Driver Schaft kürzen

Dieses Thema im Forum "Ausrüstung" wurde erstellt von der96er, 14. Dez. 2010.

  1. der96er

    der96er Guest

    Hallo zusammen und insbesondere unsere Equipment - Spezialisten,

    wie hier irgendwo auch schon beschrieben, bringt ein kürzerer Driver - Schaft ja durchaus Vorteile. Ich habe dazu auf einer Fitting page gegoogelt und dort waren für meine Handicapklasse (18 bis 23) folgende Wertepaare (Schaftlänge in inch; carry in m; Abweichung in m) angegeben:

    (45; 195; 24), (44; 196; 20), (43; 197; 14).

    Das ganze habe ich an zwei Tagen mit je zwei Eimern ausprobiert, indem ich den Schaft einfach schrittweise kürzer gefasst habe. Ergebnis: Zur Länge kann man ja bei diesem Wetter nicht viel sagen, aber die Abweichung wurde auf jeden Fall deutlich besser.
    Mein Driver hat lt. Herstellerseite folgende specs:

    Loft: 13 Grad HT
    Lie: 57 Grad
    Weight Configuration: Draw
    CC: 460
    Face Angle: 2 Grad closed
    Schaft: 45,75 inch regular; weight 58 g; Torque und Kickpoint beide mid
    Schwunggewicht: D0
    Meine Schwunggeschwindigkeit: leider selten über 140 km/h

    Ich beabsichtige jetzt, den Schaft auf 44 inch kürzen zu lassen.

    1. Frage: Durch den kürzeren Schaft stehe ich ja (gefühlt brutal) näher am Ball. M. E. verändert sich dadurch auch der Lie. Ist das beim Driver überhaupt so wichtig ? Hat jemand da Erfahrungen ?

    2. Frage: Kann mir jemand im Norden/Nordosten von Hamburg jemand empfehlen, der sowas gut macht.

    3. Frage: Geht dabei der aktuelle Griff ' drauf ?

    4. Frage: Falls ich mich vertan haben sollte, geht ja wohl wieder "Dransägen" mit so Einsteckhülsen auch. Hält das ?

    Danke für Eure Antworten

    der96er
  2. HansDampf

    HansDampf Well-Known Member

    Der Lie ändert sich nicht, denn der ist durch den Schlägerkopf vorgegeben. Was sich evtl. ändert ist Deine Ansprechposition durch die gefühlt brutale Nähe zum Ball. Aus meiner Erfahrung (spiele selbst 44,5") ist das kein Problem. Aus der Erfahrung von Fittingexperten auch nicht, denn eine Liewinkelanpassung ist beim Driver nur sehr schwer bis gar nicht möglich und trotzdem werden Driverschäfte mit sehr großem Erfolg gekürzt bzw. kürzer verbaut ohne dabei den Liewinkel zu verändern.

    Leider nein.

    Kommt darauf an. Man kann ihn retten. Das kostet ein paar Euro mehr als ihn zu zerschneiden. Ein neuer Griff kostet aber auch.

    Ja, das hält. 1" verlängern ist überhaupt kein Problem. Zum Glück verändern sich die Schaftprofile bei "Butt-Kürzungen" nicht bzw. nur wenig, so dass eine Einsteckhülse auch in dieser Hinsicht unproblematisch ist.

    Bitte. ;-)

    Was Du noch beachten solltest, ist das Schwunggewicht. 1,75" abschneiden bedeutet einen Verlust von 10 - 11 Schwunggewichtspunkten. Um die auszugleichen, müsstest Du den Kopf ~20g schwerer machen. 20g mehr im Kopf "machen" den Schaft im Tipbereich weicher. Da muss man sich vorsichtig herantasten. Wie fühlt sich denn das kürzer greifen an? Spürst Du den Schlägerkopf noch stark genug?
  3. HansDampf

    HansDampf Well-Known Member

    Noch ein Nachtrag zum Schwunggewichtsausgleich.

    Man kann die Schwunggewichtswaage mit Hilfe eines leichten Griffes "betrügen". Die gesamten 11 Punkte wird man damit zwar nicht schaffen, aber immerhin ein bisschen.
    Neben dem sich weicher anfühlenden Schaft haben die 20g Ausgleichsgewicht noch einen Nachteil: Das Gesamtgewicht des Schlägers wird deutlich erhöht und das auch noch punktuell.

    Ich würde es von daher zunächst mit einem leichteren Griff versuchen (wenn möglich - keine Ahnung, was der aktuelle Griff wiegt) und den Rest so lassen. Wenn das Gefühl passt, dann passt es. Wenn nicht, kannst Du Dich mit Leadtape, welches außen am Schlägerkopf befestigt wird, an ein gutes Gefühl herantasten. Wenn man dann die Menge kennt, kann man schauen, wie man das Gewicht in den Kopf bekommt und ob es überhaupt Sinn macht.
  4. der96er

    der96er Guest

    Hallo HansDampf,

    zunächst einmal danke für die Antworten.

    Dass mit dem lead tape klingt mir irgendwie auch sehr kompliziert, zumal ich damit ja möglicherweise den Draw BIAS (und denn meine ich wirklich zu spüren :confused:) völlig verhunzen kann.

    Ich werde am Wochenende (wenn das Hamburger Wetter mitspielt) erst noch einmal ein, zwei Eimer riskieren und auf das Schlägerkopfgewicht achten.

    Das mit dem leichteren Griff klingt logisch.

    Cheers

    der96er
  5. HansDampf

    HansDampf Well-Known Member

    Mit einem normalen leichten Griff wirst Du leider nur ~4,5g einsparen können. Das macht etwas mehr als einen Schwunggewichtspunkt aus.
    Seit diesem Jahr bietet Winn einen extrem leichten Griff an: Winn Lite, 25g. Damit könntest Du das Schwunggewicht fast komplett ausgleichen und bräuchtest nur noch ~4g Leadtape am Kopf.

    20g Leadtape am Kopf sind schon eine Menge Holz, da hast Du Recht. Wenn Du es aber gleichmäßig verteilst, wird es die Draw Bias nicht beeinflussen. Es geht ja auch erstmal bei dem Leadtape darum zu schauen, ob Du mehr Gewicht im Kopf brauchst oder ob so oder so alles paletti ist. 20g Leadtape um den Kopf herum geklebt sollten kein Dauerzustand sein.

    Ein, zwei weitere Tests vor dem Kürzen sind sicherlich sinnvoll.
  6. der96er

    der96er Guest

    Hallo HansDampf,
    nochmals vielen Dank,

    aber jetzt bin ich erst einmal völlig verunsichert.

    Bis gestern wusste ich ja noch nicht einmal, dass es eine Schwunggewichtswaage gibt, geschweige denn wie sie funktioniert.

    Aber google sei Dank !

    Dann bin ich eben in der Firma 'mal in' s Labor gegangen und habe mir ein 20 g Gewicht zeigen lassen. Erster Gedanke => Wenn das Gewicht an einem (nach dem Absägen) dann noch 112 cm Schaft hängt, dann ist das kein Driver mehr, sondern ein Baseballschläger. Ich habe mir jetzt Bleiband besorgt und werde vor dem Sägen noch einmal, zweimal testen.

    Wenn dann alles fertig "gepimpt" ist, berichte ich wieder.

    Grüße

    der96er
  7. HansDampf

    HansDampf Well-Known Member

    Ich sag ja, 20g mehr im Kopf sind so starker Tobak, dass sich auch der Tipbereich weicher anfühlen wird. Der Kopf wird dann ~220g wiegen; so viel wie der Kopf eines Holz 5. Und für ein H5 wird der Schaft immer getrimmt, um das Mehrgewicht "verkraften" zu können.

    Ich hätte als Metapher übrigens den Begriff "Vorschlaghammer" verwendet. ;-)

    Lass Dich aber von Deinem Projekt nicht abbringen. Das Schwunggewicht ist eine reine Gefühlssache und völlig individuell. Es steht nirgendwo geschrieben, dass man ein bestimmtes Schwunggewicht spielen muss oder sollte. Derzeit experimentiere ich mit einem sehr leichten Driverschaft, der es mir bei 44,5" Spiellänge absolut unmöglich macht ein Schwunggewicht von D2 oder gar nur in der Nähe zu bekommen. Bisher bin ich von dem niedrigen Gesamtgewicht angetan und spüre nicht mehr oder weniger im Schwung vom Schlägerkopf als bei meinem "Gamer", der allerdings auch ein Counterweight im Griff hat. Wie gesagt, alles sehr individuell.

    Viel Spaß beim testen!
  8. der96er

    der96er Guest

    So hier ein Zwischenbericht.

    Ich habe den Driverkopf in 7 Gramm Schritten im Hosel-, Heel- und Toebereich beschwert und 2 Inch kürzer gefasst.
    Ergebnis => Zwei Eimer böseste Duck hooks. Anscheinend hat der untere Teil des Schaftes den Rest überholt und das Schlägerblatt geschlossen ?

    Da ich bei meinem Normalgriff ohnehin schon kürzer fasse, experimentiere ich jetzt mit einem zusätzlichen inch tiefer. Da ich dann schon in einen deutlich dünneren Bereich des Griffes / Schaftes komme, werde ich den dann etwas dicker tapen.

    Mal schauen, wie das funtioniert => sonst kommt die Säge und der leichtere Griff.

    Je mehr man sich allerdings mit dem Thema beschäftigt, umso skeptischer wird man gegenüber der (sog. renommierten) Schlägerindustrie. Wenn ich als Kunde 13° HT mit reg Flex kaufe, dann ist das ein Schläger für den mid Handicapper, der höchste Fehlerverzeihung will. Was nutzt diesem Kunden der eine Longest Drive (Aber leider am falschen Loch) ?

    Im Prinzip ist das ähnlich wie bei der Loftmanipulation bei den Eisensätzen.
    Nur hier heisst die Formel: Gewichtsersparnis wird in Schaftlänge gepackt.

    @ Hans Dampf noch 'mal danke für Deine Hinweise.

    Grüße

    der96er
  9. HansDampf

    HansDampf Well-Known Member

    So wird es wohl gewesen sein. Wie ich ja schon schrieb, hat der Kopf mit den Zusatzgewichten ordentlich an Masse zugelegt. Das scheint der Schaft nicht zu verkraften.

    Zum testen sicherlich ok, aber auf Dauer solltest Du im Fall der Fälle den Schaft tatsächlich abschneiden und dann gibt es auch keine Griffprobleme; vor allem keine optischen.

    Das hast Du sehr gut erkannt und beschrieben. Aber im Robotertest macht sich die Schaftlänge halt positiv bemerkbar.
    Darum baue ich auch nur noch selbst. Da kann ich alles so machen, wie ich es brauche und nicht wie der Durchschnittstestroboter.

    Bitte, bitte.
  10. Grosser

    Grosser New Member

    Na dann will ich diese "Leiche" mal wiederbeleben:

    Was ist denn schlussendlich aus deinem "Kurzen" geworden? Berichte doch mal, wenn du die Zeit findest!!
    Ich überlege auch gerade, meinen Nike Driver (Machspeed SQ - 45,75") zu kürzen, um meine Streuung zu verkleinern.

    Viele Grüße!!
  11. der96er

    der96er Guest

    Ein Drama :p.

    Da ich das Werkzeug nicht habe, wollte ich den Schaft dann (am Butt) kürzen lassen. Mein Geschäft wollte aber an das Projekt nicht so richtig 'dran. Ich kann die Leute dort auch ein wenig verstehen, da sie eventuell Angst hatten, dass sie "Schuld sind", wenn das auch nicht klappt. Ich hatte allerdings wirklich nicht das Gefühl, dass es ihnen darum ging, mir etwas Neues zu verkaufen. Ausserdem hätten die Kosten auch in einem ungesunden Verhältnis zum Driver gepasst.

    Schließlich sind wir dann auf den kürzesten Schaft im gesamten Geschäft gestossen. Es war ein Fubuki i - mix 63 mit 44,5". Ich habe mich dann kurz zu dem Thema eingelesen. Im wrx gab es darüber posts, dass es sich bei der 63 g i - mix Version um den "echten" After Market - Schaft handelt, der so bei 350 $ liegt. Angeblich pullen manche Leute sogar den i - mix Adapter und verkleben den Schaft dann fest. Ein wenig habe ich mich sicher auch davon leiten lassen (wohlwissend, dass es da draussen auch einen 30 € no name Schaft geben kann, der besser für mich wäre) aber dieser Schaft für 70 € neu war erst einmal ok.

    Dann ging es daran, einen Kopf zu finden. Es wurde dann ein 10° Ft 9. Mehr Loft konnte ich kurzfristig nicht bekommen, da das i - mix Programm ja ausgelaufen war (Preis neu: € 90 auch ok). Meine Überlegung war: Du hast jetzt Deine gewünschte Schaftlänge und den meisten Hobbyisten wird ein 10,5° Grad Kopf verkauft, da kann das halbe Grad "auch nix kaputtmachen".

    Und jetzt beginnt das Drama und dessen positive Auswirkungen auf meine Schwungentwicklung:

    10° sind ein Wort. Es sind bestimmt 50 konzentrierte Eimer und 10 vergeigte Turniere draufgegangen. Ich komme jetzt zwar nicht mehr OTT, aber das Vertrauen zu dem Kopf war hin.

    Jetzt habe ich einen 13,5° Diablo Octane Black Kopf erstanden und in Verbindung mit dem Training, dass mir der 10° Kopf "verordnet" hat, bin ich sehr zufrieden.

    Fazit: Alles, was ich hier geschrieben habe, muss nicht für jeden passen. Aber hoher Loft und kürzerer Schaft sind für Hobbyisten klüger.

    Eine weitere Erkenntnis ist, dass Köpfe mit Draw Bias offensichtlich auch Länge kosten. Der neue Kopf ist neutral und schafft mit dem kürzeren Schaft ca. 10 m mehr carry bei geringerer Abweichung und 5 m mehr roll.

    My2cents
  12. Grosser

    Grosser New Member

    Oh Schade, dass ist jetzt nicht gerade die Antwort, die ich erhofft habe:
    Also hast du den Driver nicht selber gekürzt?
    13,5° ist aber wirklich schon HL - ich habe auch immer Ausschau gehalten nach Drivern, die "einfach zu spielen" sind - also fehlerverzeihende Driver (so es diese geben sollte) mit einem (relativ) hohen Loft.
    Bei mir sind es dann 11.5° geworden. Nur der Schaft ist mir mit den erwähnten 45,75" zu lang....ich bin schließlich kein Roboter, der in irgendwelchen Tests absahnen will. Ich werde also in absehbarer Zeit den Schaft auf 44,5" kürzen (das soll Tour-Durchschnitt sein und außerdem spielt Bubba seinen Driver auch in der Länge, über DJ habe ich nix gefunden) und hoffentlich dadurch an Genauigkeit gewinnen ohne an Länge zu verlieren.
    Nur habe ich ein Bisschen Angst, dass sich dadurch der Kopf zu leicht anfühlen wird, da ich auch (schwerere) Jumbo-Griffe benötige. Aber Versuch macht kluch ;)
  13. der96er

    der96er Guest

    Tut mir leid ;)

    So steht es auf dem Kopf. Wenn ich den Kopf neben den alten 13° Kopf halte, dann wirkt er allerding steiler. Ob das OEM - Toleranzen sind oder Cally vorsätzlich die Unwahrheit sagt, weiß ich nicht. Eventuell war der alte ja sogar 14,5°. Das traue ich denen zu.


    Auf die Schnelle konnte ich das aktuelle Set up von DJ auch nicht finden. Aber das 2011er unterstreicht meine These: 45" bei 10,5°:

    What's In My Bag? Dustin Johnson: Golf Digest


    HansDampf fragen :p

    Grüße und schnelleren Erfolg
  14. Nimmermehr

    Nimmermehr New Member

    @Grosser

    Ich habe einen meiner Driver letztes Jahr gekürzt. Ich kann nur bestätigen, dass sich die Streuung reduziert, allerdings auch die Länge (ca. 10%). Bei mir war es ein FT-9 10,5° in Reg. Habe einfach am Butt mit der Trennscheibe vom Winkelschleiffer ein Stück abgesägt und nen neuen Griff montiert. Insgesamt eine Sache von 15 Minuten. Der Schaft ist gefühlt etwas steifer, was mir sehr entgegen kommt, da ich so schwabbelige Stöcke nicht mag. Es kann schon sein, dass es daran liegt, dass der Kopf sich nun leichter anfühlt. Für mich war es allerdings nur von Vorteil.
  15. Erife

    Erife Member

    Hier gibt es auch einen Test zu Schaftlänge beim Driver. Kurz oder lang ist aber nicht die Frage - passend muss er sein. Und da hilft ein Besuch beim Fitter, oder natürlich eigenes rumprobieren.

    Eri
  16. HansDampf

    HansDampf Well-Known Member

    Mit dem Gewicht der Jumbo-Griffe bist Du auf der Schwunggewichtswaage eh jenseits von Gut und Böse. Wichtig ist daher zu wissen, dass ein Ausgleich des "verlorenen" Schwunggewichts durch zusätzliches Gewicht im Schlägerkopf zwei Auswirkungen hat:
    1. Der Schläger wird insgesamt schwerer.
    2. Der Schaft spielt sich weicher.

    Inwiefern die beiden Auswirkungen negativ oder positiv sind, ist von Spieler zu Spieler unterschiedlich. Wobei es schon so ist, dass man den Schaft mit einer deutlichen Gewichtssteigerung im Schlägerkopf auch unspielbar weich machen kann. Dazu habe ich ja zu Beginn des Fadens schon etwas geschrieben, wenn ich mich nicht irre.

    Die Quintessenz lautet also selber probieren und Dich notfalls an die für Dich richtige Mischung aus Kopfgewicht und Schaftsteifigkeit herantasten, wenn Dir der Schläger nach der Kürzung nicht mehr kopflastig genug ist. Evtl. geht das Experiment auch schief.
  17. paemel

    paemel New Member

    dass die Länge durch einen verkürzten Schaft beim Driver küzer wird, war ja klar oder? :)

    Du bekommst so viel weniger Power her, der Hebel ist kürzer!.

    Immerhin bist du jetzt glücklich mit deinem neuen Driver :)


    ps: noch zum Gewicht: wenn man einen Schaft kürzt ,z.B. beim Putter (war bei mir der Fall), kann man so Bleipulver reinleeren z.b. 4-6 Gramm und ein Korken und fertig ist es und das Gewicht ist ausgeglichen.
    Habe dies jedoch beim Profi machen lassen und der hat es aufs Gramm genau ausgeglichen
  18. Grosser

    Grosser New Member

    Das muss aber nicht so sein. In dem von Erife verlinkten Test sind die (von Menschenhand erbrachten) Resulte nicht so eindeutig, wie du es vermutest.
    Logischerweise ist die Wahrscheinlichkeit höher, mit einem kürzeren Driver den Sweepspot zu treffe, als mit einem längeren Driver. Und dadurch ist man evtl. durchschnittlich sogar "länger", als mit einem längeren Driver(schaft).
  19. HansDampf

    HansDampf Well-Known Member

    Nicht nur die Häufigkeit der guten Treffer nimmt zu, bei manchen Golfern bewirkt der kürze Schaft sogar eine Steigerung der SKG, weil vorher der Hebel zu lang war und sie den Lag nicht länger halten konnten.
  20. Grosser

    Grosser New Member

    Soo...das Projekt ist abgeschlossen:

    Ich habe den Griff abgenommen, dann am Schaft markiert, wo ich abschneiden will und diese Stelle mit handelsüblichem Malerkrepp merhrmals umwickelt.
    Mit einer Eisensäge habe ich dann den Schaft gekürzt - ohne Probleme und mit gerader, nicht fransender Schnittstelle.

    Nun habe ich einen Driver mit einem 44,5" Schaft, den ich liebendgerne testen würde, was aber momentan meine Schulter nicht zulässt. :twisted:
    Aber dennoch bin ich froh, den Schritt gewagt zu haben - hoffentlich hat es sich auch gelohnt!

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