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  #1 (permalink)  
Alt 21.10.10, 11:49
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Registriert seit: Oct 2010
Beiträge: 1
Standard Zählspiel vs. Stableford

Hallo,

bin auf der Suche nach Meinungen zu Zählspielen und Stableford-Turnieren.

Hatte eine Diskussion in meinem Club da ich mehr Zählspiele vorschlug (derzeit nur Zwei jährlich).

Die Antwort aller Clubmitglieder mit denen ich gesprochen habe war das man sich dafür nur selten anmelden würde.

Wie seht Ihr das?

Es ist doch kein wahres Golf wenn ich bei Turnieren Löcher streichen kann und mein HCP dennoch runterspielen kann!

Warum veranstalten die Clubs nicht öfters reine Zählspiele damit man wirklich sieht und weiß wo man steht?

Bitte um Meinungen.

Besten Dank

Gruß,
Marc
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  #2 (permalink)  
Alt 21.10.10, 12:35
Benutzerbild von HansDampf
Golfianer
 
Registriert seit: Dec 2009
Ort: München
Beiträge: 1.257
Standard

Stableford wurde ja eingeführt, um die Turnierdauer / Spielzeit der einzelnen Runde zu reduzieren. 120 Schläge eines High-Handicappers zu spielen dauern nun mal seine Zeit.
In der Praxis zeigt sich leider, dass das Instrument zur Zeitreduktion, nämlich das Aufnehmen des Balles, wenn keine Punkte mehr erspielt werden können, nicht konsequent genug zur Anwendung kommt.
Weitere, von Stablefort unabhängige, Faktoren wie Probeschwünge, Grün lesen etc. wurden schon oft genug diskutiert ohne zu einer Besserung geführt zu haben.
Möglicherweise haben sich die Leute auch einfach an Stableford gewöhnt und spielen wahrscheinlich auch auf Privatrunden danach - natürlich ohne den Ball aufzunehmen. Oder sie wissen (unter)bewusst, dass eine Zählspielrunde 1. ihr HCP ziemlich sicher verschlechtern würde und 2. die tatsächliche Schlagzahl nicht so schön aussieht wie die Stablefordpunkte.
Auch ich sehe eine deutliche Ergebnisverzerrung durch Stableford. Wenn man es schafft seine sehr schlechten Schläge auf 2 oder 3 Löcher zu kumulieren, dann kommt man am Ende viel besser davon als beim Zählspiel, bei dem jeder Schlag tatsächlich zählt.
Manch einer müsste auch seine Spielweise /-taktik umstellen. Der Driver am Abschlag ist beim Zählspiel ein viel größeres Übel als bei Stableford.
Meine Privatrunden spiele ich übrigens immer nur als Zählspiel und wenn ich nach der Runde gefragt werde, gebe ich grundsätzlich nur meine Schlaganzahl als Antwort, irgendwelche Punkte interessieren mich da nicht.

Mein Wunsch nach anderen Turnierformen ist nicht unbedingt das Zählspiel, sondern die ursprünglichste Form des Golfs: Matchplay und das sehr gerne in einer der vielen Vierer-Varianten gespielt. Man kann dann zwar sein HCP nicht verbessern, es macht in meinen Augen aber viel mehr Spaß und ein sportlicher Wettstreit ist auch dabei. Damit mein Wunsch in Erfüllung gehen kann, müsste sich allerdings das HCP-System bei uns ändern. Mir wäre da die amerikanische Variante recht, aber das Thema ist ein gänzlich anderes.
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  #3 (permalink)  
Alt 21.10.10, 14:09
Mitglied
 
Registriert seit: Jul 2010
Ort: Nettetal
Beiträge: 42
Standard

ich bin auch für mehr zählspiele, eben aus den genannten runden. ich spiele am liebsten auf privatrunden zählspiel gegen par, da es einfacher zu merken ist und man am ende seinen gesamtschlagzahl ja einfach errechnen kann, meist spielen wir sogar ohne rücksicht auf hcp, nur bei großen handicapunterschieden wird das leicht ausgeglichen (spiele in letzter zeit oft mit einem hcp 7er und einem 12 und da hab ich dann mit meinem handicap 54 einen vor bei par 3 und 2 bei par4 und par5, das klappt auch sehr gut, ein faires match entsteht so, bisher hat jeder mal gewonnen.
Matchplay ist natürlich auch echt genial, wobei es manchmal echt ärgerlich ist, wenn man eine reihe löcher hoch gewinnt und wegen einem loch wo ein schlag unterschied war und der gegner gewonnen hat, verliert.
Spielen oft, wenn wir zu 4. sind auch ein schönes vierer mit auswahldrive, da darf man sich dann echt keinen fehler erlauben.
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  #4 (permalink)  
Alt 21.10.10, 21:25
Gold Mitglied
 
Registriert seit: Jul 2009
Beiträge: 301
Standard

stableford wurde auch eingefürht, damit hohe und niedrige hcp'er besser miteinander vergleichbar sind und auch mit den gleichen bedingungen spielen.(netto)

was soll denn der 45er gegen den 12er im zählspiel ausrichten, mmn. nichts.

bei den clubmeisterschaften genauso, da sie auch nicht vorgabenwirksam sind, melden sich viele mit hcp 20 aufwärts garnicht erst an.
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  #5 (permalink)  
Alt 22.10.10, 17:10
Silber Mitglied
 
Registriert seit: Jun 2009
Beiträge: 179
Standard

Naja, man kann ja auch beim Zählspiel ein Handicap einrechnen.

Das mit der Beschleunigung des Spiels halte ich schon für ein Märchen. Zumindest gibt es andere Faktoren (z.B. Suchen des Balles) die den Spielfluss wesentlich stärker beeinflussen.

Ich denke, dass der mentale Aspekt beim Zählspiel vollkommen anders ist. Beim Stableford 2 Punkte verloren, was solls. Aber so ein hässliches 5 oder 6 über Par (in meinem Flight bei der Clubmeisterschaft) holt man halt so schnell nicht mehr auf. Ich persönlich spiele im Zählspiel wesentlich konservativer.
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stableford, turnier, zählspiel
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