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Nee, ich nehme lieber die 18 Punkte und gehe nicht über "Los", nachher verbessere ich mich noch zu sehr :-) Außerdem liebe ich den Challenge und der ist größer, wenn ich auf 9 die 40 Punkte mache...
Für diejenigen, die noch zwei, drei Clubs brauchen, die Sie foppen können: Kosaido in D'dorf, Lärchenhof Köln usw. Wenn man überhaupt drauf darf, i.d.R. mit Mitglied, dann schießen die Sheriffs schnell :-) Da muss man wirklich sagen, man zahlt das Greenfee um den Rasen abschreiten zu dürfen LOL Jungens, es ist nun mal so, wie der Kahn es mal formuliert hat, quote: "Du kannst erst die Fresse aufmachen, wenn Du Leistung gebracht hast!". Ergo: Gehe ich einstellig über solch einen Platz kann ich der meist älteren und nicht sehr gut golfenden Schikeria rotzfrech gegenübertreten, hacke ich eher mein HCP von 38 nach Hause und gehe gerne Bälle suchen, läuft das eher anders oder man muss recht selbstbewusst sein. Für die meisten dürfte das jedoch nicht zutreffen. |
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Erst informieren, dann schreiben!
Bei Kosaido darf jeder mit DGV-Ausweis spielen, "nur mit Mitglied" gibt es da nicht. Ja sicher, man ist in Düsseldorf und tendenziell trägt man die Nase hoch, aber das ist in München, Hamburg etc. auch nicht anders. Das Greenfee ist nicht außergewöhnlich hoch, anders beim GC Hubbelrath genau gegenüber, allerdings auch ein sehr schöner Club, nur noch VIEL alteingesessener als Kosaido. In Lärchenhof gilt einfach eine sehr strenge Handicap-Beschränkung, man will einfach nicht, dass der Platz "umgepflügt" wird, was ich gut verstehen kann. Beide Plätze sind einfach nichts für Golfer mit einem Hdc wesentlich oberhalb der 20, Kosaido nicht, weil er sehr eng geschnitten ist und tausend und eine Schräglage zu spielen ist, Lärchenhof nicht, weil er lang und gut von Bunkern und Wasser geschützt ist. Ich finde es besser, man erkennt an, dass man für einen Platz noch nicht "reif" ist, anstatt sich zu mokieren und die vermeindlich versnobbte Attitüde der Mitglieder anzuführen. Klar spielen in vielen Clubs Mitglieder die 1. Niemanden durchspielen lassen obwohl ihr eigener longest drive bei 150 Metern liegt 2. Eine teurere Uhr tragen als das eigene Auto gekostet hat 3. Es andere unbedingt wissen lassen müssen, wer und was sie zu sein glauben. Aber ganz ehrlich, das ist ein gesamtdeutsches Phänomen, im Ausland sieht man das z.T. deutlich entspannter. Golf ist und bleibt ein recht teurer Sport und erschließt sich nunmal dem "kleinen Mann" nicht so einfach. Also dienen Clubs oft als "Reservate" für Menschen, die sich eine Zeit zurückwünschen, in der man über Hartz IV etc. noch gar nicht gesprochen hat. Ich sage immer, man muss nachsichtig mit den Menschen sein und großherzig. Jeder hat seine Schwächen, aber in der Regel finden sich mit Wohlwollen auch gute Seiten. Auch der Protzer kann ein guter Sportsmann sein, oder der Standesbewusste mit dem Bentley ein lieber Opa, mit dem man sich herrlich über Kinder unterhalten kann. Warum man unbedingt Clubs braucht, die man "foppen" kann, warum man eine "black list" von versnobbten Clubs erstellen möchte, ist mir ein Rätsel. Eine black list von Clubs, die VCG-Spieler benachteiligen, macht noch Sinn. Eine Liste von Clubs, die völlig überteuert sind, ebenso. Wenn man in Jeans spielen will, kann man auf öffentliche Plätze gehen, davon gibt es ja inzwischen einige. Wenn man in gehobenen Clubs spielen will, naja: Do as the Romans do. |
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