PE -> Pro oder Pro -> PE

Dieses Thema im Forum "Anfänger" wurde erstellt von lorenzma, 4. Mai 2014.

  1. lorenzma

    lorenzma New Member

    Hi,

    nachdem ich nun gut ein Dutzend mal "spielen" war.
    Hab ich mich nach der PE umgesehen.
    Da ich aber nicht einschätzen kann was einem da abverlangt wird ist meine Frage nun.
    Sollte ich erst ein paar Stunden mit dem Pro arbeiten, und dann ein PE Kurs beginnen oder anders herum?
    Zum Aktuellen Stand:
    50% meine Balle am Abschlag machen irgendwas der Rest fliegt gerade selten ein wenig nach Links und mit konstanter Weite. E7 140m-160m
    Putten geht ganz okay ich kann zuverlässig unterschiedliche Weiten schlagen(3m-15m).
    Pitchen funktioniert noch gar nicht...

    Grüße
     
  2. janosch111

    janosch111 New Member

    Hi Ho!
    Ich habe vor ein paar Wochen die Platzreife in einem 12 Stunden Kurs in aufeinanderfolgenden Tagen absolviert.
    Im Grunde genommen sind das ja Pro-Stunden... nur halt kein Einzelunterricht.
    Also ich würde es immer so empfehlen: PE --> Pro
    Viel Erfolg,
    Janosch111
     
  3. tinytim

    tinytim Well-Known Member

    pro - pe - Pro - pro
     
  4. IceMan

    IceMan Member

    Hallo

    ... Ich habe einen sogenannten Schnupperkurs absolviert, dann ein bissl "frei" gespielt auf dem Kurzplatz und der Range und habe dann die PE gemacht.
    Danach kann man dann die Prostunden nehmen.
    Also erst PE dann den Pro!

    VG
    Ice
     
  5. Eponer

    Eponer Guest

    Online PE, reicht vollkommen aus, dann spielen, spielen und wenn es nicht richtig klapp oder nicht vorangeht, gezielt zu einem Pro, aber nur mit exakter Ansage wo es klemmt.

    Wenn er von Schwungumstellung anfängt zu faseln, sofort wieder wechseln.
    LG
    Eponer
     
    carstue gefällt das.
  6. lorenzma

    lorenzma New Member

    Online PE? Hast du ein paar Infos dazu?

    Probleme habe ich meiner Meinung nach einfach mit dem Schwung. Ich möchte demnächst mal Moe Normas simple plane ausprobieren.
     
  7. tinytim

    tinytim Well-Known Member

    http://www.online-platzreife.de/
    da bedarf es keinerlei info. der einzige hinweis von mir: wenn man etwas gut machen möchte, sollte man schauen wer es bereits sehr gut macht und es sich von ihm zeigen lassen. egal ob im golf oder in anderen lebenslagen. wenn man sein leben lang gesellschaftsgolf spielen will, ist das aber sicherlich der richtige weg, es so zu machen wie man denkt.
     
  8. MucGolfer

    MucGolfer Active Member

    Am wichtigsten ist wohl auch einfach die Frage, wo du deine Platzreife machst. Bei manchen Prüfungen bekommt man die geschenkt sobald man den Ball trifft (dann würde ich die eher früher machen - denn zu ruhigen Zeiten auch mal auf dem Platz Erfahrung sammeln zu können, ist schöner als nur die Range zu sehen), auf anderen ist das ein echter Härtetest, der einen unerfahrenen Neuling, der ja zu Übungszwecken garnicht alleine auf einen Platz kommt vor echte Herausforderungen stellt.
    Im zweiten Fall kann der Unterricht vorher sicher nicht schaden.

    ...persönlich empfehlen kann ich da allerdings nichts, da meine Strategie aus "Schnupperkurs - selbst beibringen - PE - selbst beibringen" bestand und noch immer besteht. ;)
     
  9. IceMan

    IceMan Member

    Hallo

    ...mein Tipp, mach die PE da, wo Du später auch spielen willst. So lernst Du nicht nur die Anlage schon etwas kennen, sondern hast evtl auch schon Spiel oder Trainingspartner, mit denen man ein paar schöne Runden verbringen kann.
    Von diesem ganzen Onlinequatsch halte ich persönlich absolut nix. Denn davon hat der Club vor der Tür, in dem man spielen will und auch Mitglied sein sollte, nämlich gar nix! Da brauch man sich dann auch nicht wundern, das die Clubs immer mehr Probleme haben, sich in ausgezeichnetem Zustand zu präsentieren. Keine Mitglieder - keine Clubs ;)

    VG
    Ice
     
  10. Levkowitz

    Levkowitz Active Member

    Ein sehr guter Hinweis, vor allem auch für "später".
     
    TomF und nono gefällt das.
  11. Eponer

    Eponer Guest

    Hallo solange man nicht weiß wie sich das alles entwickelt, und/oder ob man überhaupt irgendwo Mitglied wird und wie oft man spielen will/kann ist die Unabhängigkeit wichtig.
    Alleine für die ganzen Gebühren kann man eine ganze Menge Greenfee bezahlen.
    Jeder sollt entscheiden wie er es macht für den unsicheren ist die Online PE perfekt.
    Zumal man da auch eine Mitgliedschaft für kleines Geld im Monat hat oder haben kann, da sit für mind. ein Jahr perfek, dann sieht man weiter zumal man dann auch schon etwas Erfahrung gesammelt hat.
    Die meisten Pro, s sind selbst schuld wenn man so eine Empfehlung gibt oder geben muss.
    LG
    Eponer
     
  12. lordofdarkness

    lordofdarkness Active Member

    Frage zu dieser "Online PE":
    Wird sowas denn anerkannt? Der praktische Teil fehlt ja völlig.
    In dem Club in dem ich vor kurzem Mitglied geworden bin glaube ich nicht daß man nur mit dem Online-Zertifikat Mitglied werden könnte ohne daß mal vorher mit einem der Pros über den Platz geht und wenigstens einigermaßen beweist daß man in der Lage ist im Schnitt seinen Triplebogey zu spielen.

    So wie sich das anhört kann man ja eine Spielberechtigung und eine verwaltete Vorgabe erwerben ohne jemals einen Golfschläger in der Hand gehabt zu haben.
    Ist das wirkich wahr?
     
  13. tinytim

    tinytim Well-Known Member

    ja, wahr. ja, nicht überall anerkannt. ja, man beliest Sich des Grundsatzes von golf und das war es.
    ich bin eh dafür die platzreife abzuschaffen und offene Tage einzuführen, dann gibts auch keine Diskussionen über theoretischen Quatsch. golf soll Spaß machen.
     
  14. carstue

    carstue Well-Known Member

    Was für Dich sinnvoll ist, wird Dir kein anderer sagen können.

    Machst Du mit 55 zum ersten mal im leben Sport und suchst Dir dazu ausgerechnet Golf aus, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es ganz ohne Hilfe schwierig wird. Wenn Du dagegen ein Bewegungstalent bist und es dir reicht, Gesellschaftsgolfer mit einstelligen Handicap zu sein, brauchst Du u.a. gar keinen Pro.

    Hast Du Talent und massig Ehrgeiz, wird´s mit Pro vermutlich besser gehen. Zumindest wenn Du einen findest, der wirklich auf Dich eingeht, anstatt jedem Schüler "seinen" Schwung aufzudrücken.

    Geht´s aber erstmal nur darum, auf dem großen Platz spielen zu dürfen, warum sollte man den Murks einer offiziellen Platzreife-Prüfung mitmachen, wenn man weiß, dass man schon nach ein paar Kurzplatz-Runden besser spielt, als das, was die Platzreife fordert und man eh nicht in einem festen Club spielen will? Ein Freund hat gerade über einer der üblichen Broker eine Fernmitgliedschaft vermittelt bekommen und da war das "Zertifikat" von online-Platzreife ausreichend. Jetzt kann er - sofern nicht Mindest-Hcps erforderlich sind - überall spielen und hat dafür nur die paar EUR für die Online-Platzreife aufbringen müssen.

    Allerdings meine ich, dass man nur dann in der Form einsteigen sollte, wenn man auch tatsächlich den Ansprüchen einer praktischen Platzreife-Prüfung genügt. Wenn jemand noch gar keinen Ball trifft, sollte er erstmal auf Übungsflächen und Kurzplatz üben, bis es einigermaßen passt.

    Ansonsten kann man ja irgendwo an einem preiswerten Regelkurs teilnehmen, selbst ein bisschen rumdadeln und dann den Pro nur zu dem Zweck buchen, damit der einem mal zusieht und die praktische Fähigkeiten bescheinigt. So hab ich es gemacht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 5. Mai 2014
  15. Eponer

    Eponer Guest

    Klar es muss wie schon geschrieben die eigene Situation geklärt sein was man machen will. wenn Online PE dann auch gleich da eine Mitgliedschaft, wird da auch angeboten. Man ist dann irgenwo Mitglied nach einem Jahr tritt man aus und verlangt/bekommt das Stammplatt, dies ist der Eintrittsausweis für einen neuen Club, nicht anderes.
    LG
    Eponer
     
  16. tinytim

    tinytim Well-Known Member

    Wenn man dieses "Talent" hat, ist es egal, welchen Schwung man aufgedrückt bekommt, denn man hat die Fähigkeit, Bewegungsabläufe und Koordination in kürzester Zeit zu erarbieten und umzusetzen.

    Beispiel:
    Man einer kann sein Leben lang keinen Driver aufwärts hitten
    Mich hats 3 Stunden gekostet von -4° auf +2° zu kommen
    Joakim Lagergreen brauche 40 minuten vo -9° auf +1°

    Wenn du das ganze "Talent" nennst, ist es egal, was dein Coach mit dir macht. Man wird immer in der Lage sein es umzusetzen und zwar so, dass es funktioniert.
    Allerdings wird immer vergessen, dass die ganzen Tourjungs gleichviel Talent haben. Solange man eine gewisse Grundschnelligkeit im lernen hat, und fähig ist, koordinative Aufgaben zu bewältigen, ist es nur eine Frage des Trainings um an ein gewisses Level zu kommen (mentale und psychische Komponenten sind hier natürlich nicht berücksichtig).

    Es gibt das Buch "Talent is overrated". Es sollte jedoch auch das Buch geben "Discipline is underestimated"
     
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  17. Holy_Marci

    Holy_Marci Member

    Ich würde evtl. 1-2 Trainerstunden nehmen um einfach eine gewisse Konstanz ins Spiel zu bekommen das die Bälle dann auch gerade fliegen und nicht zu weit vom ziel L-R Liegen.

    Fürs Chippen und Pitchen reicht manchmal auch einfach mal in Youtube zu schauen das kann auch schon helfen, da gibt es echt viel nützliche Tipps um sich zu Verbessern (Üben üben üben...)

    Wenn das soweit dann klappt würde ich mit der PE anfangen und diese dann in einem Kurs machen da viele Theoretische Situationen viel Praxis näher sind als wenn man stur regeln und verhaltensweißen auswendig lernt.

    Zumindest sehe ich das so...

    MFG Marci
     
  18. MucGolfer

    MucGolfer Active Member

    Dafür gibts in Amerika das schöne Wort "coachability", also die Fähigkeit Trainingsanweisungen gut umsetzen zu können.
     
  19. Levkowitz

    Levkowitz Active Member

    Noch ein Hinweis: auch wenn er nicht von Schwungumstellung anfängt zu faseln, sondern nur eine "Kleinigkeit" korrigieren will, sollte man auf der Hut sein.
    Dank des Mannschaftstrainings hat der Pro mal hier eine "Kleinigkeit" geändert, ne Woche später die nächste.

    Ergebnis:
    Zuerst ist das kurze Spiel in den Arsch gegangen, jetzt das lange. Das einzige, was noch gut läuft, ist Putten und Bunkerschläge. Daran haben wir aber auch noch nicht gearbeitet...

    Vor lauter "Kleinigkeiten" weiß ich inzwischen nicht mal mehr, was ich zurückdrehen muss, um wieder einen Ball zu treffen. Ich freue mich auf das erste Ligaspiel in zwei Wochen. Momentan würde ich nicht mal die Platzreife schaffen...
    Also: Augen auf auch bei "Kleinigkeiten". Wenn ich diese Scheisse hinter mir habe, habe ich den Golfsport entweder aufgegeben oder aber jeder Pro kann mich endgültig mal am Arsch lecken. Aber vorher gehe ich ordentlich scheissen....
     
  20. tinytim

    tinytim Well-Known Member

    Wenn man aber nix ändert, stagniert man und erliegt seinem Schwung...
    von daher: es kann doch nur besser werden und das meine ich ohne spott und alles
     
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