Tiger Woods

WoodsWoods wurde als Sohn des dunkelhäutigen Earl Woods und einer Thailänderin geboren. Bereits im Kindergartenalter erhielt er Golfunterricht. Mit drei Jahren beendete er eine 9-Loch-Runde mit 48 Schlägen, im Alter von 13 Jahren spielte Woods eine 18-Loch-Runde mit nur 69 Schlägen. Trotz seiner zunehmenden sportlichen Erfolge beendete er das College und studierte in den 1990er Jahren an der Stanford University Wirtschaftswissenschaften.

Mit Vorfahren aus Afrika, Asien und auch indianischen Ahnen weckte er daher insbesondere bei den nicht-weißen Amerikanern Sympathien und Interesse für den Golfsport. Als erster Farbiger gewann er im Jahr 2000 die US-Open, eines der wichtigsten Turniere im Golfsport.

Spätestens seit 2001 gilt Tiger Woods als einer der besten und erfolgreichsten Golfer überhaupt. Es gelang ihm, zwei der vier Major-Turniere der PGA (das US-Masters und The Players Championship) zu gewinnen. Das US-Masters in Augusta gewann er bisher viermal (1997, 2001, 2002, 2005).

Video von Tiger Woods: 

Die Stärke von Woods liegt in der Kombination von außergewöhnlich langen Schlägen und sehr präzisem kurzen Spiel. Diese Art zu spielen hat das moderne Golf verändert und ist Vorbild sowohl für professionelle Spieler als auch für sehr gute Amateure. Nach fast drei Jahren ohne einen Sieg bei einem der Major-Tourniere siegte er bei den US-Masters 2005 in Augusta sowie bei den British Open 2005.

Er hält viele Rekorde. Unter anderem schaffte er unglaubliche 142-mal in Folge den Cut. Am 29. Juli 2005 spielte er bei den Buick Open in der zweiten Runde die beste Runde seiner Karriere. Mit einer 61er Runde auf einem Par 72 Kurs egalisierte er zudem mit 11 Schlägen unter Par den PGA-Tourrekord. Am 21. August 2005 triumphierte er zum vierten Mal nach 1999, 2000 und 2002 bei den WGC-NEC Inviational. Damit hat er von den 18 World Golf Championships-Turnieren, an denen er bisher teilnahm, neun gewonnen. Diese neun Siege haben ihm alleine 11,6 Mio. US$ eingebracht. Auch bei den WGC-American Express Championship konnte er am 10. Oktober 2005 nach 1999, 2002 und 2003 seinen vierten Triumph feiern. Er besiegte John Daly im Stechen am zweiten Extra-Loch.

Woods spielte gut zum Ende der Saison 2004 und am Anfang der Saison 2005 der PGA TOUR. Am 6. März gewann er die Ford Championship bei Doral und wurde wieder Nummer 1 in der Weltrangliste. Nur zwei Wochen später überholte ihn Vijay Singh erneut. Am 10. April 2005 überwand Woods seine lange Durststrecke in den Majors, indem er die Masters in Augusta gewann. Dies sicherte ihm kurzfristig erneut den ersten Platz in der Weltrangliste, bevor er ihn am 23. Mai 2005 ein weiteres Mal an Vijay Singh abgeben musste. Die Führung hat er schnell wieder übernommen und im Jahr 2005 mit großem Vorsprung beendet.

Bei den Funai Open am 22. Oktober 2005 scheiterte er wegen des Hurrikans Wilma an widrigen Umständen nach einer katastrophalen zweiten Runde (1 Triple Bogey, 1 Doppel Bogey). Dies passierte ihm zuvor erst einmal bei den The Masters im Jahr 2000) am Cut. Es war nach den Canadian Open 1997, Pebble Beach 1998 und der EDS Byron Nelson Championship 2005 erst das vierte Mal, dass er den Cut verpasst hat. Bei der Tourchampionship 2005 verpasste er mit Platz 2 knapp den Money-List Rekord von Vijay Singh von 10.905 Mio. US$. Tiger Woods kam auf 10.628 Mio. US$.

Auch beim ersten Turnier der European League 2006, das bereits vom 10. bis 13. November 2005 in Shanghai stattfand, belegte Tiger Woods knapp geschlagen den 2. Platz. Zudem gewann er die Dunlop Phoenix (Japan Golf Tour), die vom 17. bis 20. November 2005 stattfanden. Wenige Tage später nahm er am PGA Grand Slam of Golf teil. Hier spielen die Gewinner der vier Major Turnier gegeneinander: Woods, der The Masters und British Open gewann, Phil Mickelson (PGA Championship) und Michael Campbell (US Open). Da Woods zwei Majorturniere gewonnen hat, komplettierte Vijay Singh, der die beste Gesamtbilanz der Spieler hat, das Feld. Woods deklassierte seine Konkurrenten und gewann mit 6 Schlägen Vorsprung vor Phil Mickelson zum 6. Mal dieses Turnier. Seine Golf-Kollegen wählten ihn zum siebten Mal innerhalb von neun Jahren zum „Spieler des Jahres“ auf der PGA-Tour. Zudem erhielt er den Arnold-Palmer-Preis für den Bestverdiener der PGA-Tour-Saison 2005 und die Byron-Nelson-Auszeichnung für den niedrigsten Runden-Durchschnitt (68,66 Schläge). Bei der Target World Challenge belegte er im Dezember 2005 nur den elften von sechzehn Rängen und enttäuschte damit die Zuschauer.

Das Jahr 2006 hat er direkt mit Siegen bei den Buick Invitational (US PGA Tour) und den Dubai Desert Classic (PGA European Tour, Sieg im Stechen gegen Ernie Els) begonnen. Bei den Pacific Palisades musste Woods nach der zweiten Runde aufgrund einer Grippe erstmalig in seiner Karriere krankheitsbedingt ein Turnier abbrechen. Die anschließende Matchplay-Weltmeisterschaft begann er mit einem neuen Turnierrekord, als er Stephen Ames, der zuvor Kritik an Woods Spielweise geäußert hatte, mit 9 und 8 besiegte. Im Viertelfinale schied er gegen seinen Landsmann Chad Campbell aus. Beim nächsten PGA-Turnier, den Ford Championship at Doral, verteidigte er Anfang März seinen Sieg aus dem Vorjahr. Als Vorjahressieger angetreten, belegte er beim The Masters am zweiten April Wochenende den geteilten dritten Rang. Gesiegt hat Phil Mickelson.

Einer seine nennenswertesten Siege fand im Januar 2013 statt. Er setzte in La Jolla einen weiteren Meilenstein für seine Karriere. Er konnte den 75. Sieg auf der US-Tour feiern. Mit einem Preisgeld von 6,1 Millionen Dollar, umgerechnet etwa 4,5 Millionen Euro, konnte der 37-jährigen Amerikaner zum Abschluss eine 72er-Standardrunde zufrieden sein. Mit insgesamt 274 Schlägen lag der Weltranglistenzweite am Ende vor seinen Gegnern Brandt Snedeker und Josh Teater. Beide mussten jeweils 4 Schläge mehr auf ihre Rechnung nehmen. Deutsche Golfer waren auf dem spektakulären Torrey Pines Golf Course an der Pazifikküste nicht anwesend.

„Ich habe den Ball die ganze Woche über wunderbar getroffen. Auch mein kurzes Spiel war wieder so, wie ich es gewohnt bin“, sagte Woods nach seinem Jubiläumserfolg, für den er knapp 820.000 Euro Preisgeld erhielt. Mit sieben weiteren Turniersiegen kann er mit dem im Mai verstorbenen Sam Snead gleichziehen.

 

Kalifornien hat für Tiger Woods gute Erinnerung zusätzlich zu seinem 75 Erfolg, feierte er 2008 ebenso seinen bislang letzten Major-Sieg. Die Turniere vor Ort gewann er bereits zum siebten Mal.

Offizielle Webseite von Tiger Woods: www.tigerwoods.com

Hinterlassen Sie einen Kommentar.

Alle markierten Felder (*) müssen ausgefüllt werden.