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Hallo, traue mich mal über mein erstes neg. Erlebnis zu berichten. Ich spiele eingentlich auf dem Römerhof oder in Schloss Miel, über beide kann ich nur gutes berichten. Letzten Montag habe ich mich in Konradsheim zu "Scoreattack" angemeldet. Startzeit per SMS 16:30, toller Service. 15 Uhr Parkplatz, erstes neg. Erlenis. Ein möchtegern Chef parkt seinen älteren Ferrari Sparversion über zwei Parkplätze. Ich habe gelernt, Etikette fängt auf dem Parkplatz an, da gehört auch das Parken zu. Am Supermarkt hätte ich ihn drauf angesprochen, aber hier, auf für mich neuem Platz, wollte ich mir nicht sofort neue Freunde machen. Ab zur Anmeldung. ProSchop und Anmeldung waren im selben Raum und sehr klein. Laut Ausschreibung war der Preis für Fremdmitglieder 30 Euro, vor Ort wurden 35 verlangt. Die Örtlichkeiten wurden mir nicht erklärt. Diese sind für Platzneulinge nicht einfach, Drivingrange, Puttinggreen und Chipping liegen weit auseinander. Wie gesagt 16:30 Abschlag. Mein zweiter Spielpartner, ein sehr netter junger Mann um die 30, HCP, ich glaube 17, Ich bin 39, HCP 52 war zeitig vor Ort. Wir wollten eigengtlich schon zu Zweit starten, da tauchte Er auf. Der "Chef" der Jugendmannschaft. HCP 11. Punkt 16:30, keine Minute früher, habe ich auch anders gelernt. Lief dann für mich auch einige Löcher gut, abgesehen von den ständigen Belehrungen des "Chefs" Er machte am Abschlag ständig Probeschwünge mit Bodenkontakt, hat mich aber zwischen jedem Loch belehrt, waß ich falsch gemacht habe. Ich bin für jede Kritik offen, spiele aber auch schon 1,5 Jahre und kenne die Regeln. Das Ende des Geschichte war, als Druck zur Stoßzeit gegen 17:30 aufkam und die Kritik aus eigenen Reihen, konnte ich nichts mehr. Der "Chef" hatte am Ende 6 Löcher gestrichen und seine Karte ungültig gemacht.
Das Beste war nach dem Spiel, er fragt den anderen Spielpartner(er brachte die Scorekarten weg)ob er Ihm was zu trinken mitbestellen sollte, ich wurde ignoriert. Bin dann zum Auto und gefahren. Mag nicht immer so sein, ist mir aber x Spielen in Miel und auf dem Römerhof noch nicht vorgekommen. |
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Gehören immer z w e i dazu. Einer der sich daneben benimmt und den Oberlehrer spielt und einer der es sich gefallen lässt ! Dieses "Chef" Kasperl hätte mit mir keine drei Löcher gspielt und dann wäre Ende gewesen ! Unerwünschte Belehrungen kann man doch in einer Minute abstellen. Schweigen und sich in Geduld und Demut üben - ist hier sicher die erfolgloseste Methode. Die Philosophie "Just for Fun" und die Überzeugung, dass Golf nur ein Spiel ist - leider meistens eine große Unbekannte in unseren Landen.
Wenn wir alle Krampfgockeln, Besserwisser, Angeber, Langsamspieler und Regelexperten von den Golfplätzen verbannen könnten, würde ein Traum wahr: Unsere Golfplätze wären plötzlich frei. Kein Stau mehr und keine Golfrunden mit 5 bis 6 Stunden entnervender Dauer. Übrigens: GOLF ist für mich perfekt zu übersetzen mit dem Wort Fairness. Und vom berühmten "spirit of the game" haben leider eine große Anzahl von Golfern in unseren Landen nicht den blassen Schimmer ! Hotel |
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Ich bin bestimmt nicht Jemand der sich alles gefallen lässt, eher im Gegenteil. (Eigentlich bleibe ich nicht so ruhig) Es war es mir aber nicht Wert, mich mit Leuten anzulegen, denen ich hoffentlich nicht mehr begegnen werde. Aber egal. Im Nachhinein bin ich auf mich selber sauer, daß ich mich habe aus der Ruhe bringen lassen. Ich hatte auf den ersten beiden Paar 4, für mich Paar 7, jeweils 2 Pkt. gemacht. Auf dem 3. Loch, Paar 3, ein echtes Paar gespielt, sind 5 Pkt. Damit hatte ich schon die halbe Miete.
Habe doch einiges daraus gelernt, man muß einfach locker bleiben und sein Ding machen. Wenn man seine Kugel sucht, nicht schon nach 2 Minuten aufgeben weil von hinten und aus eigenen Reihen genervt wird. War mir alles eine Lehre, ich weiß aber wo ich in Zukunft spiele und wo nicht. |
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