Fernmitgliedschaft, und für SEHR viele Spieler ein Argument, ist die räumliche Flexibilität. Insb. Golfer die beruflich viel unterwegs sind, keinen über Jahre hinweg festen Wohnsitz haben (gilt z.B. für Manager m. temp. Auslandseinsatz), Außendienstler etc. bevorzugen Fernmitgliedschaften. Die Kosten spielen oft eine untergeordnete Rolle, da das Green-Fee über´s Jahr hinweg meist mehr kostet, als die reg. Mitgliedschaft.
__________________
Alekks
(Möge der Schwung mit Euch sein !)
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  #7 (permalink)  
Alt 02.06.10, 15:31
Benutzerbild von derbasti007
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jupp auch richtig!
aber es bleibt ja dabei: die anlage ist privatwirtschaftlich und somit kann der club frei wählen wen er will und wen nicht... auch wenns blöd ist.

und wieso sollen vcgler eine bessere "bildung" haben?! versteh ich nicht? jeder muss doch den test machen und die praxis....
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  #8 (permalink)  
Alt 03.06.10, 22:27
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In vielen Clubs bekommst Du die Platzreife 'geschenkt', wenn Du nur die Aufnahmegebühr gezahlt hast.
Eine pro-forma-Runde auf dem Platz, etwas rudimentäre Regelkunde, und Du bist dabei.
Der VcG stellt da erheblich höhere Ansprüche.
Und Fernmitgliedschaften, insbesondere im Ausland, z.B. in Thailand, bekommst Du einfach gegen Geld, also ohne jede weitere Kenntnis.
Die den VcGlern vorzuziehen, macht einfach keinen Sinn.
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  #9 (permalink)  
Alt 03.06.10, 22:33
Gold Mitglied
 
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Beiträge: 422
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Abgesehen davon, dass viele VcG'ler nach 1, 2 Jahren sich sowieso 'nen richtigen Club suchen - und die VcG sozusagen zum "Schnuppern" nutzen.

Der GF vom Pfullinger Hof hat mir erzählt, dass er -dank VcG- im Jahr 2009 10 (!) neue Mitglieder gewinnen konnte... während, so wie ich das gehört habe, die Nippenburg seit Januar 2010 schon 15 Mitglieder verloren hat...

Wie teilte mir die VcG auf meine Frage mit...?
"Zu dem anderen Thema kann ich nur sagen, wir arbeiten daran und haben im letzen und in diesem Jahr sehr viel erreicht. Unser GF, Herr Paeke, ist bundesweit unterwegs um die Clubs zum Umdenken zu bringen. Verstehen kann man die Politik der Clubs ganz und gar nicht, das ist meine ganz persönliche Einstellung nach 18 Jahren VcG. Aber wir geben nicht auf!"
__________________
Meine Golfkarriere... alle Höhen und Tiefen...

Das HANDICAP zeigt nicht die Spielstärke eines Golfers - sondern die Wochenarbeitszeit, welche er im Büro verbringt...
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  #10 (permalink)  
Alt 04.06.10, 10:11
Silber Mitglied
 
Registriert seit: Jun 2008
Ort: NRW
Beiträge: 103
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Zitat:
Zitat von derbasti007
aber es bleibt ja dabei: die anlage ist privatwirtschaftlich und somit kann der club frei wählen wen er will und wen nicht... auch wenns blöd ist.
Da hast Du wohl Recht.

Die Diskussion um VcG'ler und Clubgolfer dreht sich doch immer wieder im Kreis.
VcG'ler werden geduldet, sind aber nicht voll akzeptiert. Clubgolfer investieren was, verpflichten sich finanziell somit bei einem Club und genießen dafür mehr Ansehen. Da kann man sich noch so aufregen: es ist wie es ist. Und solange die Clubgolfer am Drücker sind weil sie ihre Plätze finanziell stützen, solange wird sich an der Situation der VcG'ler nicht viel ändern.



Interessant fand ich in diesem Zusammenhang vor kurzem eine Unterhaltung (sorry- ich habe gelauscht) auf der Clubterrasse. Es zog ein Greenfee-Spieler an der Terrasse vorbei. Das übliche Greenfee-Schildchen am Bag. Die Herren scannten blitzschnell das Bag ab um ein Stammclub-Emblem zu entdecken. Es war wohl keines dran, denn einer meinte: "Ach, das ist bestimmt nur ein VcG'ler." Daraufhin der andere: "Guck Dir das Label an, dann weißte schon Bescheid."
Es ist schon erstaunlich auf was die Leute alles so achten. Scheinbar muß man an alle vorhandenen Bags seine Clubwimpel hängen, damit man nicht in den "Verdacht kommt" ein VcG'ler zu sein, und die richtige Marke muß man auch noch erwischen.....heftig, echt heftig.....
Die Kluft zwischen diesen beiden Gruppierungen scheint wirklich sehr tief zu sein.
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