Golf – ein Umweltproblem?

Landwirte schlagen immer öfter Alarm und sehen teilweise sogar ihre Existenz gefährdet, wenn ein neuer Golfpatz geplant werden soll. Als Folge fallen nämlich nicht selten mehr oder weniger große Teil des von ihnen gepachteten Ackerlandes weg. Golfplätze sind Nischen – auch wenn langsam eine Angebots-Sättigung eintritt, da genug Golfplätze verfügbar sind. Die Kritiker prangern die intensive Nutzung der Greens, die Düngung und die heikle Bewässerungsfrage an, denn Golfplätze brauchen viel Wassser.

Die Landwirte wiederum haben sich zwischenzeitlich teilweise sogar arrangiert und arbeiten als Greenkeeper auf den Golf-Anlagen. Im Gegenteil z.B. zu den USA, wo kein Platzproblem herrscht, dürften Neueröffnungen in den dicht besiedelten Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz stark begrenzt sein.

1 Kommentar

  1. rebel sagt:

    Also ganz so schlimm sehe ich das nicht.
    Sicher gibt es in stark Bewohnten Gebieten Platzprobleme die sich so nicht wegreden lassen, doch in Ländlichen Gebieten gibt es nicht all zu wenige Brachflächen.

    Wie sich das ganze in Bezug zur Bio-Energie-Pflanze oder -Gewinnung Entwickelt, muss sicher die Zeit entscheiden.

    Wenn man mal davon Absieht das die Golfplatzdichte im kleineren Großbritannien viel dichter ist als in Deutschland und dort auch genug Lebensmittel produziert werden, sollte man das auch mal aus der Perspektive betrachten.

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