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Ich habe eigentlich nichts gegen Driver, aber ich wüsste nicht wozu ich den verwenden sollte?
1) Da der Driver der einzige Schläger ist, der den Ball in der Aufwärtsbewegung treffen muss, müsste ich nur für diesen Schlag eine eigene Technik lernen. Und das ist mir zu mühsam. Die meisten Spieler, die ich mit ihren Drivern sehe, haben das aber noch nicht verstanden und deswegen sind Sie auch so kurz. 2) Driver kosten einfach zu viel Geld und sind auch sehr schwierig zu fitten. Dazu habe ich keine Lust. 3) Driver bringen fast nichts für den Score. Aufgrund der vielen Fehlschläge, die ich bei den anderen beobachten kann, sind die meisten gezwungen zu schummeln. Bälle im Aus werden mit dem Lederwedge umgelegt. Bälle tauchen durch Zauberhand im tiefsten Rough wieder auf. Strafschläge werden vergessen. Oder manche droppen bei der vermuteten Landezone, obwohl sie eigentlich Distanzverlust hätten und zurück zum Abschlag gehen müssten. 4) Wenn man keinen Driver hat, kann man Angeber besser ärgern. Wie das geht? Wenn ich mit Fremden im Flight spielt, schlage ich beim ersten Abschlag immer mit Eisen 6 ab, um den Ball ins Spiel zu bringen. Dann beobachte ich die Driverspieler wie sie ihren ersten Abschlag ins Aus spielen. Gleichzeitig schaue ich, ob Sie weiter waren als mein Eisen 6. In 95% aller Fälle, weiss ich dann, dass dieser Spieler kürzer sein wird, als er selbst weiß (Durchschnittlängen halt). Beim nächsten Abschlag nehme ich mein gekürztes 18er Hybrid, dass im Vergleich zu seinem Driver wie ein Spielzeugschläger aussieht und baller den Ball 10 Meter weiter als er. Danach murmle ich irgendetwas von Trainer und Schwungumstellung und sage, dass ich den Driver solange zuhause lassen muss, bis ich endlich wieder vernünftig treffe. Ein Hybrid reicht ja fürs Training erstmal... Spätestens nach einigen Bahnen möchten dann die meisten Ihre Driver im nächsten Teich versenken. Klingt komisch, funktioniert aber fast immer ;-) |
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Zitat:
Aber im Prinzip stimmen meine Aussagen schon. Die meisten Spieler können einen Driver nicht bedienen, und bei den Durchschnittsweiten der Driverspieler verstehe ich nicht einmal warum soviele von den Dingern verkauft werden? Wenn ich mir die nicht erfundenen Weiten anschaue, soweit ich es auf dem Platz erlebe, dürften die meisten Statistiken schon stimmen. Der Durchschnittsgolfer schafft nunmal nur ca. 160 bis 200 Meter. Die restlichen Meter rollt der Ball dann schon in der Fantasie. Und da ich von Natur aus ein Schnellkrafttyp bin (ich war schon in meiner Jugend Sprinter bei den Radfahrern, 6facher Landesmeister) ist das für mich bei den kürzeren Spielern eine Eisendistanz oder bei den längeren Spieler eine Hybriddistanz. Wenn es bei uns Longhittertraining und Wettbewerbe geben würde, wäre ich jetzt schon in der Vorbereitungsphase für die Remax-Seniorentour. Dort würde ich auch figurtechnisch besser hinpassen, weil man bei mir auch noch die Reste von 15 Jahren Gewichthebertraining sieht. Zum Ausgleich kann ich aber garantieren, dass ich im normalen Golf niemals unter Hcp. -30 kommen werde. |
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[QUOTE=henry s.;10654]
Der Durchschnittsgolfer schafft nunmal nur ca. 160 bis 200 Meter. Die restlichen Meter rollt der Ball dann schon in der Fantasie. [QUOTE] Kann ich bestätigen. Ich komme mit dem Driver ziemlich genau carry 200m weit. Mit Roll je nach Platzzustand 210m-230m. Von allen Golfern mit denen ich bisher gespielt habe, sind ca. 90% kürzer oder gleichlang. Die hauen nach eigenen Angaben alle 250m, ohne Probleme. Natürlich gibt es auch Jungs die es wirklich draufhaben. Neulich auf der Range stand ein ca. 18jähriger neben mir. Es war ziemlich starker Gegenwind. Mein bester Drive ist bei ca. 180m gelandet. Die Dinger von dem Jungen sind alle mit sauberem Draw im Unmkreis von 10m an der 200m Fahne gelandet. Der hatte übrigens ein Eisen in der Hand, hehe. |
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