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neue Rubrik: Spiel- und Platzstrategie:
206 carry und dann den Rest mit einem Hölzchen und Putt zum Eagle wollen wir ja alle, realistisch ist das Par oder mehr für die meisten. Daher mal eine provokante Frage: Wieso spielt Ihr, wenn Ihr es tut, einen Driver, da der für ca. 90% alle Golfer eher Schaden als Nutzen bringt. Wenn ich sehe, dass einige mit HCP deutlich über 28 bereits damit wirbeln, verstehe ich das nicht. Ich stelle selbst immer wieder fest, von maskuliner Effekthascherei abgesehen, nehme ich das 19° Rescue und wenige driven mich aus bzw. ich tue mir selbst einen Gefallen, nicht 16 von 18 Abschlägen unter meinen Möglichkeiten zu bleiben oder rechts, links Suchtrupp zu spielen. Dennoch hat fast jeder einen im Bag. Frage: Wem nutzen Driver und macht es ergebnisbezogen Sinn? |
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Hm also,
1. Ich mag mein Driver 2. Komm ich auf ca 280 m inklusive Roll 3. Ich treff 70 % der Fairways 4. Ich mag mein Driver ![]() Allerdings geb ich dir Recht, wenn es mir taktisch eh nichts bringt nehm ich häufiger auch mal n 3w vom Abschlag. Geändert von El.wacho (28.07.10 um 19:51 Uhr) |
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Das klingt natürlich sehr gut, hieße so 12-13 gute Abschläge, was passiert an denen an den Du verziehst, direkt den 3. Schlag also oder spielbar. Anders gefragt, spieltest Du (man beachte den edlen Konjunktiv) ein H3 oder 2er/3er Rescue mit 200 statt 280, setzen wir das mal an, dass es immer 280 sind, und schlügest (noch so einer) stattdessen danach ein Loft weniger, also H3 statt Rescue oder E4 statt 5 ins Grün oder ran bei einem P5, dafür aber keinen Abschlag weg, stündest Du dann besser da im Ergebnis? Denn es heißt ja auch fast jeder 3. Abschlag ist schlecht bis unbrauchbar...
Vielleicht immer gut, wenn jeder noch sagt, welchen Schläger er wie spielt, Loft, Länge, Einstellungen ggf. |
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Also da muss ich dir Recht geben.
Es ist sehr schwierig, eine gute Quote mit dem Driver zu erreichen... Für alles bis Hcp 25 kann man auch mit einem Rescue oder kleinerem Holz abschlagen, schließlich kann man damit auch gut 200 m schaffen. Die Meisten haben wohl nicht die Geduld, erstmal den Schwung zu verbessern und wollen direkt alle Schläger beherrschen... Wenn man jedes Grün um einen Schlag über GIR trifft und 2 Putts benötigt, hat man schon Hcp 18
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Also grundsätzlich passt das natürlich - wenn mir ein Schläger eher schadet als nützt: erst mal in die Ecke.
Irgendwie seltsam finde ich es, sowas immer ganz konkret am Hcp festzumachen. Spieler über hcp 25 sind anscheinend IMMER und in jedem Fall nicht in der Lage einen Driver zu spielen...finde ich Quatsch! Es mag oft so sein, aber es gibt durchaus Spieler dieser Klasse, bei denen das der sicherste Schlag ist! Ich denke das muss jeder für sich rausfinden, Kosten-Nutzen-Rechnung quasi...und die Aussage "ich mag ihn" hat mir auch sehr gut gefallen :-)
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Klar, ob man einen Driver spielen kann oder nicht, ist nicht am Hcp festzumachen.
Ich meine eben nur, dass man auch ohne Driver locker auf Hcp 25 kommen kann, da man ja auch nicht jedes Grün in Regulation treffen muss... Ein kürzerer Schläger, mit dem man sicherer ist, ist meiner Meinung nach sinnvoller. Aber klar macht weit schlagen spaß :mrgreen: |
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Nun ja, sinnvoll ist es immer dann, wenn die Schläge okay sind. Allerdings fehlt einfach die Konstanz. Ich lasse ihn nun erstmal wieder weg, weil mir die Weite mit Streuung wenig nutzt bzw. der Driver mir nicht liegt oder ich ihm :-)
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