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Unser HeadPro hat auch eine derartige Anlage, die ich ca alle 3 Monate nutze.
Es ist immer wieder verblüffend festzustellen, daß sich Fehler, die ich meinte längst abgestellt zu haben, doch immer wieder einstellen ![]() Einerseits ist es beruhigend, festzustellen, daß mein Spiel sich trotzdem (wenn auch zu langsam) immer weiter verbessert - andererseits darf ich garnicht darüber nachdenken, wie gut es sein könnte wenn . . .
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. . . treffe den Ball hart, gerade und nicht so oft! |
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Hier aber ein einfaches Tool aus Unwissenheit in Abrede stellen, halte ich für einen Anfänger doch sehr gewagt. Scheinbar bist du von dem Preis einer Heulerstunde mehr beeindruckt, als das was für dich wirklich nachvollziebar dabei rauskommt. Es gibt ja eine Geldzurückgarantie. Wenn es dich nicht langweilt für das viele Geld nur auf Haltungs und schwungfehler aufmeksam gemacht zu werden. Aber was soll man als anfänger schon Einfordern fürs Geld. Das fatale bei deiner Einstellung ist, ohne den Spiegel wirst du vor dich hineiern bis zum nächsten Scopeday. |
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Weißt du Nutpush, in einem Forum kann man auch freundlichere Töne anschlagen, nicht immer so gereizt...
Zum Thema: Da stimm ich dir im Wesentlichen zu, meiner Meinung nach macht es aber die Mischung. Zuerst so ein Training mit dem ganzen Zeugs, wo einem dann augenscheinlich vorgeführt wird, wie das ganze auszusehen hat und auf was man persönlich speziell achten sollte. Dann kann man das ganze eine Weile vorm Spiegel kontrollieren und dann eben wieder zum "Guru" und neue Ziele geben lassen! |
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Kurz meine Meinung zu Video:
Video/Scope System sollte m.E. nach im Golf nur sehr gezielt eingesetzt werden und bei Anfängern würde zu Beginn ich komplett darauf verzichten. Natürlich ist Video / Scope schonungslos und zeigt dir sämtliche kleine Fehler auf. IMO nütz es dir aber wenig, diese Fehler im Einzelbild zu sezieren, wenn eine falsche Innenansicht hast. Was mir wichtiger wäre, ist ein exaktes Körpergefühl zu erreichen, so dass du Fehler im Bewegungsablauf zu spüren erlernst. Hier kann Video helfen ist aber keineswegs ein Allheilmittel. IMO die Fülle von Infos/detaillierter Bewegungs bzw Schwungfehler beim Scope überfordern jemanden der a) noch nie mit Video gearbeitet hat b) kein oder wenig Körpergefühl hat und daher die Tips zur Behebung von Fehlern nicht umzusetzen vermag. Meist fallen die Leute sehr schnell wieder in ihre alten Fehlerbilder zurück, da sich dieser Schwung als "funktionell" eingeprägt hat! Für Pros ist Video sicher nicht schlecht, weil es Zeit frisst ![]() Beate |
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der besseren Übersicht wegen hab ich Deine Aussagen mal grob nummeriert. zu 1. Die Aussage kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, gerade für mich als Anfänger war es extrem hilfreich den Fehler optisch erfassen zu können, das mündliche Wort ist doch, selbst wenn es der Lehrer noch so gut beschreibt immer abstrakt. zu 2.) Gerade durch die optische Kenntnis des Fehlers konnte ich dafür ein Körpergefühl entwickeln, weil ich vergleichen konnte wie sich beides anfühlt. Zudem gehe ich davon aus, das wir es hier im allgemeinen nicht mit absoluten Anfängern in Sachen Sport zu tun haben, die meisten werden aus irgendeiner Sportart kommen oder diese sogar parallel betreiben. Ich denke da kann man Körpergefühl bis zu einem gewissen Grad voraussetzen. zu 3.) Eben dort ist ein sehr guter Lehrer gefragt, der die Dinge nachvollziehbar und Eines nach dem Anderen erklärt und korrigiert. -Und wieder, ich empfinde es viel leichter den Korrekturen zu folgen, wenn ich sie optisch erfassen kann. Das die Leute wieder zurückfallen ist kein Ergebnis der Videoanlage, das passiert bei jeder Art von Unterricht. Außerdem gilt auch hier das Gleiche was ich schon unter 2. geschrieben habe. zu 4.) Entschuldige - völlig Falsch - die Scope-Anlage spart sehr viel Zeit, da die meiste Zeit nur mit Standbildern gearbeitet wird die direkt zum Punkt kommen und keine ellenlangen Erklärungen notwendig sind. Gruß |
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Hallo Oceandrive,
der von mir geschriebene Beitrag bezieht sich auf die von mir gemachten Erfahrungen mit Video als Skilehrerin und als Golfschülerin. Dies ist auch ausdrücklich so gekennzeichnet. Deine Erfahrungen sind offensichtlich konträr. Das ist gut so, denn Ausnahmen bestätigen die Regel. Ein guter Lehrer, egal in welcher Sportart zeichnet sich für mich immer dadurch aus, dass er Fehler korrigiert, die dich blockieren oder ein weiterkommen verhindern. Diese können wenig prägnant oder sehr prägnant sein. Ein guter Lehrer wird, nachdem er dich gesehen haben an einem Punkt, der ihm am relevantesten erscheint,beginnen und sich dann im Laufe der Zeit vorarbeiten. Eine Stunde mit einem Scope System und einem fremden Trainer macht in meinen Augen überhaupt keinen Sinn. Aber offensichtlich kann Hr Heuler sich gut verkaufen ![]() Zu Pkt 4: Doch das Scope system ist für einen Pro sehr angenehm und zeitfressend! Ich kann dir stundenlang in einem Video etwas analysieren und dir verkaufen, wie relevant es ist, was ich dir erzähle ohne dass du als Laie auch nur den Schimmer der Erkenntnis hättest, dass es völlig Banane ist, was ich da von mir gebe! So etwas nennt man in der Trainersprache "absolute Souveränität bei völliger Lustlosigkeit" ausstrahlen. Nochmals zum Abschluß: ICH persönlich finde Video/ Scope sehr gezielt eingesetzt gut und wichtig aber es macht IMO wenig Sinn ausschließlich oder sehr oft damit zu arbeiten und bei Anfängern würde ich es komplett weglassen. Beate |
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Hallo Beate, das obenstehende habe ich nicht so ganz verstanden - warum macht in deinen Augen Scope in Verbindung mit fremdem Lehrer keinen Sinn ? Die Frage richtet sich jetzt an die Lehrerin - siehst du die Gefahr im Bereich Methodik oder Lehrdidatik, das den Maßnahmen des Heimpro dadurch entgegengearbeitet wird - das würde mich interessieren - bei mir war die Situation eine andere - ich war mit meinem Pro gänzlich unzufrieden und habe deshalb von einem der es wissen muss, wissen wollen wo ich steh - deshalb Fleesensee. Geändert von oceandrive (09.07.09 um 16:17 Uhr) |
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@oceandrive
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Das heißt für mich, dass du wahrscheinlich noch nicht sehr lange Golf spielst oder nicht ambitioniert warst, Turniere zu spielen Du schreibst außerdem, dass du mit deinem "Heimpro" nicht zufrieden warst. Ich versuche dir anhand dieser Annahmen + Fakten meinen Meinung zu erläutern: Als "Pädagoge" würde ich dich als erstes nach deinen Erwartungen bzgl deines Golfspiels fragen und dann was du dir von der Stunde erhoffst. Ich würde dich, wenn ich mir in Bild (körperlich = wie bewegst du dich, bist du entspannt oder verspannt, gibt es Fehlhaltungen etc und der erste charakterliche Eindruck = z.B. ehrgeizig,offen, zurückhaltend etc) von dir gemacht habe würde ich dich bitten, mir dein Golfkönnen zu zeigen. Dabei lege ich mein Hauptaugenmerk nicht ausschließlich auf deinen Schwung, sondern auf deine Körpersprache, deine körperlichen Möglichkeiten. Jetzt habe ich schon eine vage Vorstellung von dir als Golfspieler und als Mensch. Danach lege ich ein didaktisches Konzept an. Dies hört sich kompliziert an, ist aber für einen erfahrenen Pro in schnell und unkompliziert. Um anzutesten, wie ich methodisch am besten vorgehe, würde ich dir nun ein einfaches technisches input geben. Dabei erkenne ich, wie (eher visuell, eher sensitiv etc) du in der Lage bist ein coaching umzusetzen. Danach richte ich mein methodisches Konzept für die Stunde aus. Ich würde diese Stunde nur an einem kleinen aber wichtigem Detail mit dir arbeiten, dich hierfür sensibilisieren. Am Ende würde ich mit dir evaluieren (geniales wort, finde ich ), in wie weit sich deine Erwartungshaltung mit dem Verlauf der Stunde gedeckt hat und dir Tips zum autodidaktischen Training mit auf den Weg geben. So hast du die Möglichkeit dein Körper und Bewegungsgefühl zu trainieren.Idealerweise würdest du ab und an mal wieder eine Std bei mir buchen und hier käme dann auch sicher, an einem Punkt an dem ich es für pädagogisch/methodisch sinnvoll halte ein video/scope zum Einsatz. Ganz sicher werden die ersten Minuten deiner Pro Std mit Scope auch so verlaufen sein. Nun kommt das Video zum Einsatz.... Du siehst in vollendeter 2dimensionaler Animationen wie sch**** dein Schwung, deine Körperhaltung, dein Gofspiel ist! Wahrscheinlich hattest du ein ganz anderes Bild von dir, deiner Bewegung, deinem Schwung. Außerdem siehst du, wie dein Schwung idealerweise auszusehen hat. Das ist vom System und vom Pro vorgegeben. Der Computer bzw der Pro erstellt dir eine Schablone und du versuchst mit Macht, dich innerhalb eines vorgegebenen zeitlichen Limits in diese Schablone zu pressen. Der Pro erzählt und zeigt dir nonstop per Bildschirm die Verbesserungen. Am Ende dieser Stunde passt du in diese Schablone und schaffst es den Schwung so auszuführen, dass du innerhalb der Balken bist. Ein sichtbares und messbares Ergebnis!!! Das spornt dich positiv an. Der Pro fragt dich wahrscheinlich auch nonstop, ob und wie du fühlst bzw dass du jetzt dies und das fühlen müßtest. Wenn du dich anstrengst, meinst du es sogar zu fühlen. Am Ende der Stunde denkst du "Wow, das war aber genial! Ich habe ja mächtig viel erarbeitet. Jetzt kann ich es! Ich war innerhalb der Balken und der Ball ist 200m weit geflogen" Ich versichere dir, dass du spätestens nach einer Woche 80 - 90% die Fülle an Infos die dir das Scope geliefert hat nicht mehr in dem Masse umsetzen kannst, weil dir einfach das detaillierte Körpergefühl dazu fehlt und du wieder in individuellere Bewegungsabläufe zurück kehrst. Es funktioniert sicher besser, wenn du z.B. Balletttänzer, Hochleistungssportler im Geräteturnen oder single HC bist, weil dein Körpergefühl dann wirklich so ausgeprägt ist, dass du innerhalb kurzer Zeit in der lage bist, Bewegungen korrekt umzusetzen. Als normaler Freizeitsportler ist es dir aber fast unmöglich. Golf ist in meinen Augen zu diffizil vom Bewegungsablauf, um sich auf mehr als ein Detail in der Bewegung zu konzentrieren. Ich hoffe, es ist nun ein wenig deutlicher, wieso ich diese Meinung gegenüber Video/Scope habe. Beate Geändert von definurse (09.07.09 um 20:14 Uhr) |
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