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Hallo,
mein Flightpartner hat am Sonntag seinen Ball auf einem Fallobst Apfel zum liegen gebracht. Das Gras war hoch, der Apfel matschig und der Ball oben drauf... Herabgefallene Äste u. s. w und Fallobst sind lose natürliche Stoffe, die man entfernen darf, ohne dass sich der Ball bewegt. Muss ich den Ball auf dem Apfel spielen und die Sauerei in Kauf nehmen? Ich kann ihn ja schlecht ohne Ballbewegung weg ziehen. Was ist, wenn der Ball auf einem toten Eichhörnchen oder ähnlich makaberen zum liegen kommt??? Dabei fällt mir noch eine andere Frage ein. Ich war im Frühjahr auf der Transitions Championship bei Tampa. Dort hat der Flightpartner von Martin Kaymer in den Wald gespielt und der Ball kam auf einem Bett von Piniennadeln direkt am Stamm zum liegen. Dann hat der Spieler eine Ruler geholt und ihn gefragt, was man da machen kann. Dieser hat den Ball angehoben. Der Ball war in den Piniennadeln so eingebettet, dass er auf den Wurzeln gelegen hat. Wie ein Spiegelei im Bunker. Dann haben sie vorsichtig einige Nadeln entfernt und den Ball zurück gelegt Ohne Strafe. Geht das??? Ich war etwas verwirrt.Gruß und Danke für die Antworten. |
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würd sagen " Hit & Hope "
Zum identifizieren darf man den Ball ja aufnehmen. Muss aber 100 % in die ursprüngliche Lage zurückgeführt werden (legen - nicht droppen)
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http://fit4golf.wordpress.com/ |
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dazu fällt mir ein Ereignis bei meiner letzten Runde ein.
Ich lag 2m vor einem Baum ... 2m hinter mir saß mein Pro in seinem Golfcard. So wie ich bin, dachte ich mir "no risk-no fun" und hatte versucht den Ball durch das Geäßt aufs Fairway zu schlagen um noch Meter zu machen. Ende vom Lied war, dass der Ball so gegen einen Ast geknallt ist, dass er hinterher auf dem Dach von dem Card eingeschlagen ist ... allerdings wieder runter gerollt. Was wäre denn, wenn der Ball auf dem Dach liegen geblieben wäre ? Hätte ich auf das Dach klettern müssen und von dort weiter spielen ? Oder wäre ich gezwungen den Ball als nicht spielbar einzustufen und einen Strafschlag zu kassieren. die Antwort mit dem Apfel oder dem Tierkadawer interessiert mich aber auch sehr :-) gruß Niko |
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Der Apfel und der Tierkadaver sind lose hinderliche Naturstoffe, sofern sie nicht - wie vielleicht der Apfel - am Ball anhaften. Deshalb dürfen Sie entfernt werden, ohne den Ball zu bewegen 23-1).
Wenn Dir das möglivhe Ergebnis des Schlages nicht gefällt, hast Du immer Regel 28 (unspielbarer Ball: 1 Strafschlag, reinigen wegdroppen). Straflose Erleichterung gibt es nur bei gefährlichen lebenden den Tieren, geschützen Tieren (Ameisenhaufen) oder gefährdeten Wirbeltieren (Vogelnest). Das Golfcart ist ein bewegliches Hemmnis, falls zumindest der Schlüssel da ist. Regel 24-1 b: Ball wegnehmen, Cart wegfahren, Ball möglicht genau da droppen, wo er auf dem Cart gelegen hatte. Das ist straflos. HD |
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Ja das finde ich einen guten Ansatz :-)
Aber ich stell mir die Frage, warum man beim Card den Ball neu droppen darf, nachdem man es weggefahren hat ... aber in Kauf nehmen soll den armen Tierkadaver mit dem schönen vollen Schwung zu halbieren und am Ende letzte Herzreste oder ähnliches aus den Schlägerritzen kratzen zu müssen. Da würde ich eher von einem Dach eines Cards abschlagen als durch so einen Tierkadaver durch zu pflügen. Kann man da nicht irgendwie aus ethischen Gründen straflose erleichterung erlangen, oder sind Golfer dann doch solche Unmenschen die auf alles einschlagen, was ihrem Ball im wege steht !? Ich persönliche würde dann glaub ich den Strafschlag hinnehmen und lieber neben dem toten Tier weiter spielen. Was meint ihr !? gruß Niko |
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Zitat:
Nein. Lies mal die Decisions 1-4/9 bis 1-4/11. Was spricht gegen einen Strafschlag? Das ist doch nichts Ehrenrühriges! HD |
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