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Hallo alle zusammen,
auf unserer Runde heute sind wir auf eine Regelfrage gestoßen, die uns auch unser Pro nicht beantworten konnte: Liegt ein Ball nah an einem Baum, bedeutet es ja einen Strafpunkt, wenn ich während des Probeschwungs ein Blatt oder einen Ast etc. vom Baum löse. Beim eigentlichen Schlag ja dann nicht. Wie sieht es aber aus, wenn sich beim Probeschlag ein "Tautropfen" vom Baum löst? Strafpunkt oder nicht? Weiß das jemand hier? Herzlichen Dank, Nicole |
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Da kann dir wohl keiner so recht eine richtige Auskunft geben.
Schau mal hier Regel 13 Ich bin der Meinung das es Strafe bedeutet. Wo fängt man an und wo hört man auf. Wenn das einer so der andere so entscheidet , na dann mal Prost Golfregeln |
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Hallo Nicole,
vorab: Ich bin kein Regelexperte! Trotzdem versuche ich die Regel mal mit etwas gesundem Menschenverstand zu interpretieren. Ich nehme mal an, dass dies nicht innerhalb eines Hindernisses war, sonst wäre ich mir nicht sicher. Du darfst nach Regel 13-2 die Lage und den Raum des beabsichtigten Stands oder Schwungs sowie die Spiellinie nicht durch festgelegte Tätigkeiten verbessern (ich habe keine Lust den gesamten Text der Regel hier abzutippen). Hier gibt es unter anderem den Punkt "Entfernen von Tau, Reif oder Wasser". Ein Tautropfen auf einem Baum kann aber meiner Meinung nach weder deinen Stand noch deinen Schwung behindern. Also kann auch das Lösen des Tautropfens nicht zu einer Verbesserung führen. Tau kann meiner Meinung nach nur die Spiellinie stören, indem er den rollenden Ball aufhält. Das trifft aber doch nicht auf einen Tautropfen auf einem Baum zu, es sei denn, du wolltest den Ball über einen Ast rollen lassen. ;-) Die zweite Tätigkeit, die hier interessant sein könnte, wäre "Bewegen, Biegen oder Brechen von irgendetwas, das wächst oder befestigt ist". Ein Tautropfen wächst nicht und ist auch nicht befestigt - also gibt es auch hiermit kein Problem. Dies ist aber der Grund, warum du beim Probeschwung keinen Ast oder dergleichen abbrechen darfst. Auch hierbei ist aber eigentlich zu prüfen, ob es dann Stand, Schwung oder Spiellinie verbessert. Für mich bedeutet dies keine Strafe - aber wie gesagt bin ich kein Regelexperte. Dies ist nur meine Auslegung der Regel. Ich bin gespannt, was dazu noch geantwortet wird!
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Gruß Qualle Es fühlt der Mann sich erst als Mann, nach seinem ersten Hole-In-One! (Rainhard Fendrich - Rolf spielt Golf) |
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Nicole,
ein Tautropfen oder ein Regentropfen sind unbeachtlich. Es gibt zu dem Thema eine anschauliche Decision (13-2/23) Dort geht es darum, dass ein Spieler nach starkem Regen einen Ast im Bereich seines beabsichtigten Schwunges schüttelt, um zu verhindern, dass ihn viele Wassertropfen, die bei seinem Schwung herunterfallen würden, stören. Das wurde als illegale Verbesserung des Raumes für den Schwung bewertet und nach Regel 13-2 bestraft. Du solltest also bei einem regennassen Ast über Dir keinen Probeschwung machen, der den Ast trifft und das Wasser herunterschüttelt. Eigentlich ist es wie mit den Blättern: Ein einzelnes Blatt macht nur im Extrenfall was aus; wenn es mehrere sind, können die schon störend sein, so das ihre Entfernung mit Hand oder Schläger problematisch ist. Also: Besser immer schön vorsichtig. Siggi |
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