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Mit der Bescheisserei tut man sich selbst keinen Gefallen. Letztes We beim Tunier gesehen.
Dame im recht aufälligen pinken Polo gewinnt das 9 Loch Tunier mit 37 auf den ersten 9. Nur ist das Green vom 1. Loch direkt neben dem PAR 3 Abschlag von der 2. Drum konnte ich mir ihren 3er Putt ansehen und sie sagt noch ganz selbstbewusst zum Lebensgefährten, der auch Zähler war "4". Da dachte ich mir nur "Oh je, da wirds lustig". Bei der Siegerehrung tat sie dann noch so, als wüsste sie nicht, wie Stableford funzt und der Lebensgefährte wurde mit einem ählnichen Weltraumscore 2. Was solls, mit dem neuen 35,5 Hcp wirds beim nächsten Tunier dann halt peinlich. Bei anderen Sachen ist es aber noch schlimmer. Beim Triathlon wurde ein recht guter Athlet aus der Nachbarstadt positiv getestet und da ging es nur um die Deutsche Meisterschaft Top 10. Das ist schon krank |
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Klar, die Leute die schummeln betrügen sich irgendwann selber. Aber trotzdem: unfair bleibt unfair und Menschen, die so dreist mogeln haben meiner Meinung nach mehr menschliche Defizite als nur "nicht verlieren zu können".
Ich habe es vor kurzem selbst erlebt, daß jemand in unserem 3-er Flight in einem unbeobachteten Moment eine Eintragung überschrieben hat. Das Lächerlich war, daß der Zähler, der seine Unterschrift auf der Score-Karte verweigert hat, nachher schiefen Blicken und verbalen Spitzen ausgesetzt war. Ich habe mir mittlerweile angewöhnt gar nicht nicht mehr nach dem Hcp zu fragen. Es gibt eh nur 2 Möglichkeiten: 1. Einer kann es wirklich (stellt sich schnell heraus) 2. Gefaktes Hcp (stellt sich schnell heraus) Ich war letztens auf einer privaten Runde unterwegs. Mein Mitspieler hat ein 54er Hcp, spielt aber schon seit mindestens 25 Jahren. Tja, von dem könnte selbst so mancher Clubmeister noch 'ne Menge lernen. Ein Hcp sagt halt wenig über einen Spieler aus. |
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Zitat:
@Tommel: da sollte der ganze Flight disqualifiziert werden, wg. übereinkunft von nicht anwenden von Golfregeln. Kann ja nicht sein das die einen Preis bekommt. |
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Dann bin ich vermutlich nach Eurer Definition auch Handicapschoner.
Ich spiele seit über 10 Jahren und habe Hcp 47. Das auch nur eher zufällig, weil der CSA mir hold war. Ich habe einfach eine panische Prüfungsangst (geht schon in Richtung Phobie), streiche in Turnieren meist mindestens sieben, in der Regel mehr Löcher. Wenn dann nichts mehr zu gewinnen ist, werde ich plötzlich wieder ruhiger, die Finger zittern nicht mehr und alles läuft bombig. Dann spiele ich die letzten Löcher Par oder Bogey und hole auf sechs Löchern mindestens 24 Nettopunkte. Das reicht in der Regel insgesamt gerade so für eine 33 bis 36 (wenn man fast die Hälfte der Löcher streicht, ist das ziemlich gut). Wobei ich wirklich jeden Schlag zähle, auch die Luftschläge. Ich will mich ja nicht selbst bescheißen. Inzwischen spiele ich Turniere eigentlich nur noch wegen der Abendveranstaltung. Das macht dann wenigstens Spaß. So komme ich auf ein Dutzend Turniere im Jahr, ohne mein Handicap zu verändern. In der Privatrunde dagegen klappt dann wieder alles, kaum Hacker, schöne gerade (und weite) Schläge und satt Punkte. Da werde ich dann als Handicapschoner beschimpft. Sowas gibt es einfach. Ich finde allerdings, dass das Handicap bei uns überbewertet wird und zum Statussymbol verkommen ist. Woanders, z.B. in den USA, zählt dafür jede Privatrunde. Nach der Runde gibst Du im Clubhaus oder im Internet Deinen Score selbst ein, das kontrolliert auch keiner. Da man dort in der Regel auf Privatrunden um Geld wettet und nach Stableford zählt, tut man sich dort keinen Gefallen, wenn man sich ein zu niedriges Handicap ermogelt. Auch Handicapschoner haben da ein Problem, weil sie ja ihren Score erfassen (da achten dann die Mitspieler drauf), wenn sie so gut gespielt haben, dass sie den Einsatz des Flights gewinnen. Da ist das Handicap dann das, was es sein sollte, nämlich einfach eine Möglichkeit, mit anderen zu spielen, die einen anderen Leistungsstand haben, ohne dass es langweilig wird. |
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Zitat:
Ich spiele aus Spass am Golf und mache mir nix aus dem Hcp. Dann lieber stressfreie Privatrunden Zitat:
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...und es soll doch tatsächlich noch Golfer geben, die sich durch das eigene HCP motivieren...und es auch noch real und durch viel Training runterspielen...
ich bin so ein Typ - und finde es auch sehr wertvoll wenn das HCP mal wieder ein Stückchen nach oben wandert, wenn´s mal nicht so läuft. Schade das viele das eigene HCP als Statussymbol sehen und nicht als Ausdruck sportlicher Leistung... sorry für die ernste Ausdrucksweise, aber ich bin leider ein konservativer Golfer - trotz meiner einigermassen jungen 34 Jahre.. |
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Denke auch, dass man in den meisten Fällen schlicht drüber weg schauen sollte. Bin ja relativ neu im Golfsport, hatte aber schon oft Gelegenheit mit anderen zu spielen oder ihnen hinterher zu laufen. Vor einiger Zeit an Tee1 ein schönes Erlebnis gehabt. Älteres Paar vor mir abgeschlagen, ich konnte sie also bis zum Dogleg beobachten. Drei Schläge bis dahin (150m), noch etwa 100 Meter zum Loch. Bei Loch 2 wurde ich gefragt wie ich liege. Ich sagte 7, womit ich als Anfänger auch zufrieden sei. "Wir haben beide eine 4 gespielt", ich gratulierte. ;-) Anderenortes ein Mitspieler (74 Jahre, sehr nett), zählte seinen 7. Schlag auch laut mit "so, jetzt kommt der vierte" an, Nichttreffer aus dem Rough waren Probeschwünge und der misratene Abschlag ein Mulligan.
Ehrlich ich finde es zumeist amüsant und wenn die Spieler sich so ein schöneres Golfspiel (für sie und nicht unbedingt für andere) sichern, dann habe ich auch nichts dagegen. Gut, im Turnier, wenn es dann auch noch um Preise geht ist das sicher was anderes. |
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