Bunkerspiel

Dieses Thema im Forum "Training und Spiel" wurde erstellt von ant, 27. Jan. 2019.

  1. ant

    ant Active Member

    hi miteinander :)
    in den letzten Wochen war ich oft alleine auf weiter Flur beim Golfen und hab das Eine oder Andere ausgrobiert. Eine Sache davon ist der Fairwaybunker, also ein Sandhindernis das flach und ohne hohe Rand ist. Meist hab ich ja nur ein 64er Wedge dabei, das gibt 30m mit sehr hoher Flugbahn. Ideal für die Annäherung und ideal für tiefe Bunker beim Grün. Für einen Fairwaybunker taugt das nicht, also hab ich erstmal verschiedene Eisen ausprobiert und letztlich auch ein Holz. Im Ergebnis ist das Holz sehr brauchbar so lange der Sand "hart" ist und der Ball auf dem und nicht im Sand liegt. Das gibt dann je nach Schwung >100m und schon fast ein normaler Transportschlag.
    Wie haltet ihr das ?
     
  2. Bastl

    Bastl Active Member

    Ich halte es wie Martina, also unkompliziert ;-)

     
  3. Bert

    Bert Active Member

    Wenn der Ball gut liegt, nehme ich schon mein Hybrid im Fairwaybunker her.
    LG,
    Bert
     
  4. Kirk

    Kirk Active Member

    Vorausgesetzt der Ball liegt oben auf, ist es ein ganz normal Fairwayschlag mit dem entsprechenden Schläger.
    Kommt natürlich auch immer auf die Bunkerkante an. Ein Eisen 4 startet halt flacher als ein Eisen 9.
    Das Problem bei fast allen Amateugolfern ist das Löffeln, das rausschaufeln mit der rechten Hand (Rechtshänder).
    Das funktioniert aus fluffiger Fairwaylage noch einigermaßen gut, aber aus dem Sand gibt es halt fette oder dünne Treffer.
     
  5. albe1949

    albe1949 Well-Known Member

    Halte es wie die Kollegen auch, auf einem normalen Fairwaybunker wird das Hybrid genommen, natürlich spielt die Entfernung zum Grün dabei eine Rolle. und wie hoch die Bunkerkante ist. Um es auf einen einfachen Nenner zu bringen, ich ignoriere den Bunker und spiel wie auf dem Fairway, wichtig ist den Ball nicht zu fett zu treffen.
    Ob das jetzt unbedingt richtig ist spielt für mich keine Rolle, Hauptsache es klappt und das tut es bei mir, meistens...........
     
  6. Bastl

    Bastl Active Member

    zum Bunkerspiel (Grünbunker) habe ich einige gute Videos ausgegraben:
    Standardschlag:




    eingebetteter Ball (Spiegelei)


    langer Bunkerschlag (ca. 40m)


    Fehlervermeidung:
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Aug. 2019
  7. Bastl

    Bastl Active Member

    hilfreich finde ich den Satz und das damit verbundene Bild von Fabian Bünker (sinngemäß.): "Schägerkopfgeschwindigkeit muss hoch sein, ca. 4 mal so hoch wie sonst auf die Entfernung. Bei einem 15m Bunkerschlag also so hoch wie sonst bei einem 60m Pitch"
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Aug. 2019
    Fabouleus gefällt das.
  8. Fabouleus

    Fabouleus Well-Known Member

    Ja ! das schwierige ist ja, mit vollem Schwung in den Sand zu hauen. Aus Angst, dass der Ball dann über das Grün auf die andere Seite in das Hindernis läuft, halten wahrscheinlich, so wie ich, viele Spieler im Treff Moment an, so dass der Ball nur 1 m im Bunker hüpft.


    Gesendet von iPhone mit Tapatalk
     
  9. Bastl

    Bastl Active Member

    ja, das kostet Überwindung und die Fehlschläge haben einen indirekt zu Falschem erzogen. Meine Bunkerschläge haben sich enorm verbessert seitdem ich auf einige Dinge achte:

    • Schläger aufdrehen
    • "tiefen Stand" einnehmen, also in die Knie gehen
    • Schwerpunkt nach links verlagern
    • Mut zum Tempo
    • danach nicht mehr in den Bunker spielen ;-)
    bei guter Ballage, niedriger Bunkerkante und sehr festem Sand mache ich aber auch gerne mal nen normalen Chip
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Aug. 2019
    Fabouleus gefällt das.
  10. Helen03

    Helen03 Active Member

    Wenn sich etwas beim Material getan hat im Golf dann ist das bei den Driver Köpfen und bei den Wedges Köpfen.

    was das Spiel betriff sind Aussagen wie " Schwerpunkt nach links verlagern" nicht besonders hilfreich.

    Speziell hat sich bei den Wedges Köpfen die Gewichts Verteilung im Kopf geändert.

    Schon vor Jahren hat hier die Firma Grindworks Zeichen gesetzt, Grindworks wurde von ehemaligen Leuten von Epon Golf gegründet.

    Der Typ Tungsten ist da besonders zu empfehlen, seit 2019 habe sowohl Titleist wie auch Cleveland das Design aufgegriffen und sozusagen dem Tungsten nachgebaut.

    Die Grundidee ist es mehr Gewicht in die Schlagfläche zu bekommen und die Sohle zu entlasten, sehr gut kann man das bei Titleist sehen die diesen Bereich sogar hohl machen.

    Bei Cleveland ist es wie bei Grindworks die Ausfräsung direkt oberhalb der Sohle.

    Dieses neue Design macht das Bunkerspiel deutlich einfacher, sicher muss man immer noch den Indianer beachten, aber die Konstruktion nimmt einige Risiken weg und der Ball geht leichter aus dem Bunker und je nach Intensität auch weiter.

    LG
     
  11. Fabouleus

    Fabouleus Well-Known Member

    Fehlt nur noch die Überschrift: Werbung!

    Was ich immer öfter höre, dass ein offenes Schlägerblatt nicht mehr von Nöten ist, sondern dass einige Trainer dazu übergehen, eine ganz normale Ansprechtposition auch im Sand zu haben.

    Speed und Schnelligkeit sind ein Muss.



    Gesendet von iPhone mit Tapatalk
     
  12. ant

    ant Active Member

    wenn ich eine Seite (Cleveland) aufrufe und sage und schreibe 11 Tracker versuchen Daten abzugreifen dann würde ich die Marke nie kaufen, nicht einmal geschenkt spielen ....
     
  13. Helen03

    Helen03 Active Member

    So mein Lieber bei Dir fehlt als Überschrift etwas das ich hier nicht schreiben möchte, ich denke es mir nur.

    Wieso ist eine rein Materialtechnische Erklärung Werbung.

    Jeder weitere Kommentar ist bei Dir und anderen wohlgemerkt nicht allen sinnlos.


    Nein ich kann mich jetzt doch nicht zurück halten eigentlich sollte man A……… schreiben, aber Blödmann drückt es auch aus.

    LG
     
  14. Eрoner

    Eрoner New Member

    So mein Lieber bei Dir fehlt als Überschrift etwas das ich hier nicht schreiben möchte, ich denke es mir nur.

    Wieso ist eine rein Materialtechnische Erklärung Werbung.

    Jeder weitere Kommentar ist bei Dir und anderen wohlgemerkt nicht allen sinnlos.


    Nein ich kann mich jetzt doch nicht zurück halten eigentlich sollte man A……… schreiben, aber Blödmann drückt es auch aus.

    LG
     
  15. Fabouleus

    Fabouleus Well-Known Member

    Du kannst nicht anders oder ?

    Gleich wieder Beleidigungen


    Gesendet von iPhone mit Tapatalk
     
  16. Helen03

    Helen03 Active Member

    Ich nehme am Deine Bemerkung muss man einfach hinnehmen und lächeln.

    Du hast mich Beleidigt und dumm angegriffen, noch dazu ist Deine Bemerkung aus der Luft gegriffen, so wie es immer wieder von ahnungslosen Menschen ausgeht.

    Ich habe es immer wieder gesagt wer mich angreift muss mit einer Reaktion rechnen.
    LG
     
  17. Hogan

    Hogan Active Member

    Hier ein Beitrag von mir aus einem anderen Faden zum Thema Bunkerspiel.

    Bunker ist einer meiner Lieblingsschläge, von dem her könnte dieser Beitrag etwas länger werden:p
    Ich höre immer wieder das Wichtigste im Bunker sei Geschwindigkeit. Das ist jedoch völliger Quatsch aus meiner Sicht. Das führt lediglich dazu, dass viele Spieler einfach so hart wie möglich in den Sand schlagen und nicht durchziehen. Das ist ein "Recipe for Disaster" wie man so schön sagt - Das kann eigentlich nur in die Hosen gehen.
    Im Bunker sollte wie bei jedem Schlag erstmal die Lage analysieren:

    Schritt 1: Welche Neigung innerhalb des Bunkers hat man?
    Bergauf: Das Beste was einem passieren kann. Der Ball sollte eigentlich von allein ziemlich hoch rauskommen und schnell stoppen. Hier kann man aggressiv sein und den Ball mehr oder weniger bis zum Loch carry spielen (kommt natürlich auch ein bisschen auf die Pin Position und das Gefälle des Greens an.
    Eben: Eigentlich auch nicht so schwierig, man sollte jedoch etwas Roll einberechnen.
    Bergab: Ganz schwierig. Der Ball kommt flach raus und rollt weit. Hier geht es primär um Schadensbegrenzung. Irgendwo auf dem Green ist nicht schlecht und sonst in die Richtung spielen, wo man am einfachsten chippen kann. Auf schnellen Greens ist es durchaus möglich, dass es unmöglich ist einen Bunkerschlag zum Stoppen zu kriegen.
    Seitliche Hanglage: Auch eher schwierig. Ich würde tendenziell etwas mehr Distanz einberechnen. Aus der Erfahrung bleibt man hier oft zu kurz.

    Schritt 2: Wie reagiert der Ball auf dem Green?
    Hat vor allem mit dem Gefälle und dem mitgegebenem Spin zu tun.

    Schritt 3: Wieviel Sand nehme ich?
    Je mehr Sand, desto weniger Spin -> mehr Roll.
    Je mehr mein Ball auf dem Green rollt, desto mehr beachte ich das Break auf dem Grün.
    Grundsätzlich bin ich dafür den Ball so rollen zu lassen, also würde man ihn aufs Green werfen. Die Bunkerschläge mit viel Spin sehen zwar cool aus, haben aber auch deutlich mehr Risiko.

    Nun hat man also seinen Landepunkt und eine Vorstellung davon, wie man den Schlag machen möchte. Wenn man hier Fehler macht und den "falschen" Schlag auswählt, kann man die beste Technik haben, besonders erfolgreich wird man nicht sein.

    Zur Technik:
    Im Bunker muss man aus meiner Sicht drei Punkte beachten:

    1. Durchziehen
    Das A und O im Sand. Die meisten Leute holen zu weit aus, schwingen aber nicht durch! Ich hole für einen Standard Greenbunkerschlag bis etwa 3 Uhr aus und schwinge bis 9 Uhr durch.

    2. Stabile Basis
    Breiter Stand und in die Knie gehen

    3. Kopf still halten

    Einer der dies perfekt beherrscht ist Jason Day. Ich würde mir mal ein paar Videos auf Youtube zu seinem Bunkerspiel ansehen.

    Ein kleines Addendum noch zum Thema Erwartungen:
    Bunker ist grundsätzlich für viele Amateure eine schwierige Sache. Man übt es in der Regel selten und es fehlt dementsprechend an Erfahrung. Deshalb muss man seine Erwartungen etwas dämpfen. Irgendwo auf dem Grün ist für einen Bogey-Spieler schon ganz ok. Einfach schadlos raus muss die Devise sein.
     
    Bilbo, albe1949, Fabouleus und 2 anderen gefällt das.
  18. Fabouleus

    Fabouleus Well-Known Member

    Danke @Hogan!

    Man trainiert es zu wenig und manchmal ist man wochenlang nicht im Sand.
    Und dann kommen auf einmal die Beach Days.Leider sind unsere Übungs Bunkere viel zu klein bzw in Richtung putting Green und auf der anderen Seite Büsche.

    Da muss man schon auf den Kurzplatz um intensiv zu üben.




    Gesendet von iPhone mit Tapatalk
     
  19. albe1949

    albe1949 Well-Known Member

    Sehr schöner Bericht von Dir Kollege Hogan!

    Allerdings zähle ich mich auch zu den Bogey- Spielern und deshalb gilt auch für mich die These: Raus aus dem Bunker und wenn möglich irgendwo auf dem Grün landen.
    Überlegen wo der Ball landen soll, wie er noch läuft, Backspin, oder Vorwärtsdrall darüber mache ich mit keine Gedanken, was ich zumindest versuche ist einigermaßen die Richtung zur Fahne zu halten.
    Das ist bei mir zu 100% keine Frage des Materials, nein ganz einfach eine Frage der fehlenden Technik :(
     
  20. Erife

    Erife Active Member

    Gibt einen netten Podcast von Bünker....

    https://www.golf-in-leicht.de/folge-13-mit-buenker-aus-dem-bunker/


    Und offene oder normale Schlagfläche ist eine Frage wie man selbst die Schlaglänge kontrolliert.
    Das geht über die Länge der Ausholbewegung, über die Drehung der Schlagfläche (bei gleichem Schwung) oder auch eine Kombination von beidem.

    Eri
     

Diese Seite empfehlen