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  #1 (permalink)  
Alt 27.09.11, 22:35
Benutzerbild von der96er
Golfianer
 
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Standard Ansprechposition gegen Slice

Hallo zusammen,

ich habe heute beim Üben eine Entdeckung zu obigem Thema gemacht, die ich Euch nicht vorenthalten möchte (Gilt nur für den Driver).

Vorgeschichte: Wie vermutlich sehr viele hier, leide ich gelegentlich unter einem Slice. Um mehr von innen zu kommen, hatte ich mir dagegen einen geschlossenen Stand angewöhnt. Davon hat mir mein Pro abgeraten, da ich den grundsätzlichen Schwungfehler teilweise noch verstärken würde.

Begründung: Die rechte Schulter sei ja dann noch weiter weg vom Ball und wird dann noch mehr „in den Schwung hineingeworfen“. Zum „übertriebenen“ Üben empfahl er mir sogar einen offenen Stand (habe ich aber nicht umgesetzt).

Im Laufe der Saison bin ich dann zu einem parallelen Stand der Füße gekommen und das „A & O Rechte Schulter im Vorschwung runter“ kommt auch immer besser.

Ergebnis ein „kultivierter“, aber immer noch zu ausgeprägter Fade.

Jetzt habe ich im neuen Golfmagazin von einem gewissen Chris O‘ Donnell einen sehr kurzen Artikel zur Ansprechposition beim Drive ausprobiert.
Wesentliche Botschaft: Da der Ball in der Ansprechposition auf Höhe des linken Fußes liegt, öffnen viele Amateure unwissentlich ihre Schultern und kommen von außen an den Ball. Um das zu verhindern, sollen jetzt

1. Die Schultern geschlossen werden (auf 13:00 Uhr)

Und jetzt kommt‘ s

2. Die Hüfte geöffnet werden (Gürtelschnalle zeigt auf 11:00 Uhr)

Zu 1. Das verstehe ich ja noch, da ich leichter von innen komme.

Zu 2. Das verstehe ich nicht so ganz, und es wir in dem Artikel auch nicht begründet.

Ich hab‘ s dann heute mit zwei Eimern ausprobiert. Die Ansprechhaltung fühlt sich zwar irgendwie verdreht an, aber es funktioniert sagenhaft. Gerade Bälle bis leichter Fade und ca. 10 bis 15 m durchschnittlicher Längengewinn. Erstens, weil „wenn man die Banane gerade biegt, wird sie länger (mathematisch natürlich Unsinn) “ und zweitens durch eine flachere Flugkurve mit mehr Roll.

Credo dieses Herrn O‘ Donnell ist übrigens: „Der Golfschwung versteht sich nicht intuitiv. Oft ist es am besten, die natürlichen Instinkte zu ignorieren“

Natürlich ist jeder Schwung anders, aber was meint Ihr ? Ich würd‘ s interessant finden, wenn das noch andere ausprobieren und hier berichten.

Grüße

der96er
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  #2 (permalink)  
Alt 27.09.11, 22:40
Benutzerbild von didola
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Da ich ja noch nie Golftraining hatte, verstehe ich nicht, was Schulter geschlossen auf 13.00 Uhr und Hüfte 11.oo Uhr bedeutet.

Gruß Dirk

P.S. der teilweise auch mit dem Slice zu kämpfen hat
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  #3 (permalink)  
Alt 27.09.11, 22:45
Benutzerbild von exbritania
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Zitat:
Zitat von didola Beitrag anzeigen
Da ich ja noch nie Golftraining hatte, verstehe ich nicht, was Schulter geschlossen auf 13.00 Uhr und Hüfte 11.oo Uhr bedeutet.

Gruß Dirk

P.S. der teilweise auch mit dem Slice zu kämpfen hat
Das haben ältere Menschen beim Bund gelernt, das war immer die Bezeichnung wo der imaginäre "Feind" stand

Grüße,

Wolfgang, der auch nix von der Range hält, die liegt ja nach der 1, wer latscht da soweit runter?
__________________
Lieber ein schöner Tag am Golfplatz - als ein schlechter Tag in der Arbeit
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  #4 (permalink)  
Alt 27.09.11, 22:49
Benutzerbild von Levkowitz
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Standard

Zitat:
Zitat von der96er Beitrag anzeigen
Natürlich ist jeder Schwung anders, aber was meint Ihr ? Ich würd‘ s interessant finden, wenn das noch andere ausprobieren und hier berichten.
Da ich "meinen" Test-Schläger TaylorMade R11 am Donnerstag wieder abgeben muss *schnief* und ihn morgen nochmal schlagen werde, werde ich das mal testen.

Interessanterweise habe ich vor ein paar Minuten ein Youtube-Video gesehen, wo die Körperhaltung zumindest in Sachen Hüftstellung vergleichbar sein sollte.

Bei mir ist es so, dass ich den Slice bewusst zu 100% provozieren kann, wenn ich "Vollgas" gebe. Dann geht der garantiert! recht weg. Bei gefühlten 80% gehen sie geradeaus oder auch mit einem akzeptablen Fade weg. Bin mal gespannt, ob deine Tipps da was ändern (garantier tun sie das, die Frage ist nur: positiv oder negativ...).
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  #5 (permalink)  
Alt 27.09.11, 22:57
Benutzerbild von der96er
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Zitat:
Zitat von exbritania Beitrag anzeigen
Das haben ältere Menschen beim Bund gelernt, das war immer die Bezeichnung wo der imaginäre "Feind" stand
exbritania, Du warst schon ziemlich 'dran. Wenn man eine komplett parallele Ausrichtung Füße, Hüfte, Schultern Kopf hat, dann ist das "12:00 Uhr"

Derzeit setze ich darauf, dass Ihr beide die Einzigen seid, die damit Verständnisschwierigkeiten haben .

Sonst male ich ein Bild

Grüße

P.S.: Das kann man natürlich auch auf dem Platz ausprobieren. Dazu braucht man keine Range.
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  #6 (permalink)  
Alt 27.09.11, 23:05
Benutzerbild von didola
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Du musst ja bedenken, ich Linkshänder = doppelt kompliziert

Gruß Dirk

P.S. Also mal mal ein Bild;-)
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  #7 (permalink)  
Alt 27.09.11, 23:05
Benutzerbild von exbritania
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Zitat:
Zitat von der96er Beitrag anzeigen
exbritania, Du warst schon ziemlich 'dran. Wenn man eine komplett parallele Ausrichtung Füße, Hüfte, Schultern Kopf hat, dann ist das "12:00 Uhr"

Derzeit setze ich darauf, dass Ihr beide die Einzigen seid, die damit Verständnisschwierigkeiten haben .

Sonst male ich ein Bild

Grüße

P.S.: Das kann man natürlich auch auf dem Platz ausprobieren. Dazu braucht man keine Range.
@ der96er,

sag ich doch, man muss dem Feind ins Auge schaun

Aber, Danke für`s Angebot fürs Bild, würde aber eh nix helfen, da der Wolfgang jeglichen Ehrgeiz missen lässt, da eben "Spaß vor HC"

Grüße,

Wolfgang, dessen Golf - Albtraum ist - kein Benno auf der 19
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  #8 (permalink)  
Alt 27.09.11, 23:09
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Ich halte nichts von diesem "Unsinn", denn es widerspricht doch dem eigentlichen Bewegungsablauf!
Ganz besonders wichtig ist die Einleitung des Abschwungs mit dem Aufsetzen des vorderen Fußes, sofern er sich beim Rückschwung leicht mit der Hacke vom Boden gelöst hat, dem anschließenden Schieben der Hüfte nach vorne, Strecken des Beines und darum dreht sich dann der komplette Oberkörper.

Es gibt aber eine viel einfachere Methode mit schnellem Erfolg - einfach den hinteren Fuß um eine halbe Länge zurücksetzen (bezogen auf die Ball-Ziel-Linie), damit kommst von einfacher von innen nach außen - Feintuning machst du dann über den Abstand des Balls zum vorderen Fuß. (auf Höhe großer Zeh, Hacke oder noch ein wenig weiter hinten)
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  #9 (permalink)  
Alt 27.09.11, 23:11
Benutzerbild von der96er
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Beiträge: 1.205
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Zitat:
Zitat von didola Beitrag anzeigen
Du musst ja bedenken, ich Linkshänder = doppelt kompliziert
Noch 'nie 'ne Trainerstunde und dann auch noch Linkshänder.

Fast so wie Bubba .


Für Dich dann: Schultern geschlossen auf 11:00 Uhr und Hüften geöffnet auf 13:00 Uhr.

Grüße
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  #10 (permalink)  
Alt 27.09.11, 23:21
Benutzerbild von der96er
Golfianer
 
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Zitat:
Zitat von sLowHand Beitrag anzeigen
......Es gibt aber eine viel einfachere Methode mit schnellem Erfolg - einfach den hinteren Fuß um eine halbe Länge zurücksetzen (bezogen auf die Ball-Ziel-Linie), damit kommst von einfacher von innen nach außen - Feintuning machst du dann über den Abstand des Balls zum vorderen Fuß. (auf Höhe großer Zeh, Hacke oder noch ein wenig weiter hinten)
Hi sLowHand,

das ist ja die "Methode Hogan", die für mich nach Ansicht meines Pro' s eben nicht passte. Deshalb hatte ich ja etwas anderes gesucht, und es auch so geschrieben.

Grüße

der96er
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