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Zitat Odin:
"Das mit der Platzreife (HC 54) und Turnierreife (HC 45) ist sowieso großer Schwachsinn, denn das gilt (gerade die Turnierreife) eigentlich nur für den Heimatplatz und kein anderer Golfplatz ist gezwungen, das anzuerkennen. Warum paßt sich Deutschland nicht endlich internationalen Regeln an und gibt jedem Golfer, der einen Schläger tragen kann, automatisch ein 36-Handicap ? Sooo maßgebend in der Golfwelt ist Deutschland nun wahrlich nicht mit Spielern wie Langer und Kaymer, als das sich der Rest der Welt nach den Deutschen (ich bin ja leider auch einer) richten muß ! In den USA fragt keiner nach einem Handicap und das ist viel besser. Mal wieder typisch Deutsch (verknöcherte Bürokraten); wie lange hat es gedauert, bis auch 9-Loch-Turniere oder E-Buggies erlaubt wurden. Deutschland ist schon aufgrund des ewig schlechten Wetters besitimmt kein Golfer-Paradies !!! Odin" Na wenn jeder der einen Schläger tragen kann HC 36 bekommt, herrscht Chaos auf den Plätzen ![]() Grüße, Wolfgang
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Lieber ein schöner Tag am Golfplatz - als ein schlechter Tag in der Arbeit
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Na ja, das mit den USA ist so eine Sache.
Ich arbeite ca. die Hälfte des Jahres dort und verbringe eine Menge Wochenenden auf amerikanischen Golfplätzen. Und es stimmt, da fragt keiner nach dem Handicap, man spielt einfach. Das Handicap errechnet sich aus den Ergebnissen, die man im Internet als Score für Privatrunden eingibt. Soweit so gut. Aber... Entsprechend wird dort auch gespielt. Querschläger allerorten, dass man 'FORE!' ruft, ist den wenigsten bekannt. Ich hatte schon mehr als einen Einschlag ganz in der Nähe, ohne dass einer was gesagt hätte. Wer einen Schläger halten kann, geht auf den Platz und kloppt drauflos. Egal, ob sie ganz nah an Dir dran sind, weil Du warten musst. Da schlagen sie auch drüber weg und spielen dem Dir vorausspielenden Flight in die Füße (wenn Du Glück hast und Dich nicht ein Dackeltöter erwischt. Ebensowenig wissen die meisten, wie man zählt. Spielst Du eine Runde mit Amerikanern, stellst Du fest, dass die grundsätzlich erheblich weniger Schläge haben, als Du gezählt hast. Sie wissen oft nicht, dass es Strafschläge gibt, wenn der Ball im Aus, im Wasser oder verloren ist. Da wird einfach ein neuer Ball gespielt und der schlechte Schlag ignoriert. Wo unsereiner dann auf einem Par 5 eine 8 zählt, freuen die sich über den Birdie. Ein deutscher 36er kann deshalb mit dem durchschnittlichen amerikanischen Hcp 18er problemlos mitspielen. Glücklicherweise gibt es dort so viele Plätze, dass die bei weitem nicht so voll sind wie bei uns. Ansonsten gäbe es viel mehr Unfälle. Insofern bin ich froh, dass in Deutschland die Situation so ist, wie sie ist. Amerikanische Verhältnisse möchte ich hier nicht haben. |
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Meiner Meinung nach ist keines der beiden Systeme Nordamerika oder Deutschland ideal. Klar ist eine Platzreife durchaus sinnvoll um die Sicherheit etc. aller Golfer auf dem Platz zu gewährleisten. Allerdings ist das mit Sicherheit auch einer der Gründe warum der DGV ständig über zu geringe Mitgliedszahlen klagt. Es gibt kaum eine andere Sportart in der ich zu allererst einmal meherer hundert € in etwas wie die Platzreife investieren muss um loszulegen - ich denke gerade dieser Punkt schreckt viele Golfinteressiert ab, hinzu kommen natürlich auch noch die völlig überzogenen Equipment Preise in D. Ich persönlich weiss nicht, ob ich vor gut 10 Jahren mit dem Golfen angefangen hätte wenn erst einmal 500€ für die Platzreife fällig gewesen wären.
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Zitat:
Was das Material betrifft, nimmt es sich nicht viel mit den heute so begehrten Fun-Sportarten. Ich habe selbst gesurft und da kostet die Ausrüstung schon um einiges mehr. Auch Tauchen oder Snowboarden sind durchaus kostspielig, zumal man sich erst einmal dahin begeben muss, wo's dann auch Spaß bringt. Mein Platzreifekurs hat letzten Endes 200 Euro gekostet. Material wurde gestellt und die Ausbildung war umfangreich - 2 x Theorie, 3 x Praxis "Schläge", 2 x Praxis "Platz", Prüfung. Ich störe mich nicht daran, dass man die PE machen muss. Genauso musste ich einen Surfschein machen und als Kind einen Angelschein. Für finanziell nicht gerade auf Rosen gebettete Studenten gibt es bspw. an Unis auch Golfkurse. Soweit ich weiß, gibt es an Schulen teilweise auch Golf-AGs. Grundsätzlich glaube ich also schon, dass einem Interessierten der Sport schon offen steht. Geld kostet es natürlich immer noch... |
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Guten Morgen,
ich bin froh, daß unser Wetter so ist wie es ist. Zitat exbritania: "ewig schlechtes Wetter". Eine so vielfältige Landwirtschaft wie bei uns gibt es in kaum einem anderen Land und gutes Wetter zum golfen gibt es auch. Ist mir viel lieber, als in Ländern mit "schönerem" Wetter, wo der Golfplatz den ganzen Tag bewässert werden muss, die Bevölkerung aber nichts zu Essen hat. Und ich bin auch froh, daß man mit 54 startet. Golf spielt man doch eigentlich gegen sich selbst und den Platz. Würde man mit 36 beginnen, hätte man lange Zeit keine Erfolge. Gruß, Alex |
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Zitat:
Solange die Herren vom DGV auf ihrem hohen Roß sitzen bleiben, wird aus Golf nie ein Breitensport und daher immer der "Reichen-Sport" bleiben; anders, als in den USA, wo Golf zum Leben gehört - wie bei uns Fußball (Proletensport) - und kein Manager Aufstiegschancen hat, wenn er nicht Golf spielt. Solange sich hier die Einstellung nicht verändert, hat ein Langer, Kaymer, Siem oder Cejka keine Chance, so beliebt und bekannt zu werden, wie Bum-Bum Becker, Franziska von Almsick, Dirk Nowitzki oder (früher) Gerd Müller oder Uwe Seeler, von Superstars wie Tiger Woods, Lee Westwood oder Phil Mickelson ganz abgesehen. Zitat:
Odin |
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Grundsätzlich bin ich schon für die PE, da man da ja die Grundlagen lernt.
Das Prinzip in USA, einfach raus auf den Platz und drauf los gedroschen würde bei uns eher nach hinten los gehen, da halt auch unseren Plätzen meist mehr los ist wie auf denen in USA. Die Kosten empfinde ich dabei auch nicht als das Problem. Wenn ich heute tauchen gehen will, muss ich auch einen Tauchschein machen, egal wo auf der Welt ich unterwegs bin.
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Grüsse Tom Golf ist ein schöner Sport, bis man den ersten Abschlag gemacht hat
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Ob die Herren vom DGV auf hohen Rössern sitzen kann ich noch nicht beurteilen, aber ich habe im Februar 2011 mit dem Golfsport angefangen und muss sagen, dass ich mich die ganze Zeit über wohl gefühlt habe, obwohl ich sehr allergisch auf Dinge reagiere, die versteckte Kosten haben.
Los ging es, weil ich beruflich ein Golf MMO als Produkt Manager betreue. Ich habe vorher nichts mit Golf am Hut gehabt und meinte dann zu meinem Vorstand, dass ich doch jetzt mal endlich n Golfkurs bräuchte. Eigentlich hab ich mit ner Reise nach Mallorca gerechnet, aber mein Vorstand meinte, dass er mich auf die Driving Range mitnimmt. Hätte er nicht bezahlt, wären die Kosten bei 10€ für die Bälle und 3€ für den Schläger gewesen. Das haben wir 5 Mal gemacht und ich wollte mehr, also hat er mir den PE Kurs auf der Golfrange Oststeinbek empfohlen, Kostenpunkt 179€ für 16 Stunden Unterricht. Viel Praxis, super Trainer und angenehmes Umfeld. In dem PE Kurs habe ich ein paar Grundlegende Dinge erfahren und viel über die Etikette und Sicherheit gelernt. Außerdem hätte ich niemals ein Regelbuch gelesen oder mir angeschafft. So kenn ich zumindest ein paar Regeln oder weiß wo ich nachschlagen muss. Was ich damit sagen möchte, ist, dass die Möglichkeiten Golf für kleines Geld zu spielen in Hamburg auf jeden Fall gegeben sind. Natürlich ist das Equipment teuer, wenn man es neu und aktuell kaufen möchte, aber das Problem hat man überall, wo man Material für den Sport braucht. Meine ersten Basketballschuhe haben auch 299DM gekostet und waren für mich als Schüler viel Geld. N eigener Ball von Spalding für ca 100DM musste es auch sein. Dann die Hose von Jordan, passendes Oberteil und ne Tasche für das ganze Zeug. Da ist auch einiges drauf gegangen. Ich finde die Regelungen in Deutschland gut. Man kann jederzeit Abschlagen, Chippen oder Putten für 5€ am Tag und wenn man richtig Spaß hat und auf eine Runde möchte, dann muss man halt Bedingungen erfüllen. Ich sehe da kein Problem drin. Gruß Maittane |
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